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Dia Del Vino – “Die Terroirkünstler Spaniens – Grandes Pagos de España”

Degustation 20. Februar Kongresshaus Zürich

“Grandes Pagos de España” ist eine Vereinigung von Weingütern aus ganz Spanien, ähnlich der “Mémoire des Vins Suisses”. Die Vereinigung hat sich den Erhalt und die Pflege von “Pago” Weinen auf ihre Fahnen geschrieben. Pago Weine sind eigentliche Lagenweine die das jeweilige Terroirs und die klimatischen Gegenheiten des Anbaugebietes wiederspiegeln sollten.
Zur Degustation kamen 24(!) Weine. Eine Menge die ich bis jetzt noch nie zu bewältigen hatte. Innerhalb von ca. 70 Minuten wurden im Seminarraum des Kongresshauses Zürich, besagte 24 Weine zur Degustation gereicht.
Der Anlass wurde von David Schwarwälder speditiv und kompetent geleitet. Eine rasante Angelegenheit. Der “Vorteil” einer solchen Express-Degu, man degustiert ziemlich gnadenlos. Der erste Eindruck täuscht einem bekanntlich selten.
Die Palette der vorgestellten Weine reichte vom relativ günstigen Angebot, bis zu eher teuren Weinen. Es ist in Anbetracht des Tempos und der Anzahl der degustierten Weine durchaus möglich, dass der eine oder andere Wein von mir „zu hart“ oder auch zu „lieb“ bewertet wurde.
Von Weinen, die als spanisches „Premium“ Exportprodukt an eine Degustation nach Zürich geschickt werden, erwartete ich keine Discountpreise. Da muss neben dem Produzenten richtigerweise auch der Importeur, der auch ein Risiko trägt, seinen gerechten Obolus erhalten. Bei Preisen über 50 Franken werde ich jeweils aber kritischer. Ab dieser Preisregion aufwärts tummeln sich leider zunehmend „Marketing-Genies“, deren Hauptinteresse vor allem der Gewinnmaximierung gilt. Das Gehabe von „Weinsachverständigen“ (Journalisten, Händlern, Chinesen, Russen, usw.) um Weine die 100 Franken aufwärts kosten finde ich zum Teil ziemlich bemühend. Auf diese Weise verkommt Wein zum Prestigeobjekt ohne Anspruch auf eine angebrachte Wertschätzung.
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen; ich bin der Meinung, dass ein exzellenter Wein keinesfalls über 50.- Franken kosten muss!

TypMarke/ProduzentNotizenBewertungPreis (wenn eruierbar)
CavaCeller Batlle 2002tolle Nase und Perlage16SFr. -
CavaReserva Particular 2002"furztrocken"15SFr. -
WeissweinFinca Montealto 2009Rosenduft, Gaumen nicht so toll…
14.5SFr. -
SherryValdespinotolle Nase, vielschichtig im Gaumen, günstiger Preis, Kauf - Tipp
16.5SFr. 25.-
RotweinDehesa del Carrizal 2006 typische leicht grüne CS Nase, eher ein- facher Wein
15SFr. -
RotweinEméritvs 2005schöne Nase (Petit Verdot) tolle Balance. Preislich ein Grenzfall….
17SFr. 70.-
RotweinGran Calzadilla 2006schöne Nase, Abgang etwas dünn
15.5SFr. 58.-
RotweinHipperia 2006üppiges Bouquet, tolle klassische Bordeaux Assemblage (CS,M,PV,CF), im Gaumen sehr schöne Balance. Toller Wein! Preis/Leistung ist Top!
17SFr. 35.-
RotweinFinca Sandoval 2007tiefdunkle jugendliche Farbe, gut, mittlerer Abgang16SFr. 39.-
RotweinEscena 2006 leicht Caramel im Gaumen, für das Gebotene zu teuer15.5SFr. 60.-
RotweinEnrique Mendoza
Reserva Santa Rosa 2006
Nase besser, Gaumen passt irgendwie nicht ….
15.5SFr. 36.-
RotweinFinca Terrerazo 2005Sherryton (?), Nase besser16SFr. 40.-
RotweinFinca Valpiedra 2007...leicht “kässiger” Geruch?nicht's aufgeschriebenSFr. 33.-
RotweinGran Vino de Pago
de Arinzano 2004
perfekte Nase, reif, jetzt trinken!17SFr. 89.-
RotweinDoix 2009eindrücklichstes Nasenerlebnis aller degustierten Weine. Nektar! Noch nicht trinken! Leider über 100Franken....
18SFr.115.-
RotweinSecasrilla 2007jugendliche Farbe, würzige Nase, ok
16SFr. 50.-
RotweinCervoles 2006Preis/Leistung, sehr gut16.5SFr. 30.-
RotweinCaus Lubis 2001oxydiert, wer’s mag….für mich nicht bewertbar!SFr. 60.-
RotweinArt Luna Beberide 2009 eher einfacher Wein15.5SFr. -
RotweinPago Negralada 2009sehr gut, nicht ganz billig17.5SFr. 89.-
RotweinMauro 2009Gastrowein, zu teuer für die gebotene Qualität
15SFr. 36.-
RotweinMaria 2009guter, teuerer Wein16.5SFr. 79.-
RotweinAalto PS 2008nicht mein Fall...., wurde von Mitdegustatoren besser be- wertet
15,5SFr. 44.-
RotweinSan Roman 2007wer mag….nicht's aufgeschriebenSFr. 40.-

Leider waren gegen Ende der Degustationreihe einige “schwächere” Weine dabei, die aufgrund einiger hervorragender “Vorgänger” sehr schwierig zu degustieren waren. Da es sich bei den “Pago” Weinproduzenten um gleichberechtigte Mitglieder einer Vereinigung handelt ist es natürlich schwierig eine Reihenfolge entsprechnd der Weinqualität zu finden. Ein kleiner Kritikpunkt einer ansonsten schönen und sehr gut moderierten Degustation!

Beat Schwengeler

 
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Weintipp: Stefano Haldemann

Erst vor kurzem hatte ich erstmals das Vergnügen, einen Wein von Stefano Haldemann probieren zu dürfen. Es handelte sich um das 2008er Riserva Cuvée, “Rosso del Ticino”(Merlot, Cabernet Franc, Diolinoir und Carminoir).
Der Wein besticht mit schöner Finesse, ist aber trotzdem sehr “gerade”. Ein authentischer Wein, von einem ebensolchen Produzenten. Haldemanns Wein zeigt sehr schön das grosse Potential auf, welches mit Fachkompetenz und (Hand-)Arbeit im Tessin erreichbar ist!

Beat Schwengeler

Nachtrag vom 5.1.12: Nase immer noch sehr vielversprechend. Im Gaumen leider Disharmonie. Leicht stahliger Abgang, dessen Ursprung ich bei den “nicht französischen Trauben” in der Assemblage vermute. Tipp: halbes Jahr liegen lassen!

NB: Haldemanns Weine sind preiswert!
haldemann.vini@bluewin.ch
Tel. +41 (0)91 743 05 53

 
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Chenin Blanc – Weisswein – Südafrika – Blindegustation – 8. Juli 2010


Die Schweiz ist nicht mehr in Südafrika dabei, wir können uns also wieder den südafrikanischen Weinen widmen. Konkret, um die alte weisse Rebsorte Chenin Blanc. Um ca. 845 v.Chr. in der Gegend von Anjou in Frankreich angeplanzt, fand der Chenin Blanc ein paar Jahrhunderte später seinen Weg auch nach Südafrika.

In Südafrika wird heute etwa doppelt soviel Chenin Blanc angebaut wie in Frankreich (Stand 2007). Mit 18,8% Anbaufläche ist Chenin Blanc die meist kultivierte Rebsorte am Kap. Erst 1965 wurde die Verbindung zwischen Chenin und der am Kap angebauten Sorte Steen erkannt. Mit einiger Wahrscheinlichkeit ist die Rebe 1655 von Jan van Riebeeck mittels einer Rebkollektion in das Land gekommen. Im Jahr 1685 kamen 150 französische Hugenotten ans Kap. Sie gelten als erste Winzer der Kapkolonie und dürften die Rebsorte vor Ort vorgefunden haben. Sie war jedoch während einiger Jahrhunderte lediglich unter dem Namen Steen bekannt. Erst im Jahr 1965 konnte der Nachweis erbracht werden, das Steen und Chenin Blanc identisch sind. Das internationale Interesse am Steen wurde seit den 1960er Jahren geweckt, als die südafrikanischen Winzer mit attraktiven Weißweinen aufwarteten. Vorangegangen waren erhebliche Investitionen in neue Kellertechnik wie z.B. temperaturgesteuerte Gärbehälter. Es entstanden frische, säurebetonte Weine, die einen Massenmarkt bedienten. Erst seit Ende der 1990er Jahre bemühen sich einige Winzer um die Erzeugung erstklassiger Weine.

Der überwiegende Anteil der Rebflächen steht in den Regionen Paarl und Worcester, aber auch Malmesbury in Swartland verfügen über beträchtliche Anpflanzungen.

Sortenmerkmale

In der Ampelographie wird der Habitus folgendermaßen beschrieben:

  • Die Triebspitze ist offen. Sie ist weißlich hellgrün behaart, mit karminrotem Anflug. Die gelbgrünen Jungblätter sind leicht wollig behaart und bronzefarben gefleckt (Anthocyanflecken).

  • Die mittelgroßen kräftiggrünen Blätter (siehe auch den Artikel Blattform) sind rundlich, fünflappig und mäßig tief gebuchtet. Die Stielbucht ist lyrenförmig offen. In der Nähe der Stielbucht sind die Blattnnerven rötlich gefärbt. Dies gilt jedoch nicht für alle Klone. Das Blatt ist stumpf gezähnt. Die Zähne sind im Vergleich der Rebsorten eng gesetzt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) ist blasig derb.

  • Die kegelförmige Traube ist meist geschultert, verfügt über eine oder zwei Nebentrauben, ist mittelgroß und dichtbeerig. Die rundlichen bis ovalen Beeren sind mittelgroß und von goldgelber Farbe. Die Schale der Beere ist dünnhäutig aber sehr knackig.

  • Der Chenin treibt früh aus und ist dementsprechend empfindlich gegen späte Frühjahrsfröste. Ihn zeichnet jedoch bei guter Holzreife eine ausreichend gute Winterfrosthärte aus.

Es handelt sich um eine weinbautechnisch eher schwierige Rebsorte, sie hat aber eine große Anbaubreite im Vergleich zu anderen Rebsorten. Sie ist anfällig gegen echten und den falschen Mehltau, aber auch gegen die Grauschimmelfäule. Chenin Blanc reift ca. 12 – 15 Tage nach dem Gutedel. Sie zählt damit international gesehen noch zu den früh reifenden Sorten.

Chenin Blanc ist eine Varietät der edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstbefruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.

Wir freuen uns auf  den Donnerstag 8. Juli 2010  mit der Blinddegustation mit Chenin Blanc aus Südafrika an der Kirchgasse 36.

Bitte per Email auf info (at) weinheiten.ch bis am 6. Juli anmelden.

 
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Resultat: Sauvignon Blanc, Weisswein, Österreich, Blinddegustation

Sauvignon Blanc, Weisswein, Österreich,

Platz & Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1Sauvignon Blanc Pössnitzberg / Erwin Sabathi, Leutschach 2008, Südsteiermark39.00

17DeliGusto.ch
2Sauvignon Blanc Kaisergarten / Gebrüder Nier, Mönchhof 2008, Neusiedlersee12.80
16.5DeliGusto.ch
3Pirat' Sauvignon Blanc Mock Alto Adige DOC 2009 Trentino22.5016Brancaia.ch
4Sauvignon Blanc Reverenz Muster 2008 Steiermark28.5016Brancaia, Zürich
5Sauvignon Blanc Markowitsch Carnuntum 2008 Niederöstereich16.5015.5Brancaia.ch
6Sauvignon Blanc Klassik Muster 2009 Steiermark22.0015.5Brancaia.ch
7Sauvignon Blanc Klassik Tement 2008 Südsteiermark28.00 15.5DeliGusto.ch und Brancaia.ch
 
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Sauvignon Blanc, Weisswein, Österreich, Blinddegustation, 20.5.2010

Wenn man in der Schweiz an Weisswein aus Österreich denkt, kommt einem vor allem Grüner Veltliner in den Sinn, der auch 36% der gesamten Weinanbaufläche ausmacht, Sauvignon Blanc führt mit 0.6% Anbaufläche ein Schattendasein in der Quantität.

Sauvignon Blanc – Wunderbare Vielfalt

Sauvignon Blanc, 2008 Grassnitzberg, Tement Südsteiermark

Sauvignon Blanc österreichischer Prägung ist eine einmalige Mischung zwischen ausgeprägter Fruchtigkeit, ausgeprägter Säurestruktur, dezent vegetalen Anklängen und, kommt der richtige Boden dazu, eleganter Mineralik. Im Gegensatz zu früheren Jahren, als vor allem die grasige, an grüne Paprika erinnernde Variante geschätzt wurde, tendiert man seit einigen Jahren zur fruchtigeren Stilistik: Im Duft erinnert er an Hollunderblüten, und er schmeckt ausgeprägt nach Stachelbeeren und weissen Ribiseln. Welchen dieser beiden Grundstilistiken man auch bevorzugt, Sauvignon

Blanc glänzt immer mit eleganter Pikanz, weshalb Weine dieser Rebsorte hierzulande aromatisch und frisch wirken. Sauvignon-Blanc-Hochburg ist die Steiermark, wo mehr als 50 Prozent der österreichweiten Sauvignon-Bestände von insgesamt etwas mehr als 300 Hektar zu finden sind. Aber auch aus Niederösterreich (Carnuntum), sowie aus dem Burgenland, (Leithagebirge und Neusiedler See Hügelland), kommen beeindruckende Vertreter dieser alten Rebsorte, die hierzulande bereits vor 100 Jahren bekannt war. Vor allem in den letzten Jahren wurde angesichts der Beliebtheit der Sorte und des für sie ausgesprochen günstigen Klimas verstärkt Sauvignon Blanc ausgepflanzt.

Sauvignon Blanc fühlt sich grundsätzlich in kühleren Gebieten wohl, aber er braucht Sonne, um diese intensive fruchtige Aromatik ausbilden zu können, die Südsteiermark bietet geradezu ideale Bedingungen. > Auf kalkigen Böden, Schiefer oder Feuerstein bringt er Weine mit eleganter Mineralik hervor. Er treibt vergleichsweise spät aus und wird dafür früh reif, ein weiterer Aspekt, weshalb er in sich für weniger warme Gebiete sehr gut eignet. Eine langsame, kontinuierliche Reife am Stock wirkt sich höchst positiv auf die Intensität der Aromen aus. Die beiden Aromaausprägungen „grün-vegetal“ oder „fruchtiger Typ“ können durch gezielte Laubarbeit und die Wahl des Lesezeitpunktes sehr gut beeinflusst werden.

Sauvignon Blanc ist ein Global Player.

Er ist in der alten Welt aber auch in anderen Kontinenten angesiedelt. Bekannte Exemplare dieser Gattung kommen aus Neuseeland oder aus den kühleren küstennahen Regionen Chiles. Sauvignon Blanc findet man auch in Südafrika, eine interessante Spielart kommt auch aus dem innerspanischen Gebiet Rueda rund um Valladolid

Wir laden zur Blinddegustation am Donnerstag 20. Mai 2010 um 20 Uhr bei Tana-Design an der Kirchgasse 36 – Zürich 1 ein. Bitte bis am 18. Mai auf info@weinheiten.ch anmelden.

Video über die Südsteiermark , wo die viele Sauvignon Blanc Weine aus Österreich wachsen:

 
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Tvino mit und über Chateau Musar und Chateau Beaucastel

Diese 2 Videobeiträge von Henrik Thomas Tvino.ch möchte ich euch nicht vorenthalten da wir auch schon beide Weine in Blindegustation hatten:

1. Château Musar ist die bekannteste Weinkellerei Libanons. Auch das Spitzenprodukt dieser Kellerei, ein bemerkenswerter, in manchen Jahren hervorragender Rotwein, trägt den Namen Château Musar. Bekannt wurde dieser Wein 1979, als er auf einer Weinmesse in England fast einhellig mit sehr hohen Noten bewertet wurde.

Der Vater von Chateau Musar Serge Hochar wurde der Deutsche Wein Oscar für sein Lebenswerk vergeben und diese Gelegenheit hat Tvino für ein Interview genutzt:

und ein Interview mit Matheue ‘Matt’ Perrin von Beaucastel:

 
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L’Esprit de Genève à Zurich

30. März 2010: Genf zeigt sich von seiner besten Seite!

Viele Winzer die wir bei ‘Esprit de Genève 2007, Rotwein, Blinddegustation’ vorgestellt haben kommen am 30. März nach Zürich.

19 Betriebe bieten ihre jüngsten Jahrgänge – darunter auch den famosen 2009er – zur Verkostung an. Rund hundert unterschiedliche Weine stehen zur Wahl. Der Eintritt ist frei.  Mehr Infos finden sie hier

Datum: Dienstag 30. März 2010

Zeit: 15 bis 19 Uhr

Ort: Theaterhau Gessnerallee, im Stall 6, Zürich

 
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Expovina Primavera 2010

Ich war mit Beat und Urs, von Weinheiten, an der Expovina Primavera in Zürich um neues in Sachen Wein zu endecken.

Didi Michel an der Expovina Primavera

Didi Michel an der Expovina Primavera

Mich interessierten vor allem der Stand ‘junge Schweiz – neue Winzer’. Wir liessen uns von Didi Michel vom Schipfgut, der zusammen mit Kasper Von Meyenburg auch unseren Riesling x Sylvaner und Pinot Noir keltern, durch das Angebot der ‘Jung’ Winzer degustieren. Die Idee der Winzer ist das jeder 2 Weine von sich präsentiert. Das Angebot war sehr Vielfälltig, so das wir uns beschränken mussten.

Mir persönlich gefielen, von den Weissweinen; der Neftenbacher Sauvignon blanc von Ralf Oberer und der Meilener Räuschling von Alain Schwarzenbach bei den Rotweinen; der Fläscher Pinot noir von Jürg Marugg, Uetiker Pinot noir von Erich Meier und der Schipf Cuvée noire von Didi.

Zu meiner Freude gab es auch eine 100% Malbec, Haenbergler Malbec von Susi Wehrli, der für mich noch etwas jung war.

Die absolute Überraschung war aber ein sehr guter Portwein aus dem Aargau von Mathias Bechtel.

Mir ist aufgefallen das viele ‘neu’ Winzer probieren was neues zu machen, was sicher dem Weinland Schweiz gut tut. Danke und macht weiter so viel schöne Weine. Wir waren fast 2 Stunden am Stand so das nicht mehr viel Zeit blieb:

Dolores Oberholzer mit Mann

Dolores Oberholzer mit Mann

Bei Dolores Oberholzer und Ihrem Mann, von Dovinasol wollte ich degusiten wie es um dem neuen Jahrgang Cepa Cavilan Ribera del Duero DO 2007 steht, der für mich eine sehr gutes Preis/Genuss Verhältnis hat. Der 2007 würde ich noch ein paar Jahre in den Keller liegen lassen. Sehr gut hat mir 2005 Clos Soccarrat, Resreva aus dem Priorat DO gefallen. Ein Super Wein.

Leider war es da schon 21 Uhr und so konnte ich nur noch schnell einen Wein bei Peter Mäder von Lusa Weine probieren: Ein sehr eleganter Wein aus Portugal: Alves de Sousa Reserva Pessoal. Ein schöner Abschluss.

Wir kommen wieder, das nächste mal früher, damit wir mehr Zeit haben neues zu entdecken.

Pascal Burckhardt

 
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Barbera Blinddegustation 2010


Platz & Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1'Pirat' Cascina Ca'Rossa Fehlerlos 'Edi Graf' (60% Barbera Barrique 2006/40% Nebbilolo 2007 Stahltank) VdT19.5017InVinoVita, Stäfa
2Barbera d'Alba "La Castella" La Fusina Barrique DOC 200526.0017InVinoVita, Stäfa
3Barbera d'Asti DOC Superiore La Luna e i Falo 200614.9015.0Coop
4Barberra D'Alba, Pertinace 200718.0015.5Brancaia, Zürich
5Cipressi della Court, Barbera D'Asti 200725.0015.5Mövenpick Wein
6Ruvei, Barbera D'Alba, 2006, Marchesi Di Barolo16.8015Kummer Weine, Zürich
7Barbera d'Alba "Conca del Grillo" 200721.80 15 Globus

Details zum ‘Piraten’:

In vino vita-Cuvee: Rosso „Fehlerlos“ VdT (17/20), 1200 Flaschen liess Edi Graf abfüllen:

Ein kerniger und frischer Weinstil ist entstanden, ganz klar geprägt von der blaubeerigen Aromatik des Barbera. An der Nase finden wir würzige Elemente, dezent im Hintergrund weiche Barriqueeinflüsse, dann Mineralien und erfrischende Zitrusaromen. Ein lebendiger und verspielter Wein ist entstanden. Am Gaumen fleischig. Rassige, aber feingliedrige Tannine des Roero-Nebbiolo geben die Struktur. Im Abgang Ursprünglichkeit, direkt und unkompliziert, geradlinig und einfach gut! Ich empfehle den Wein als Tisch- und Schnabulierwein, zu Antipasti, Pasta, Risotto, Vesperplatten, Käse. In 3-5 Jahren zu weissem Fleisch, Hase oder Geflügel ein Genuss. Chardonnayglas.

Warum „Fehlerlos“? Angelo meinte, er habe noch ein Fass, ich soll das mal probieren, für ihn hätte der Wein Fehler…Ich hab den Wein probiert, geschlürft, gesogen und „aufgeblasen“ im Gaumen. Der Wein hatte für meine Begriffe einfach zuviel Barrique-Ausbau und war voll reif – einfach etwas zu dicht. Darum habe ich 40% Stahltank-Nebbiolo aus 2 verschiedenen, sich optimierenden Nebbiolotanks genommen und verschnitten. So habe ich den Wein wie eine Handorgel auseinandergezogen und die Zwischenräume mit feinsten Tanninen, rotbeeriger Frucht und lebendigen Finessen versetzt. Jetzt ist der Wein „Fehlerlos“!

 
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Barbera Blindegustation am 11. März 2010

Vor ein paar Jahre hatten wir eine sehr erfreuliche Barbera Blindegustation (siehe http://www.weinheiten.ch/barbera-rotwein-italien-blinddegustation/) und nun wird es Zeit einen Update in sachen Barbera Weine zu machen:

Datum: Donnerstag 11. März
Zeit: 20 Uhr
Ort: http://www.weinheiten.ch/keller/

Hier ein paar Info-Links zu Barbera:

Anmelden für die Blinddegustation bitte bis am 8. März per eMail an info@weinheiten.ch

 
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