Archiv für die Kategorie ‘Frankreich’

Tvino mit und über Chateau Musar und Chateau Beaucastel

Dienstag, 13. April 2010

Diese 2 Videobeiträge von Henrik Thomas Tvino.ch möchte ich euch nicht vorenthalten da wir auch schon beide Weine in Blindegustation hatten:

1. Château Musar ist die bekannteste Weinkellerei Libanons. Auch das Spitzenprodukt dieser Kellerei, ein bemerkenswerter, in manchen Jahren hervorragender Rotwein, trägt den Namen Château Musar. Bekannt wurde dieser Wein 1979, als er auf einer Weinmesse in England fast einhellig mit sehr hohen Noten bewertet wurde.

Der Vater von Chateau Musar Serge Hochar wurde der Deutsche Wein Oscar für sein Lebenswerk vergeben und diese Gelegenheit hat Tvino für ein Interview genutzt:

und ein Interview mit Matheue ‘Matt’ Perrin von Beaucastel:

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Cahors, Capital of Malbec / Video Tasting @ Youtube

Dienstag, 26. Januar 2010

Heute auf Youtube gefunden und da wir ja Malbec und Cahors Fan sind, machen wir etwas Werbung.

Gruss und Spass
Pascal Burckhardt

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Cahors, Rotwein, Frankreich, Blinddegustation – Januar 2010

Samstag, 16. Januar 2010


Platz & Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1Cahors AOC, Clos Triguedina 200125.50
17La Bastide, Zürich
2Cahors AOC Château de Mercuès 200414.5016.5Coop
3Cahors AOC Château Haut Monplaisir 2001, Pur Plaisir28.0016.5Divo.ch
4Cahors AOC, Moulin Lagrezette 200416.4016Kummer Weine, Zürich
5Cahors AOC, CHATEAU LA CAMINADE 200517.5016La Cave d'à Côte
6Cahors AOC Chateau Lagrezette 200427.6016Kummer Weine, Zürich
    

Als bekennender Fan, von Weinen aus Frankreichs Süd-Westen, vor allem der Gewächse aus Cahors, habe ich mich sehr auf diese Degu gefreut. Wir konnten eine schöne Auswahl von Weinen, die in der Deutschschweiz erhältlich sind, zusammentragen. Jahrgangsmässig war die Auswahl mangels einer breiteren Verfügbarkeit leider uneinheitlich. Das fällt aber im Gegensatz zu anderen Anbaugebieten nicht besonders ins Gewicht. Die von uns degustierten Cahors Weine  wurden alle modern vinifiziert, der 2005 kann schon mit Vergnügen getrunken werden (nach alter Schule bereitete Cahors brauchen da etwas länger…..). Die Haltbarkeit wird auch bei diesen modern ausgebauten Weinen nicht leiden. Gute Aussichten also! Zu richtig guter, schwerer französischer Fleischküche gibt es nichts besseres als eine oder zwei Flaschen Cahors, egal ob 5 oder 20 Jahre alt.

Soweit ich mich erinnern kann wurden bis jetzt bei keiner “Weinheitendegu” alle Weine so einheitlich als hochstehend klassifiziert. Trotzdem, jeder Wein hat eigenen, starken Charakter. Die beiden “Lagrezette” Weine und der “Triguedina” sind mehr auf der traditionellen, die anderen Drei eher auf der moderneren Seite. Zu gewissen Kontroversen gab der “Pur Plaisir” Anlass. Der anfänglich eines Korkenfehlers Bezichtigte, ist eine Konzentratsbombe und ein eindrückliches Beispiel an Potenzial, welches die “Malbec” Traube, in ihrer angestammten Heimat zu entwickeln imstande ist.

Aus Marketinggründen wird in letzter Zeit vermehrt, anstatt der Appelatiosbezeichnung “Cahors”, die Traubensorte “Malbec” auf die Etiketten gedruckt, was eine etwas fragwürdige Reminiszenz an die “Süsstrunke” aus Argentinien ist. Trotzdem bin ich überzeugt, dass der Appelation “Cahors” wieder goldene Zeiten bevorstehen. Wer die “Madiran” Weine von Alain Brumont liebt, könnte da noch die oder andere freudige Überraschung erleben…….

PS:

Wir konnten von einer sehr sympatischen Weinhändlerin, die in der Ostschweiz erfolglos den “Chateau Triguedina” 2000 an den Mann bez. die Frau bringen wollte, ein paar Flaschen erstehen. Interessenten dürfen sich gerne melden!

Frohes entdecken!

Beat Schwengeler

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Cahors, Rotweine – Frankreich, Blinddegustation vom 15. Januar 2010

Donnerstag, 07. Januar 2010

Cahors fast gleich: Malbec

Das neue Jahr beginnt schon mit der ersten Datums Änderung! Wir müssen die „Cahors“ Degustation auf den 15. Januar verschieben.

Auch wenn die meisten Cahors Weine nicht aus 100% Malbec sind (Meist eine Assemblage mit  Tannat und Merlot) ist die Cahors die Heimat der Malbec Traube.

Der Malbec ist eine alte französische rote Rebsorte. Früher wurde er in 30 Départements angebaut, weshalb fast 400 Namen für ihn im Gebrauch waren. So heißt die Sorte auch Auxerrois (im Gebiet Cahors), Côt (Haut-Pays und Loire), Malbeck oder Pressac (Bordeaux). Geschätzt werden die fast lilaschwarzen Malbec-Weine für ihre fruchtige Würze, die oft typische Pflaumen- und Tabaknoten aufweist. Anklänge an Blaubeeren, Lorbeer, Wacholder, Gewürze, Kirschen und Bitterschokolade sind ebenso möglich.

Eine im Jahr 2007 veröffentlichte Studie belegt, dass die Rebsorten-Gruppe Baroque, Manseng Noir und Tannat genetisch sehr eng miteinander verwandt sind.Es besteht zudem eine auffallende Ähnlichkeit dieser Gruppe zum Malbec, und die Sorte Claverie steht genetisch ebenfalls in enger Verwandtschaft zu dieser Gruppe.Geschichte 

Der Ampelograph Pierre Galet vermutet den Ursprung der Sorte im Gebiet der ehemaligen französischen Provinz Quercy und bezeichnet die Rebsorte somit folgerichtig Côt. Im 16. Jahrhundert habe François I. die Sorte aus dem Cahors importiert und in Thomery, an den Hängen der Seine sowie im Weinbaugebiet Champagne anbauen lassen. Untermauert wird diese These durch Beschreibungen von Salomon im Jahr 1921, 300-jährige Rebstöcke von Malbec und Cabernet Sauvignon gefunden zu haben.

Im Bereich des Weinbaugebiets Bordeaux trägt die Rebsorte häufig Synonymnamen von Personen, die sich um die örtliche Verbreitung verdient gemacht haben. Der Mediziner de Lutkens legte in der Ortschaft Camblanes im 18. Jahrhundert einen Weinberg mit dem Côt. Lokal wurde die Sorte Lutkens oder Luckens benannt. Wenig später legte Herr Malbeck Rebflächen in Sainte-Eulalie an. Malbeck verbreitete die Sorte weitflächig und prägte damit den Namen im Bordelais und später international. In Saint-Émilion ist die Rebsorte unter dem Namen Pressac bekannt.

Anbaugebiete

Weltweit verfügt der Malbec heute über 34.000 Hektar Anbaufläche. Davon entfallen 71,5 % auf Argentinien und 19,5 % auf Frankreich (6.291 Hektar Stand 2007 , 3 % stellt Chile, 2 % die USA.

Frankreich

Französisches Hauptanbaugebiet des Malbec ist heute wieder seine Heimatregion Cahors, wo aus ihm früher der berühmte Vin noir gekeltert wurde. Heute muss er dort mindestens 70 % in den Cuvées stellen. Die ungemein farbintensive Reinversion ist oft etwas eckig und karg und entwickelt erst nach langer Reifezeit Feinheit. Deshalb wird häufig Merlot oder seltener Tannat als Verschnittpartner hinzugefügt. Traditionell ausgebauter Cahors verträgt eine Reifezeit von zehn Jahren im Keller. Außer im Cahors findet die Rebsorte noch Eingang in den Appellationen Bergerac, Buzet, Côtes de Duras, Côtes-du-Frontonnais, Côtes du Marmandais, Montravel und Pécharmant sowie im Côtes du Brulhois, einem Wein mit dem Status eines Vin Delimité de Qualité Supérieur.

Weil der Malbec nicht nur anfällig für eine Vielzahl von Krankheiten ist, sondern auch vor allem für Frost, fiel er Mitte des 20. Jahrhunderts vor allem im Bordeauxgebiet durch die damaligen schweren Frosteinbrüche großflächig aus. In den Cuvées des Bordeaux war er hauptverantwortlich für die Farbe und den Tanningehalt. Im früheren Schwerpunktverbreitungsgebiet Bordeaux wurde er vom Merlot verdrängt und wird dort nur noch von wenigen Traditionsbetrieben für die Mischweine gepflegt. Heute gibt es noch nennenswerte Anpflanzungen in den Herkunftsbezeichnungen Côtes de Bourg, Blaye und auf dem Gebiet des Entre deux mers

Im Weinbaugebiet Languedoc ist der Malbec in den Appellationen Cabardès und Malepère zugelassen.

An der Loire wird ebenfalls noch eine kleine (und noch zurückgehende) Menge angebaut und mit Gamay und Cabernet Franc verschnitten.

Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Wir werden uns bei der Blinddegustation vom 14. Januar ausschliesslich auf Weine aus der Cahors Region beschränken. Wer im Vorfeld schon mal einen Cahors probieren möchte, dem empfehlen wir:  Cahors AOC Château de Mercuès 2006 75cl, von Coop Sfr. 14.50 (Aktion zu Sfr. 11.50), mit Malbec, Merlot, Tannat kein reiner Malbec aber ein wunderbarer Begleiter zu einem Eintopf (z.B. Voressen) mit einem super Preis/Leistung Verhältnis. Tipp: eine Stunde vor dem Genuss dekantieren.

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Leoville Barton Vertikale Blinddegustation

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Leoville Barton im kleinen Kreis

Letzten Freitag trafen sich drei Weinverrückte in Zürich  um mehrere Jahrgänge des umstrittenen Weingutes Leoville Barton aus der Appellation Saint-Julien zu verkosten.

1024

Die Appellation Saint-Julien grenzt im Norden an das prestigereiche Pauillac und ist bekannt für ihre finessenreichen Rotweine. Einer der Leader dieser Appellation ist das Weingut Leoville Barton. Dieser Wein wird von vielen Kritikern als Premier Cru zum Schnäppchenpreis bezeichnet. Nun, um das Ganze zu relativieren – in Bordeaux meint man mit Schnäppchen etwas anderes – kostet der Leoville Barton doch meist um die 60 bis 120 CHF im Handel. Würde die attestierte Qualität zutreffen, wäre der Leoville Barton dann für Premier Cru–Verhältnisse ein absolutes Schnäppchen. Im Zuge der Subskription 08 äusserten sich aber mehrere Weinliebhaber und Weinfreaks im deutschsprachigen Weinforum talk-about-wine kritisch zu diesem Gut und schliesslich kam es zu einem heftigen Wortgefecht zwischen mir und einem sehr erfahrenen Weinliebhaber aus Deutschland. Also war diese kleine Vertikale nicht nur dem Genuss verschrieben, sondern auch eine persönliche Mission mit dem Fazit: er hatte leider Recht!
Ich kenne den Leoville Barton aus mehreren Jahrgängen, doch hatte ich nie die Chance sieben Jahrgänge nebeneinander zu trinken.
Folgende Jahrgänge wurden blind verkostet:

1993: Rote Beeren und Kräuter. Mittlere Komplexität dafür aber in schönster Reife und ein unkomplizierter Genuss. Für das eher schwache Jahr eine kleine Sensation. Auf meiner persönlichen Punkteskala stolze 89 Punkte. Für mich in Anbetracht der Jahrgangserwartungen ein Premier Cru.

1996
: Dunkle und rote Beeren mit einer anfänglich sehr komplexen Nase. Feine rauchige Aromen vermischten sich mit kleinen Teernuancen. Im Gaumen seidig mit Rückhalt, Struktur und einem langem, leicht herben Finish. Die Duftintensität nahm im Laufe des Abends leicht ab und verwies auf einer langen Zukunft. Momentan 91 Punkte mit Potential nach oben! Definitiv Grand Cru, doch sicher nie auf Premier Niveau.

1997
: Krautige und eher grüne Nase (Paprika, grüner Pfeffer) mit einem Hauch rotbeeriger Frucht. Ein rustikaler Wein mit ebenso rustikalem und herbem Abgang ohne jegliche Erotik, dafür aber mit Charakter. Cru Bourgeois Niveau und 88 Punkte. Das Geld nie wert!

1999
: Verhaltene leicht rauchige Nase. Scheint in einer schwierigen Phase zu sein. Im Gaumen ist er leicht süsslich mit einer cremigen Textur. Aber wieder vermisse ich die Frucht. 89 Punkte. Kann vielleicht zulegen.

2001
: Rote und dunkle Beeren. Gelleartige Frucht mit feinen Kräutern und viel Druck! Endlich ein richtig Guter dachte ich. Auch im Gaumen war dieser Wein feiner und schokoladiger. Der Abgang war lang und harmonisch. Premier Cru und für mich 92 Punkte mit viel Potential nach oben. Die Zeit wird zeigen wie viel…

2002
: Pflaumen, Preiselbeeren und Cassis. Wieder schwebte ein schokoladiger Film über die Frucht. Leider war dieser Wein leicht brandig und wirkte irgendwie unfertig. Auch im Abgang machten sich scharfe und grobkörnige Tannine bemerkbar. Mir gefiel er aber sehr gut und ich war mir sicher, dass dies ein Pirat sein müsste. Ich würde behaupten Grand Cru und 91 Punkte. Wird bestimmt anders aber nicht viel besser.

2004
: Gekochte feine Kirschfrucht mit feinen Anklängen von Cassis. Im Gaumen eher opulent und süss im Vergleich. Der Abgang noch schroff aber feiner als beim 2002er. Eigentlich wäre das genau mein Geschmack, würde dieser Wein nicht so harmlos und irgendwie uninteressant wirken. Man merkt es hat sich was am Barton-Geschmack geändert. Wieder Grand Cru und momentan 90 Punkte mit viel Potential nach oben.

Mein Eindruck ist, dass dieser Wein einerseits extrem langlebig und sehr gut strukturiert, andererseits aber auch fruchtarm und irgendwie rustikal ist. Der persönliche Favorit im jetzigen Stadium ist der 2001er, der durchaus grosses Potential hat und auch in der Runde am meisten Zuspruch bekam. Mir persönlich fehlten aber der letzte Kick, der Charme und die Erotik. Das müsste ein inoffizieller Premier doch zeigen können?

Für den meist aufgerufenen Subskriptionspreis ist das ein grossartiger Wein. Doch den üblichen Handelspreis nach der Arrivage ist er nicht wert. Viele Europäer schwören auf den Barton und ich meine – Gott sei Dank – denn dann kaufen sie möglicherweise nicht die Weine, die ich mag. Obwohl er definitiv ein Charakterwein ist, gefallen mir andere Weine aus dem Bordelais besser. Es scheint mir, dass dieser Wein ein beständig hohes Niveau hat und doch bei gewissen Jahrgängen den Erwartungen nicht ganz entspricht. Auch mit seiner Aromatik habe ich so meine Probleme…

Aus Spass tranken wir noch den Langoa Barton aus den Jahrgängen 2002 und 2004 und waren positiv überrascht. Der Langoa wirkte zwar ein bisschen gröber in der Struktur, doch konnte er überzeugen und war insgesamt sehr schön und auch “dunkel” in der Aromatik, was meinem Geschmack besser entspricht. Er war in diesem Stadium fast auf Augenhöhe mit dem Leoville Barton.
Fakt ist, dass diese Probe in drei oder vier Jahren wiederholt werden muss!

Die eigentliche Sensation war aber ein Comte de Peney 1998 von Domaine de Balisiers. Für mich der Sieger dieser Probe! Wenn man auch den Kaufpreis mit einbezieht…

Er zeigte sich wie eine Mischung aus einem Pauillac und einem Pessac. Dunkle, rauchige und leicht dreckige Nase hatte er gehabt und gewann mich vom ersten Moment an. Im Gaumen war er fein und hocharomatisch mit einem langen Abgang. Nun wer hätte gedacht, dass ein Wein aus der Schweiz mich mehr überzeugt als die Bartons? Mit seinen 12 Volumenprozenten hat dieser Wein alle Anwesenden begeistert und den Gastgeber stolz gemacht. Denn es war ein von ihm gewählter Pirat.
An dieser Stelle sage ich 91 Punkte und vielen Dank!
Wer diesen Wein im Keller hat, sollte ihn aber bald austrinken. Lange wird er nicht mehr halten.

Mr. Tinte

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Aus welchem Land trinkst du Wein?

Freitag, 02. Oktober 2009

Wein ist nicht gleich Wein, nicht nur die x-tausend Rebsorten machen verschiedenen Wein, auch jedes Land macht anderen Wein, dies hat einerseits mit der Klimatischen und der Topographie Gegebenheiten zu tun, aber auch viel mit der Kultur des Landes.

In einer Studie einer deutschen Internetseite, ging hervor das das nur 10% der Deutschen auch deutschen Wein trinken, das in Deutschland an erster stelle Frankreich steht. Bei einer gleichen Studie in Frankreich, Italien und Spanien war jeweils das eigene Land an erster Stelle.

Wie sieht das in der Schweiz aus:

Aus welchem Land trinkst du Wein? (Mehrfachauswahl möglich)

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Loire, Rotwein, Frankreich

Freitag, 13. März 2009

loire

Platz & Bild-nummer: Wein:
Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Bourgueil Les Quartiers 2005, 75 cl, Y. Amirault
23.00
16
Divo
2 Saumur Champigny 2003, Le Grand Clos, 75 cl, Château de Villeneuve
28.00
15.5
Divo
3 Saumur Champigny 2003, Vieilles Vignes, 75 cl, Château de Villeneuve
21.00
14.5
Divo
4 Anjou Villages Brissac AOC 2006 Domaine de Montgilet
19.50
13.5
Mövenpick
5 Saumur Champigny 2006, 75 cl, Château de Villeneuve
15.00
12
Divo
6 St-Nicolas de Bourgueil 2004, La Mine, 75 cl, Y. Amirault
Fehler
20.50
deklassiert
Divo
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Die Loire und ihre Rotweine

Montag, 02. März 2009

Hallo Freunde von Weinheiten

Am Donnerstag 12. März werden wir uns mit einer Blinddegustation der Loire und ihre Rotweine widmen.

Hier ein Paar Informationen dazu:

Das Tal der Loire, in erster Linie bekannt für seine wundervollen Schlösser, seine bewegte Geschichte und eine herrliche Landschaft, in der es sich wahrlich wie Gott in Frankreich leben lässt, ist auch ein sehr altes Weinanbaugebiet. Die ersten Rebstöcke, z.B. im Gebiet des Muscadet bei Nantes, wurden von den Römern gepflanzt. Die erste Blüte seines Weins erlebte das Loiretal , als 1154 Heinrich II. Plantagenêt, Graf von Anjou, König von England wurde und die Weine der Loire am königlichen Hof einführte.

Heute sind einige Weine der Loire in aller Munde, wie vor allem der Sancerre, der Pouilly Fumé, oder auch der oben erwähnte Muscadet. Ansonsten beherrschen viel Unkenntnis und Vorurteile
die Szene. Natürlich werden in den über 50 AOC-Gebieten auf beinahe 1000 km entlang der Loire und ihrer näheren Umgebung nicht überall große Weine erzeugt, aber es gibt sehr viele
exzellente Winzer, die auch in weniger guten Jahren sehr ansprechende und in Spitzenjahren wirklich große Weine erzeugen. Nicht zuletzt sind es oft die kleinen und mittelgroßen Winzer, die sich mit Leib und Seele einem ehrlichen und sauber ausgebautem Wein verschrieben haben. So bringen in Mittelfrankreich, im Berry, nicht nur die vielgelobten Appellationen Sancerre und Pouilly Fumé, sondern auch die AOCs Menetou-Salon, Quincy, Reuilly und Coteaux du Giennois herrliche Sauvignon Blanc Weine und vielfach auch sehr schöne Rotweine aus der Pinot Noir Traube (Spätburgunder), hervor. Wenig bekannt ist, dass z.B. ein Savennières aus dem Anjou, oder ein Jasnières aus der Touraine zu den großen trockenen Weißweinen Frankreichs zählen, und, dass aus Saumur und Vouvray herrliche trockene und halbtrockene Weißweine kommen, alle aus der Urtraube der Loire, der Chenin Blanc. Diese beiden Orte sind auch die Zentren sehr guter Schaumweine, die nach traditioneller Methode genau wie Champagner hergestellt werden. Absolute Raritäten sind Weißweine aus Chinon. Diese ebenfalls reinen Chenin Blanc Weine machen nämlich nur 1% der gesamten Produktion von Chinon aus.

Rotweine

Bekannter als die Roten aus dem Anjou sind der Saumur Champigny, der Bourgueil und der Chinon. Alle drei sind reine Cabernet Franc Weine, die aus sehr guten Jahrgängen zu außerordentlichen Weinen heranreifen und keinen Vergleich mit Gewächsen aus den bekannteren Weinregionen Europas zu scheuen brauchen! Spitzenjahrgänge, wie 1976, 1989, 1996, 1997 und vielleicht ja auch 2003 sind, von guten Winzern sorgfältig gemacht, nicht nur köstlich, sondern auch sehr gut lagerfähig. Sie brauchen aber in der Regel einige Jahre, um sich voll zu entfalten. Ein guter 76er z.B. aus irgendeiner der oben genannten Appellationen hat bis heute sicher nichts von seiner Klasse eingebüßt! Deshalb hat auch Robert M. Parker jr. in
der Ausgabe 2000 seines Weinführers auf den Seiten 875/876 den Weinliebhabern geraten, lieber in einen der herrlichen 97er Roten von der Loire zu investieren, als in die absurd überteuerten Weine anderer, berühmterer Weinanbauregionen!

Traditionell hat an der Loire der Ausbau von Rotweinen im neuen Barrique keine Rolle gespielt. Nachdem dies aber seit geraumer Zeit weltweit en vogue ist, gibt es auch an der Loire eine ganze Reihe von Winzern, die den Ausbau im neuen Barrique praktizieren. Ich möchte dies nicht pauschal ablehnen, solange damit sehr selektiv und behutsam umgegangen wird. Sehr konzentrierte, saftige und tanninreiche Rotweine aus Spitzenjahrgängen, z.B. ein Wein von alten Rebstöcken und einem Terroir, wie man es im Gebiet von Bernais (AOC Bourgueil) oder an den Coteaux–de-Cravant (AOC Chinon) antrifft, können durch einen Barriqueausbau gewinnen, sofern man Weine mit typischer Holznote liebt. Er ist aber keineswegs zwingend, um bei solchen Voraussetzungen einen großen Wein zu erzeugen. Bei den meisten Rotweinen halte ich einen Ausbau im neuen Barrique für wenig angebracht, denn die Noten, die der Wein aus dem neuen Eichenfass zieht, überdecken den typischen, wundervoll terroirbetonten Charakter dieser Rotweine nahezu völlig. Üblich war schon seit früher die Weinbereitung und der Ausbau in großen Holzfässern. Auch werden häufiger gebrauchte Barriques verwendet. Da aber der erste Wein, der im Barrique lagert, diesem den Großteil der im Eichenholz befindlichen Geschmackssubstanzen entzieht, ist die Holznote von in gebrauchten Barriques ausgebauten Weinen wesentlich dezenter.

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Beaujolais Primeur / nouveau 2008, Rotwein, Frankreich

Dienstag, 02. Dezember 2008

Beaujolais Primeur

Der Beaujolais Primeur (auch Beaujolais nouveau) war der erste Wein, der schon im Jahr seiner Herstellung verkauft werden durfte. Traditionell geschieht dies am dritten Donnerstag im November.

Am 13. November 1951 erstritten sich die Winzer des Beaujolais eine Ausnahmegenehmigung vom französischen Weinrecht. Sie erlaubte es ihnen, ihren neuen Wein schon ab dem dritten Novemberdonnerstag in den Handel zu bringen.

Diese Form der Vermarktung spielte eine entscheidende Rolle in der weltweiten Bekanntmachung des Beaujolais als Weinanbaugebiet und wurde durch den Winzer Georges Duboeuf Anfang der 50er Jahre (1953) eingeführt. Sie hat allerdings auch zu dem Ruf der Region beigetragen, eher Weine niedrigerer Qualität zu produzieren. Im Jahr 2002 war der Anteil der Primeurweine auf über 50 % der Gesamtproduktion gestiegen.

Da die klassische Kohlensäure-Maischung, die unter dem Kapitel Rotwein weiter oben beschrieben ist, zu langsam ist, wird der Wein mittels Kunstgriffen sehr schnell bereitet. Ein solcher Wein kann aufgrund seines überwältigenden Dufts und seiner Fruchtigkeit kurzzeitig Freude bereiten, stellt aber bei weitem nicht das Beste dar, was das Weinbaugebiet Beaujolais zu bieten hat.

Ein Primeur ist aber nicht gleichbedeutend mit dem Beaujolais. Auch in anderen Teilen Frankreichs dürfen Primeur-Weine produziert werden. Auf dem Höhepunkt der Primeur-Welle wurde auch junges Gemüse ähnlich vermarktet.

Kuriosum

Ursprünglich war das Trinken des allzu jungen Primeurs nur ein Zeitvertreib englischer Dandys, die mit dem Privatflugzeug ins Burgund flogen, um für sich und ihre Dandyfreunde den allerersten neuen Wein aus Frankreich zu beschaffen. Aus diesem gesellschaftlichen Upper-Class-Gaudium entwickelte sich im Lauf der Zeit ein Massenkult um den allerneuesten Wein der Saison. Einige Weinfreunde sind der Meinung, dass es auch den besseren Primeurs gut tut, ein paar Monate, wenn nicht ein Jahr, zu warten. Hier scheiden sich allerdings die Meinungen. Da der Primeur in einem beschleunigten Prozess vergoren wird, entwickelt auch ein guter Primeur, der schlecht gelagert ist, schon nach wenigen Wochen essigartige Aromen

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Beaujolais

Wir haben die Bildegustation ins 2009 verschoben, leider haben wir die Weine nicht in genügend Anzahl auftreiben könnnen

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Bordeaux 2003, Rotweine, Frankreich

Donnerstag, 10. Januar 2008

bordeaux2003

Platz & Bild-nummer: Wein: Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Chateau D’Aurilhax, Cru Bourgeois, Haut Medoc AOC 2003
28.00
17
Mövenpick
2 Chateau De Cardaillan, Graves, 2003
12.00
16.5
Coop
3 Château Tayet, Cuvée Prestige 2003
13.50
16.5
DIVO
4 Chateau Cambon La Pelouse 2003
23.00
16.5
Bindealla
5 Chateau Gran Village, Bordeux Superieur AOC 2003
11.00
16
Mövenpick
6 Chateau Maucaillou, Moullis, 2003
29.00
16
Coop
7 Chateau Bolaire, Bordeaux Superieur AOC 2003
19.80
15.5
Schwarzenbach, Zürich
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