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Weindegustation mit Kulinarische Begleitung – Mon 5. Dez 19:00 @ KunstKantine

Liebe Wein-Geniesserinnen, liebe Wein-Geniesser

Am Montag, 5. Dezember organisiert Fred Schaerling (ein Freund von Weinheiten) zusammen mit dem Winzer Gabriel Dussex (Cave du Chatillon, Wallis) eine Wein-Degustation bei “Fred” in der KunstKantine (Lessingstrasse 13, 8002 Zurich).

La Cave du Chatillon wurde 1997 gegründet, Gabriel Dussex stieg 2002 ein. Dieses Jahr hat er sich selbstständig gemacht und die Cave übernommen.

Fred ist begeistert von Gabriels Arbeit, von seiner Einstellung und seinem Geschmack für Wein und gutes Essen. Daraus entstand die Idee, zusammen etwas zu machen und diesen Anlass mit Euch zu teilen.

Gabriel wird uns folgende 9 ausgewählte Weine (4 weisse, 4 rote und 1 Süsswein) vorstellen und kommentieren, und Fred wird sich ,um die mit den Weinen, abgestimmte kulinarische Begleitung kümmern:

* Petite Arvine
* Humagne Blanche
* Païen (Heida, Savagnin)
* Marsanne (Hermitage)
* Syrah
* Cornalin 
* Merlot 
* 3 Suisses Rouge (assemblage) 
* Fendant doux

Die Weine werden von Gabriel offeriert.

Für die sonstige Umkosten verlangen wir einen Beitrag von 40 CHF pro Person. Wir freuen uns auf eure Anmeldung per Email bis am 30. November. Plätze sind beschränkt, also beeilt euch, first-come-first-served. 

Dieser Abend zeigt in die neue Richtung von Weinheiten; Wein im Kontext mit Essen zu entdecken. Wir hatten schon mal einen genussvollen Abend mit Fred und den Genfer Weinen.

Prost,  Pascal Burckhardt

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Resultat: Blinddegustation Petite Arvine

Das grosse Interesse für Schweizer Weisswein hat sich auch an der Anzahl der vielen Anmeldungen wieder gespiegelt. Petite Arvine gehört wohl nicht nur zu meinem Lieblings Weissweinen. Wir waren alle gespannt auf die Weine welche uns das “Fletschhorn” ausgesucht hatte. Ich habe noch ein Wein vom Coop mit eingebaut.

Für viele Degustanten/innen waren die Weine zu warm, wir hatten sie auf 13 Grad gekühlt, was wohl eher die obere Temparaturgrenze darstellt. Das Spektrum der Weine war breit und interessant. Die einen waren auf der frisch – knackigen, die anderen mehr auf salzig – fetten Seite. Die Durchschnittsbewertung zeigt sich sehr ausgeglichen, spiegelt jedoch in keiner Weise die Polarität der Eindrücke und Meinungen der Degustierendenen wieder. Am Beispiel von 2 Weinen möchte ich das kurz erläutern: Der Cave Saint Mathieu 2008 von Jean-Louis Mathieu wurde mit 13.5/20 bis 19/20 Punkte bewertet und der Petite Arvine Bibacchus 2010 mit 14/20 bis 18.5/20 Punkten bewertet. Mit persönlich haben beide auf ihre Art sehr gefallen und waren meine Favoriten.

Fazit: Eine sehr interessante Rebsorte, die spannende, vielfältige Weine auf hohem Niveau verspricht. Die Preisspanne ist angesichts der durchweg guten Qulitäten erstaunlich.

Prost Pascal Burckhardt

Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1Petite Arvine Chamoson 2009 Simon Maye&Fils 39.00
16Simone Maye & Fils
2Petite Arvine Les Bernunes Sierre 2009 Nicolas Zufferey36.0016Fletschhorn
3Petite Arvine de Leytron 2009 Gilbert Devayes29.5016Fletschhorn
4Petite Arvine Cave Saint Mathieu 2008 Jean-Louis Mathieu
31.0016.5Mathieu Vins
5Petite Arvine de Chamoson 2009 Jacques Rémondeulaz & Fils 29.5016
Cave La Bacholle
6Petite Arvine Savièse Octoglaive 2009 Stéphane Reynard & Dani Varone26.0016.5Domaine Cornulus
7Valais AOC Petite Arvine Bibacchus 201014.9016.5Coop
 

Bericht von Jean Francois Guyard.

Wenn es sich darum handeln würde, die beste und zugleich spannendste Rebsorte der Schweiz auszuwählen, könnte die Wahl ausschliesslich auf eine einheimische Spezialität fallen. Obwohl die Weine, welche aus Syrah, Pinot Noir oder Merlot gewonnen werden, auch grossartig sein können, besitzen die Weine aus den Traubensorten Petite Arvine, Amigne, Completer, Humagne oder Cornalin genauso viel Charakter und Eigenständigkeit wie die Eidgenossen selbst. Nicht zuletzt darf hervorgehoben werden, dass ein unbestreitbarer Vorteil der wirtschaftlichen Globalisierung darin besteht, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der Bevölkerung der dadurch betroffenen Länder ein wachsendes Interesse für exklusive Produkte zeigt. Es betrifft die verschiedenen Salzarten genauso wie den Wein, die Rinderrassen genauso wie die Rebsorten. In diesem Kontext darf die Schweiz stolz darauf sein, nicht zwangsläufig dem westlichen Nachbarland nachzueifern, sondern sich vor allem auf Winzer zu verlassen, welche den Ausdruckreichtum unserer einheimischen Rebsorten voll und ganz zur Geltung bringen.

In diesem Sinne gehört die Petite Arvine eindeutig zu den Schweizer Spezialitäten. Im Rahmen ihrer monatlichen Verkostungen setzten sich die Mitglieder von Weinheiten dafür ein, eine Degustation einer Selektion dieser Rebsorte durchzuführen. Sieben ausgewählte Erzeugnisse wurden durch 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verkostet und bewertet. Die Ergebnisse gaben Anlass zu vielen angeregten Diskussionen. Die sieben Weine wurden alle mit zwischen 16 und 16.53/20 bewertet. Die Meinungen/Bewertungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aber so breit gestreut, das es bei der Durchschnittsbewertung keinen überlegenen Sieger gegeben hat.

Petite Arvine Chamoson 2009 Simon Maye&Fils

Das Weingut, dessen Syrah 2001 November 2007 durch die berühmte Grand Jury Européen ausgezeichnet wurde, gehört zu den Walliser Klassikern.

Die klare, sehr hellgelbe Petite Arvine de Chamoson enthüllt zunächst eine zurückhaltende Nase, welche sehr viel Luft verlangt. Gewisse Teilnehmer der Verkostung befanden einen leichten Stinker, welcher allerdings mit der Zeit durch ausgewogene, salzige aber auch relativ kräftige Aromen von Rhabarber, Äpfeln und Zitrus ersetzt wird. Ein Teilnehmer findet sogar Noten weisser Rosen. Im dichten, ja sogar öligen und extraktreichen Gaumen gefällt die typische Salzigkeit, welche sich mit der Restsüsse ausgleicht. Der Abgang zeigt sich lang und fruchtig. Die alkoholische Note wird sich mit der Zeit schön einbinden und der Wein dürfte sehr schön altern können. Aktuell spielt dieser Wein mehr mit seinen Muskeln als mit der vorhersehbaren Finesse. Noch mindestens fünf Jahre warten. 17/20.

Petite Arvine Les Bernunes Sierre 2009 Nicolas Zufferey

Es dominieren delikate und kompakte Aromen von Ananas und Zitrus. Was allerdings dadurch gestört wird, dass die Nase sehr viel Zeit beansprucht, bevor sie ihre Harmonie findet. Zwischenstadien von animalischen Noten bis zu Kräutern und Pfeffer. Also im Voraus dekantieren oder warten. Im harmonischen, körperreichen, leicht prickelnden Gaumen gleichen sich die Restsüsse, die (bereits in der Nase merkbare) Salzigkeit und die Säure sehr schön aus und verleihen dem Wein sogar eine gewisse exotische Note. Frische Fruchtnoten ergänzen das Bild. 17/20.

Petite Arvine de Leytron 2009 Gilbert Devayes

Gilbert Devayes gehört zu dieser Kategorie besonders begabten Winzern, welche zu noch mehr Erfolg in der Deutschschweiz gelangen dürften, als es schon der Fall ist. Seine Petite Arvine de Leytron (eines der besten Terroirs der Weinbauregion Wallis) 2009 braucht sehr viel Luft und/oder Zeit, um zunächst ihren animalischen Charakter zu bezwingen (ein Teilnehmer findet ihn nach Gummi riechend), um dann Rhabarber, Mirabellenkompott, Zitrus, Subtilität und Komplexität zu offenbaren.

Der Gaumen zeigt sich mineralisch, salzig, leicht bitter und bietet schöne pfeffrige Noten. Der Abgang wirkt mittellang. 17/20

Petite Arvine Cave Saint Mathieu 2008 Jean-Louis Mathieu

Bei diesem Wein gingen die Meinungen stark auseinander. Die einen fanden ihn grossartig, die anderen konnten nichts damit anfangen. Zitronengelbe Farbe. Das mineralische und relativ subtile Bouquet bietet nicht nur Graphit, sondern auch Ananas, Mirabellen, Rhabarber und ein Hauch feuchtes Gras. Vielleicht sogar Limetten. Eine Teilnehmerin findet Noten von Veilchen und von Maiglöckchen. Im Gaumen fällt eine geniale Säure zunächst auf, welche darauf hindeutet, dass der Wein schön altern könnte. Honig, Petrol, eine grüne Note bilden seine aromatische Palette. Im Weiteren scheint die Salzigkeit den Körper umzuhüllen. Langer Abgang. Leider wirkt dieser Wein nach einer Weile eher Belanglos, ohne sich von der grossen Masse abheben zu können. 15/20

Petite Arvine de Chamoson 2009, Cave La Bacholle, Jacques Rémondeulaz & Fils

Der Winzer hat eindeutig die Grenze des Machbaren aus seinen Reben herausholen wollen. Auch wenn dieses Resultat (glücklicherweise) nicht überreif geworden ist, so darf gefragt werden, ob es das Ergebnis eines glücklichen Zufalls war. Dennoch bereitet dieser Wein viel Spass.

Sein Bouquet duftet nach Honig, Pollenblüten, Äpfel und Birnen, frischen Früchten und wirkt relativ exotisch, wobei es zugleich sehr viel für die Zukunft verspricht. Dennoch sollte nicht zu lange gewartet werden, das Risiko einer oxydativen Entwicklung besteht. Im ausgewogenen, kompakten, dennoch alkoholischen, aber auch relativ frischen Gaumen lassen sich die Salzigkeit (ähnelt Meersalz), die Säure und eine nicht zu unterschätzende Süsse klar erkennen. Ein Teilnehmer findet den Gaumen flach vorne und kurz hinten. Eine unerwartete und untypische Petite Arvine, welche im Abgang Eindrücke von „Alcool à brûler“ oder von Whisky hinterlässt. 16/20

Petite Arvine Savièse Octoglaive 2009 Domaine Cornulus

Mit diesem Wein bezeugen Stéphane Reynard & Dani Varone ein Mal mehr ihr beneidenswertes Können. Es stimmt allerdings auch, dass die Weinreihe Octoglaive für ihre ausserordenliche Rasse berühmt ist. Eine umwerfende Komplexität offenbart sich in der Nase. Etwas mineralisch, etwas verhalten und elegant, etwas Süsse, Lakritzewurzel, weisser Pfeffer, Kiwi, ja sogar Artischocken. Im tiefen, frischen und ausgewogenen Gaumen fällt die geringe Kohlensäure auf, welche darauf hindeutet, dass der Wein viel zu jung ist. Unbedingt warten! Grossartige Süsse, ein straffer Wein mit einer tollen Mineralität und einer guten Säure. Das Finale zeigt enorm viel Kultur. Kaufen! 17/20.

Petite Arvine Bibacchus 2010, Les Celliers de Sion (Varone & Bonvin)

Dieser Wein bildete die Falle der Verkostung und teilte die Meinungen auf spannender Art. Am Ende der Verkostung fragten sich die Erfahrenen Verkoster, wie sie es geschafft hatten, den Wein so hoch zu bewerten… Verhaltenes Bouquet mit etwas Süsse und einem exotischen Charakter. Feuchtes Gras und Blüten ergänzen das Bild. Im ausgewogenen, nach Aprikosen schmeckenden, fleischigen Gaumen fällt die Kohlensäure auf. Der mineralische Körper zeigt sich dicht und ziemlich kompromisslos. Eine geniale Säure begleitet das Ganze und spielt mit der Süsse wunderschön zusammen. Ein Teilnehmer bezeichnet diesen Wein als künstlich ausgebaut. 18/20.

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Mémoire & Friends 2011

140 Schweizer Spitzenproduzenten präsentieren ihre besten Weine

Sonderschau: Die Fünfte Weinschweiz, Kongresshaus Zürich, Claridenstrasse 5, 8002 Zürich, Montag, 29. August 2011, 14.00–20.00 Uhr

 Vor einem Jahr überschlugen sich die Superlative in der Presse bereits im Vorfeld der zweiten Ausgabe von MÉMOIRE & FRIENDS: Der Tages-Anzeiger sprach von einer «einmaligen nationalen Schau», der Züritipp von den «Winzer-All-Stars», die NZZ am Sonntag von einem «Schaulaufen in Zürich», Vinum vom «Top-Act der Schweizer Weinszene».

Entsprechend gross war der Erfolg: Rund 1800 Weinprofis und -amateure strömten aus allen Landesteilen herbei, um sich vom hohen Niveau des Schweizer Weins zu überzeugen. Ein begeisterter Besucher schrieb: «Dieser ausführliche Querschnitt durch das schweizerische Weinschaffen war höchst interessant und der Abschluss mit dem Alphorn-Duo und den offerierten kalten Tellern überraschend, äusserst sympathisch und schmackhaft. Es war eine rundum gelungene Sache!»

 Wir hoffen natürlich sehr, dass auch die dritte Ausgabe von Mémoire & Friends wieder ein voller Erfolg wird.

Schnuppern Sie bereits einmal in der Ausstellerliste und stellen Sie Ihr persönliches Besuchsprogramm zusammen.

Eintritt mit Anmeldung gratis, sonst Fr. 20.– pro Person

Anmeldung für Besucher »

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Petite Arvine, Weisswein, Schweiz, Blinddegustation vom 7. Juli 2011

Am 7. Juli 2011 findet unsere Petite Arvine Blinddegustation statt, mit einer Selection des Sommeliers Charlie Neumüller (Sommelier des Jahre 2009), vom Hotel – Fletschhorn, Saas Fee

Ich freue mich auf die Blinddegustation, die Petite Arvine Weine gehören zu meinen absoluten Lieblings Schweizer Weissweinen.

Bitte bis am 5. Juli über das Kontaktformular anmelden.

Gruss Pascal Burckhardt

Informationen zu Petite Arvine

Herkunft

Die Petite Arvine ist eine sehr alte autochtone Rebsorte. Ampelographen konnten auch mittels Genanalysen keine Verwandtschaft zu anderen Rebsorten feststellen. Die Herkunft ist unbekannt. Der aus dem Lateinischen abgeleitete Name bezieht sich möglicherweise darauf, dass die Rebe über das savoyische Arvetal ins Wallis gelangte. Ob die Römer die Rebe ins Wallis brachten ist eine Vermutung. Ebenso ist die Meinung, die Petite Arvine sei vom Wallis ins Aostatal gebracht worden eine Vermutung.

Die mit ihr nicht verwandete Sorte Grande Arvine wurde aufgegeben. Deshalb wird of die Kurzform «Arvine» verwendet.

Verbreitung

Petite Arvine wird im Wallis und im angrenzenden Aostatal in Italien angebaut. Im 19. Jahrhundert wurde die Rebsorte vor allem in der Region von Martigny und Fully angebaut. Kleinere Bestände gab es aber im ganzen Kanton. Als heikle Sorte musste sie robusteren Sorten wie der Chasselas weichen. In den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde sie gerademal auf 14 Hektaren gepflegt. Erst mit der Überproduktion an Fendant in den Jahren 1982 und 1983 haben sich Winzer auf die Alte Sorte besonnen. Gleichzeitig begannen sich vom Massenwein gesättigte Weinliebhaber für Spezialitäten zu interessieren. Heute beträgt die mit Petite Arvine bestockte Fläche im Wallis bei 150 Hektaren.

Eigenschaften

Die Petite Arvine ist einen Mimose unter den Rebsorten. Sie wächst nur auf allerbesten sonnigen und windgeschützten Terrassen-Lagen. Diese dürfen aber nicht allzu trocken sein. Sie bevorzug magere Böden und reagiert sehr sensibel auf Herbizide. Die Rebsorte treibt früh aus, reift aber fast als letzte innerhalb des Rebsortensortiments des Wallis, 20 bis 30 Tage nach dem Chasselas. Ihr Vegetationszyklus ist sehr lang. Die walzenförmigen Trauben tragen kleine, runde Beeren mit dünner grünlich-gelber Haut. Meist erbringt die Petite Arvine ein Mostgewicht von 95 bis 110 Grad Öchsle. Ihr feines, schmelzendes und delikates Beerenfleisch verleiht dem Wein eine unnachahmliche Typizität.

Weintyp

Die im Wallis heimische Petite Arvine ist eine rare und kostbare Perle. Aus ihren Trauben werden seit dem Jahr 1602 begehrte Spezialitäten gekeltert. Die Petite Arvine ergibt trockene, hellgelbe und überaus feine Weine. Sie duften nach Glyzinienblüten und Honig, rosa Grapefruit, Limone und Ananas. Vollreif geerntet erinnert der Duft an Rhabarber. Im Gaumen wirken die Weine lebhaft, gar rassig mit leicht salzigem Nachgeschmack.

Aus Petite Arvine werden aber auch ausgezeichnete Dessertweine, in der Art einer Trockenbeerenauslese, mit den Aromen von Zitronenfrüchten und Ananas gekeltert. Dieser Wein kann schon in seiner Jugend getrunken werden, besitzt aber auch ein gutes Alterungspotential.
In besonderen Jahren entwickeln die Trauben Edelfäule (Botrytis). Diese Süssweine duften leicht nach Pilzen und Safran. Süssweine aus edelfaulen Trauben, die in Barriques ausgebaut werden, gelangen mit dem Label «Nobilis» auf den Markt.

Quelle www.weinlandschweiz.ch

Interessanter Artikel des Tagesanzeiger zu Petit Arvine

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Resultat: Blinddegustation Syrah Frankreich vs. Schweiz

Die sanften Riesen

Syrah (auch Shiraz) wird fast auf der ganzen Welt angebaut und meist mit anderen Rotweinsorten verschnitten (Cuvee). Zum Beispiel im Bandol, Chateauneuf du Pape, Gigondas (Südfrankreich), mit Mourvedre, Grenache, Cinsault, plus diversen anderen Rebsorten. In Zypern (siehe Zypern Degu) mit der autochthonen Rebsorte Marathefiko.

Die Syrah “Cuveeliste” liese sich so um den ganzen Erdball weiterführen. Der Grund, wieso Syrah oft in Cuvees ausgebaut wird, liegt in dessen hohen Tanningehalt, der die Weine zwar haltbar, aber eindimensionell werden lässt. Durch gute Assemblagen werden zum Teil sehr schöne und komplexe Weine komponiert.

Syrah wird daher eher selten reinsortig vinifiziert. Das Rhonethal gilt als das Mutterland der Syrah Traube. Wir haben desshalb, aus dem französischen und dem Schweizer Teil, je 3 Weine degustiert. Grobfazit: Am reinsortigen Syrah scheiden sich die Weingeister. Diese Weine sind in der Fruchtphase sehr “fruchtig” (Wir hatten einen relativ jungen Wein in der Runde, dessen Tannine noch etwas aggressiv waren). Den einen gefällt gerade dies. Wenn sich dann die Tannine abbauen (nach 3-4 Jahre), wirken die Weine wiederum fast zu “lieblich”. Obwohl kräftig gebaut (durch die Tannine), kommen solche Weine für ein Teil der Degustanten, etwas langweilig daher. Daher mein Titel: Die sanften Riesen.

Pascal Burckhardt

Das Resultat:

Platz & Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1Cornas AOC Coteaux Tardieu-Laurent 2007  67.00
17.50Mövenpick Weine
2Crozes-Hermitage AOC « Les Fées Brunes » Domaine J.-L. Colombo 2007 75cl  25.0017Coop
3Syrah Les Serpentines 2009 Valais AOC
Gérald Besse
33.0017Brancaia, Zürich
4Valais AOC  Maître de Chais «Syrah »  Provins 2007 75cl      
25.9016Coop
5Crozes Hermitage AOC Alain Graillot 2008    28.5016Mövenpick Weine
6Syrah Valais AOC « L'Odalisque » 2007 Thierry Constantin    36.0015.5Mövenpick Weine
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Blinddegustation: Syrah, Rotwein, Frankreich vs. Schweiz

Syrah ist eine nicht sehr ertragreiche, aber hochwertige rote Rebsorte, die ursprünglich vor allem im Rhônetal in Frankreich kultiviert wurde, heute aber auch in der Schweiz heimisch ist (vorwiegend im Wallis).  In der neuen Welt wird die Rebsorte vor allem in Australien, Kalifornien, Südafrika, Chile, Argentinien und Neuseeland angebaut.

In Europa wird die Sorte, neben Frankreich und der Schweiz, auch in Italien (Sizilen und Toscana), Spanien (Priorat, Monsant) und Portugal kultiviert.

Weinheiten wird am 19. Mai 2011 die Weine aus der Schweiz den ‘Originalen’  aus Frankreich gegenüberstellen. Wir werden die Weine blind degustieren und bewerten. Anmeldung für diesen Event bitte bis am 18. Mai via Kontaktformular.

Hier ein paar Infos zu Syrah Weintraube und Weine:

Herkunft

Aufgrund von DNA-Analysen der University of California in Davis aus dem Jahr 1998 konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass Syrah eineKreuzung der alten französischen Sorten Dureza und Mondeuse Blanche ist und daher mit höchster Wahrscheinlichkeit aus dem Tal der Rhône stamm

Charakteristik

Syrah-Weine haben meist ein kräftiges Johannisbeer-Aroma. Die Rebe liefert bei normaler Maischegärung einen dunkelfarbigen Wein mit hohem Tanningehalt. Insgesamt sind die Syrah- Weine sehr alkohol- und säurereich. Gerade diese Mischung aus hohem Säureanteil und festem Gerbstoffgehalt macht den Geschmack der Syrah- Weine aus.

 

 


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Welche Schweizer Region bevorzugen sie für Wein?

Welche Schweizer Region bevorzugen sie für Wein? (max. 4 auswählen)

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Anlass: Mémoire des Vins Suisses 31.3.2011 in Bad Ragaz

Die Schatzkammer des Mémoire Präsentation von Schweizer Spitzenweinen der vergangenen zehn Jahrgänge Grand Resort Bad Ragaz, Kursaal, 7310 Bad Ragaz Donnerstag, 31. März 2011, 15.00–19.00 Uhr Die renommierte Vereinigung für den Schweizer Wein Mémoire des Vins Suisses öffnet einmal pro Jahr ihre Schatzkammer von memorablen Weinen.

Darin lagert eine lückenlose Sammlung teilweise längst ausverkaufter Jahrgänge von heute bereits 45 hochklassigen Weinen aus der ganzen Schweiz.

Ziel der exklusiven Degustationen ist es, das unterschätzte Alterungspotenzial und damit die Nobilität von grossen Schweizer Weinen aufzuzeigen. Lassen Sie sich diese seltene Gelegenheit nicht entgehen.

Eintritt mit Anmeldung gratis, sonst Fr. 20.– pro Person

Online-Anmeldung »

Präsentation von Schweizer Spitzenweinen der vergangenen zehn Jahrgänge

 

Wallis

St. Jodern Kellerei www.jodernkellerei.ch
Anne-Catherine & Denis Mercier
Provins www.provins.ch
Domaine Cornulus www.cornulus.ch
Domaine du Mont d’Or www.montdor-wine.ch
Simon Maye & Fils www.simonmaye.ch
Marie-Thérèse Chappaz www.chappaz.ch
Cave Gérald & Patricia Besse www.besse.ch

Waadt

Terroir du Crosex Grillé www.bernardcavevins.ch
Château Maison Blanche www.maison-blanche.ch
Pierre Monachon
Domaine Blaise Duboux www.blaiseduboux.ch
Domaine Louis Bovard www.domainebovard.com
Henri & Vincent Chollet www.mermetus.ch
Domaine Henri Cruchon www.henricruchon.com
Domaine la Colombe www.lacolombe.ch
Charles Rolaz, Hammel SA www.hammel.ch

Genf

Domaine des Balisiers www.balisiers.ch
Domaine Grand’Cour
Domaine Les Hutins www.domaineleshutins.ch

Drei-Seen-Region

Domaine de Chambleau www.chambleau.ch
Caves du Château d’Auvernier www.chateau-auvernier.ch
Domaine de La Maison Carrée www.lamaisoncarree.ch
Cru de l’Hôpital www.cru-hopital.ch
Steiner Schernelz Village www.schernelz-village.ch

Deutschschweiz

Weingut zum Sternen www.weingut-sternen.ch
Schwarzenbach Weinbau www.reblaube.ch
Weingut Pircher www.weingut-pircher.ch
Gasthaus & Weingut Bad Osterfingen www.badosterfingen.ch
Baumann Weingut www.baumannweingut.ch
Schlossgut Bachtobel www.bachtobel.ch
Christian Hermann Weinbau www.hermann.ch
Weinbau Peter und Rosi Hermann www.weinbau-hermann.ch
Weingut Donatsch www.donatsch-malans.ch
Weingut Georg Fromm www.weingut-fromm.ch
Peter Wegelin www.malanser-weine.ch
Thomas Mattmann www.ciceroweinbau.ch
Weinbau von Tscharner www.reichenau.ch

Tessin

Gialdi Vini SA www.gialdi.ch
Azienda Mondò www.aziendamondo.ch
Daniel Huber www.hubervini.ch
Adriano Kaufmann
Christian Zündel www.zuendel.ch
Cantina Kopp von der Crone Visini
Agriloro SA www.agriloro.ch
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Weissweine (Überblick), Wallis, Schweiz – Ergebniss einer Blinddegustaton

walliserweiswei

Platz & Bild-nummer: Wein: Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Heida, Les Pyramides, 2006
23.00

17.50

Adrian Mathier
2 Amigne de Vetroz, Les Pyramides, 2007
23.00
17.00
Adrian Mathier
3 Maiatre de Chais, Chardonnay 2006
20.90
16.50
Provins
4 Petit Arvine, Charles Bonvin, 2006
25.90
16.50
Baur au Lac
5 Maître de Chais, Vieilles Vignes du Valais AOC 2004
26.90
16.50
Provins
6 Humagne Blanche, Collection Chandra Kurt, 2006
19.90
16.00
Provins
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Walliser Weissweine, Blinddegustation vom Do. 11.9.08

Hallo Freunde von Weinheiten

Das “Wein-Wallis” besteht aus zahlreichen Terroirs mit einer Palette von Geschmacks-Eindrücken, die von den Lindenblüten des Fendant, über die frischen Nüsse der Amigne, die grünen Äpfel des Chardonnay, die Kamille der Malvoisie, die Gewürznoten der Syrah, die Feuersteine der Humagne blanc und die salzigen Noten der Petite Arvine bis zu den Honigtönen der Ermitage reichen.

Wir werden am Donnerstag einen spannenden Einblick in die enorme Vielfältigkeit der Walliser Weine erhalten.

Bitte bis 9.9.2008 auf info@weinheiten.ch anmelden

Gruss Beat und Pascal

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