Archiv für die Kategorie ‘Spanien’

Weintipp: Tempranillo – Rotwein – Spanien

Donnerstag, 19. November 2009

Weintipp:

Es geht wieder in rasantem Tempo den Festtagen entgegen. Die Weinhändler laden uns wie jedes Jahr, mit zum Teil erklecklichen Preisnachlässen dazu ein, ihre übervollen Lager zu verkleinern. Uns soll es recht sein. Die Vergünstigungen relativern sich aber leider bei vielen masslos überteuerten Prestigegewächsen. Anstatt SFr. 870.- für eine Flasche 2006 er „Mouton Rothschild“, nur noch SFr. 696.- ( 20% Aktion von COOP). Da jubelt der Geldbeutel! Ich wundere mich wirklich, dass es noch keine Äpfel und Birnen gibt, zu SFr. 30.- das Stück. Es gäbe sicherlich einige „Geniesser“, die solche Preise für eine „so aussergewöhnlich gelungene“ Frucht angemessen fänden…….
Ich möchte nicht falsch verstanden, ich mache nicht die Produzenten, oder die Händler für die surrealen Preise verantwortlich, den letztendlich bestimmt der Markt den Preis. Das ist auch richtig so, nur……., ich finde Weine gehören ins Glas und nicht in den Tresor. Mir soll niemand erzählen, dass ein Wein in der obigen Preisklasse wirklich noch als Wein wahrge-ommen wird, ausser diese Person hat eine stark verzerrte Wahrnehmung, vielleicht als Folge einer sechstelligen Bonuszahlung. Ich bezahle sehr gerne für einen liebevoll und gut gemachten Wein SFr. 50.-, oder meinetwegen auch einmal mehr. Die Prämisse von „Weinheiten“ ist seit Beginn, preiswerten Wein im besten Sinne zu suchen und vor allem auch zu finden. Auch nach dem bedauernswerten Ende von EPA, ABM und Pick-Pay ist es möglich sehr gute Weine zu angemessenen Preisen zu finden. Gerade in
Zürich gibt es eine eindrückliche Auswahl von Weinhändlern, aber auch Grossverteilern mit sehr schönen Weinen im Angebot.

Auf keinen Fall dürfen die im Moment, verdientermassen stark im Aufwind begriffenen Zürcher und Ostschweizer Produzenten vergessen werden. Ihre Weine bieten meist sehr viel, für vergleichsweise wenig Geld. Demnächst mehr hier.

Unbenannt-1Mein Tipp:
„Venta Mazarrón“, 2006. Ein reinsortiger Tempranillo. Appelation „Tierra del Vino de Zamora“,
Spanien.

Wir haben diesen Wein zusammen mit Gästen zu einem wunderbaren Voressen genossen. Dunkles Rubinrot, Beeren, dicht, mit einer schönen Süssnote und einem imposanten Abgang. Ein kräftiger, trotzdem sehr viel Charme verprühender moderner Wein zu einem günstigen Preis.

Erhältlich bei Denner: SFr. 17.95

Beat Schwengeler

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Aus welchem Land trinkst du Wein?

Freitag, 02. Oktober 2009

Wein ist nicht gleich Wein, nicht nur die x-tausend Rebsorten machen verschiedenen Wein, auch jedes Land macht anderen Wein, dies hat einerseits mit der Klimatischen und der Topographie Gegebenheiten zu tun, aber auch viel mit der Kultur des Landes.

In einer Studie einer deutschen Internetseite, ging hervor das das nur 10% der Deutschen auch deutschen Wein trinken, das in Deutschland an erster stelle Frankreich steht. Bei einer gleichen Studie in Frankreich, Italien und Spanien war jeweils das eigene Land an erster Stelle.

Wie sieht das in der Schweiz aus:

Aus welchem Land trinkst du Wein? (Mehrfachauswahl möglich)

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Rioja Reserva, Rotwein, Spanien

Dienstag, 12. Mai 2009

Roja-Reserva

Platz & Bild-nummer: Wein:
Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Rioja DOCa Reserva Ondarre
75cl, 2004
13.90

16.5

Coop
2 Rioja DOCa Reserva Marqués de Riscal
75cl, 2004
19.90
16
Coop
3 Diez-Caballero
Reserva DO 2002
22.00
16
www.bodega-peninsula.ch
4 Monje Amestoy Reserva, 75cl, 2002, Spanien
30.50
16
www.weindepot.ch
5 Marqués de Murrieta Rioja Reserva DOCa 2002
17.95
15.5
Denner
6 Aldonia Rioja 2004
27.00
15.5
La Tradtion
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Rioja Reserva – Blinddegustation vom Do. 14. Mai 2009

Montag, 04. Mai 2009

Rioja [ˈrjoxa] ist ein Weinbaugebiet in Spanien (Denominación de Origen Calificada). Es befindet sich in den Autonomieregionen La Rioja, Baskenland und Navarra. Das Weinbaugebiet besteht aus den Teilgebieten Rioja Alta (im oberen Gebiet des Ebrobeckens), Rioja Baja (im unteren Gebiet des Ebrobeckens) und Rioja Alavesa (zur baskischen Provinz Álava gehörend, baskisch Arabako Errioxa). Es ist Mitglied im Netzwerk Great Wine Capitals.

Anbaugebiet

Das Weinbaugebiet Rioja gehört zu den bedeutendsten in Europa. Mit einer Anbaufläche von 59.212 ha (Quelle: Consejo Regulador – Stand 2005) liegt es am Fluss Ebro in Nordspanien. Als Böden überwiegen weißer Kalk sowie rotgrauer Lehm. Über 20.000 Winzer produzieren dort zu 85 % Rotwein, aber auch Rosé-, Rotling- und Weißweine. Es finden sich vor allem die roten Rebsorten Tempranillo (61 % der Anbaufläche), Garnacha (18 %), Mazuelo (3,5 %) und Graciano (0,7 %) und die weißen Rebsorten Viura (15 %), Malvasia (0,25 %) und Garnacha Blanca (0,09 % der Anbaufläche). Die klassischen Riojas sind entweder reinsortige Tempranillo-Weine oder Verschnitte mit einem Tempranillo-Anteil von weit über 50 % und kleineren Anteilen von Garnacha, Mazuelo und Graciano. Einige wenige Erzeuger vinifizieren auch sortenreine Weine aus Garnacha, Mazuelo (bei der es sich um die Sorte Carignan handelt) und Graciano, wobei insbesondere die Letzteren als besondere Spezialität gelten.

Wein

Eigenschaften

Abgesehen von der vorwiegenden Verwendung der Rebsorte Tempranillo orientieren sich die Winzer der Rioja am Vorbild des Anbaugebietes Bordeaux. Die Erzeuger lassen einen hohen Anteil des produzierten Rotweins in Barriques reifen.

Ein guter Rotwein aus der Rioja ist trocken, von dunkelroter Farbe, weist den charakteristischen Tempranillo-Geschmack auf und ist leicht trinkbar.

Bekannte Weine

Neben vielen sehr guten modernen Riojas gelten insbesondere die Weine der Bodegas CVNE (Companía Vinícola del Norte de España), Bodegas Riojanas, Faustino, Herederos del Marqués de Riscal, La Rioja Alta, López Heredia-Viña Tondonia, Marqués de Murrieta, Marqués de Cáceres und Muga als die Klassiker der DOC Rioja.

Einzellagen

Einzellagen sind eher selten, haben aber im Laufe der 90er Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bekannte Lagenweine sind beispielsweise Finca Valpiedra aus dem Hause Martínez Bujanda oder die „Paisajes“-Reihe, die von Miguel Angel de Gregorio, einem der großen Weinmacher des Rioja, aus kleinen Parzellen mit besonderem Charakter vinifiziert werden.

Vinos de Autor

In Jahrgängen mit besonders guter Weinqualität verwenden viele Rioja-Winzer einen Teil der besseren Trauben, um einen limitierten Wein neben ihrer herkömmlichen Produktion anzusetzen. Ein solcher Wein wird als vino de autor (span. für „Autorenwein“) bezeichnet. Es sind vor allem kleinere, erste in den letzten Jahren gegründete Betriebe, die sich in der Hauptsache in der Rioja Alavesa befinden und diesem internationalen Trend der sogenannten Garagenweine folgen. Aus alten Terrassenlagen werden auf wenigen Hektar sehr individuelle Weine hergestellt und zum Teil zu sehr hohen Preisen vermarktet. Das erst 1989 gegründete Weingut Bodega Roda erzeugt seit 1997 den Wein Cirsion, der Preise von über 200 Euro je Flasche erreicht.

Weinreife

Barriques in einer Bodega in der Rioja

Nach der Weingärung in Edelstahl-, Holz- oder Betontanks wird der höherwertige Rotwein, der nicht als Jungwein (span. vino joven oder vino de año) direkt auf den Markt gebracht wird, in Fässern aus amerikanischer oder französischer Eiche (sogenannte barricas oder Barriques) und später in Flaschen in der Bodega gereift. Die Reife wird je nach Weinqualität vorgenommen. Abhängig von der Lagerdauer heißen diese Weine auf Spanisch Crianza, Reserva oder Gran Reserva. Die Farbe und der Text des Etiketts des Consejo Regulador auf der Flaschenrückseite geben den Reifegrad vieler Rioja-Weine an.

Die in der Rioja verwendeten Eichenfässer haben ein Volumen von 225 l und können ca. 5 Jahre eingesetzt werden, bevor sie endgültig ihre geschmacksprägenden Eigenschaften verlieren.

Crianza

Das Prädikat Crianza (von span. criar, deutsch „reifen, großziehen“ bzw. „Ausbau“) ist Weinen vorbehalten, die zwei Jahre und davon mindestens ein Jahr im Eichenfass gereift sind.

Reserva

Eine Reserva (span. für „Reserve“) ist ein Wein, der insgesamt mindestens drei Jahre reift, davon mindestens ein Jahr im Eichenfass.

Gran Reserva

Ein Wein kann als Gran Reserva (span. für „Große Reserve, wichtige Reserve“) bezeichnet werden, wenn er mindestens zwei Jahre im Eichenfass und anschließend drei Jahre in der Flasche reift. In den Handel kommen Gran Reservas jedoch meist weitaus älter.

Einige Bodegas bieten Weine an, die nur wenige Monate im Eichenfass reifen, um so eine bessere Qualität zu einem relativ niedrigem Preis zu erreichen. Diese sind gemäß Consejo Regulador noch immer Jungweine, werden aber auch Semicrianzas oder „roble“ (span. für Eiche) genannt. Daneben gibt es heute eine ganze Reihe großer und sehr großer Riojas, deren Macher sich teilweise demonstrativ über die althergebrachte Klassifikationssystematik hinweg setzen. Sei es, dass sie sich nicht vorschreiben lassen wollen, wie lange ihr Wein reifen muss, oder sei es aus offenem Protest gegen das die Erzeuger schlechter Qualität begünstigende klassische System.

Quelle: Wikipedia.org

Anmerkung: Die ursprüngliche Degustation von Trentino-Alto Adige, Rotwein, Italien werden wir im November nachholen.

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La Mancha, Rotwein, Spanien, Blinddegustaion

Mittwoch, 16. Mai 2007
lamancha

La Mancha ‚ein schwarzer Fleck’

Bis vor kurzen war die Weinregion DO La Mamcha für mich ein schwarzer Fleck in meinem Weinregionen Gedächtnis. Die Hoffnung eine Neuentdeckung, wie sie z. B. Monsant, vor Parker und Konsorten für uns zu entdecken, schwirrt natürlich immer im Hinterkopf umher. Eine Entdeckung im positiven Sinn ist die “La Macha” leider nicht. Irgendwo wird es in diesem riesigen Weinbaugebiet sicher den einen oder anderen qualitätsbewussten Produzenten geben. Preitreibereien à la Parker werden uns erspaart bleiben.

Als ich mich mit der Beschaffung der Weine befasste wurde ich das erste Mal stutzig, die üblich verdächtigen Weinhändler hat entweder fast oder gar keine Weine aus dem La Mancha, dafür Billigketten von Aldi bis PAM (Leader Price). Ich habe dann versucht einen Querschnitt Zusammenzustellen von Weinen von Sfr. 9.95 (PAM) bis Sfr. 39.00 (eVino), meist Tempranillo Cuvee oder 100% Tempranillo mit einer Ausnahme (Finca Sandoval, Syrah Cuvee).

Ich war gespannt auf die Blinddegustation. Manchmal ist die Vorfreude die beste Freude. Für mich traf dies bei der Degustation voll zu. Ich denke dies haben auch die andern so empfunden, durch das Band eine Entäuschung. Kein Wein konnte wirklich überzeugen, daher gehe ich auch nicht auf die einzelnen Weine ein. Das DO La Mancha ist das grösste Spanische Weingebiet welche mehr auf Masse als auf Klasse ausgerichtet ist.

Für mich wird das DO La Mancha ein ’schwarzer Fleck’ bleiben.

Gruss Pascal

Platz & Bild-nummer: Wein: Notitz: Preis: Sfr Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Pago “Florentino” 2004 DO La Macha 23.50 15 Weinkönig
2 Finca Sandoval, Victor de la Serna 2004 Do La Macha 31.50 14.5 DIVO
3 Quercus 2002 DO La Macha 39.00 14.5 eVino
4 Azua 2000 Pirat 16.50 14 Bodega, Zürich
5
Finca Antigua Crianza La Mancha DO 2003
15.50 13.5 Mövenpick
6
Gran DelMio Segrundo Reserva 2002
9.95 13.5 PAM (eh. Pick Pay)
7 Fontal crianza 2003 13.50 13 Weinkönig
8 Manuel Manzaneque 1994 zu Alt 24.00 12.5 DoVinaSol
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Douro, Rotwein,Spanien, Portugal, Blinddegustaion

Donnerstag, 01. März 2007

Douro aus Portugal

Die Weine aus dem portugisischen Teil des Douro-Tals schnitten etwa gleich gut ab wie ihre Kollegen aus dem spanischen Teil. Das ganze Spektrum war vertreten, in punkto Preis und Qualität. Und da zeigte es sich wieder einmal das guter Wein nicht teuer sein muss.

Um es vorne weg zu nehmen, haben den ersten und zweiten Platz in dieser Degustation Weine aus dem selben Haus belegt. Wobei der günstigere Wein ein klein wenig besser abgeschnitten hatte als der doppelt so teure „Reserve“. Die meisten Anwesenden meinten, dass man diesen Produzenten im Auge behalten sollte, da die beiden degustierten Weine, von vielen in ihrer Degustationsnotiz noch diesen Weinen ein Verbesserungspotenzial zutrauen. Auch ist es bis jetzt an keiner Degustation vorgekommen, dass die beiden ersten Weine aus dem gleichen Keller kommen und mit einem grossen Abstand zu den anderen Weinen gewonnen haben. Sie vielen vor allem durch ihren beerigen Geschmack, ihrer feinen Nase und ihren langen Abgang auf. Der letzt platzierten Wein hatte mit grösster Wahrscheinlichkeit einen Fehler. Die meisten Weine waren sehr einfach gemachte Weine, man kann auch sagen ehrliche Weine. Sie zeigten alle eine sehr intensive dunkelrote Farbe.

Gruss Thomas

Platz & Bild-nummer: Wein:
Notitz:
Preis: Sfr Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Quinta de la rosa, Douro, 2004 16.40 16.5
www.la-tradition.ch
2 Quinta de la rosa, Reserve la rosa, Douro, 2004, 34.80 16
www.la-tradition.ch
3 Quinta da Gaivosa 2003 48.00 15.5 Lusa Weinimport
4 Odisseia 2005 10.35 14.5 DIVO
5 Estccao 2004 12.80 14 Lusa Weinimport
6 Meandro Douro DOC F.Olazabal & Filhos 2002 21.00 13 Mövenpick
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Castilla y Léon, Rotwein, Spanien, Blinddegustation

Donnerstag, 16. November 2006
Castilla
Platz & Bild-nummer: Wein:
Notitz:
Preis: Sfr Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Cepa Cavailon 2003 Bodegas Pascaas SL 19.00 17 /www.dovinasol.ch
2 Abadia Retuerta Selección Especial 1998 17.50 16.5 DIVO
3
Aalto Bodegas Aalto, RIBERA DEL DUERO DO Tinto Cosecha
45.00 16.5 www.casadelvino.ch
4
El Castro de Valtuille, 2002, Raul Perez, Bierzo
26.00 15.5 www.la-tradition.ch
5
Pago de las Constanas, 2000, Valdelosfrailes, Cigales
49.00 15.5 www.la-tradition.ch
6
Abadía Vegas Tempranillo VdT Castilla y Léon / Bodegas Avelino Vegas 2003
14.80 15 Mövenpick
7
Prada a Tope Reserva 1997
39.00 15 /www.dovinasol.ch
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DO Montsant , Rotweine, Spanien. Blinddegustation

Donnerstag, 01. Juni 2006

Platz & Bild-nummer:
Wein:
Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1
Cal Sison Montsant DO 2003, Celler de Capcanes
28.00
17.5
Mövenpick
2
Les Sorts Vinyes Velles 2002
27.00
17
www.tinto.ch
3
Castel del Les Pinyere 2002
17.90
16.5
www.tinto.ch
4
Coster del Gravet Montsnat DO, Celler Coop. Capcanes 2000
26.00
16.5
Mövenpick
5
Parelade Reserva 2002 Pirat
19.80
16
Bodega
nicht auf Foto
DIDO ‘La Universl’ 2004
18.90
15
Baur au Lac
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Ribera del Duero, Crianca, Rotwein, Spanien, Blinddegustation

Donnerstag, 03. November 2005

Ribera del Duero, Crianca, Rotweindegustation vom 3.11.2005, Degusations Team: Daniela, Imperia, Tamara, Therese, Adrian, Andreas, Beat, Christian, Nick, Pascal, Roger, Thomas D., Thomas P., Tobias und Wolf
Ja wirklich unglaublich, es geschehen noch wahre Wunder in unserem Weinclub! Die Vereinigung der Winzermeister aus dem Duero-Tal hätte seine helle Freude an unserem Club. Wir hatten in der letzten Zeit wunderbare Degustationen mit jeweils 4, 5 oder auch mal 6 Leuten aber an diesem Donnerstag war Keller mit 15 Interessierten proppevoll., absoluter Teilnehmerrekord! Die Rioja-Degu hatte gerade mal 9 Besucher (was in Anbetracht der letzten Degus ja gar nicht so schlecht war), die Priorat-Degu im Frühling nur gerade 6 unverzagte Weinhelden.

Ribera del Duero ist nach Auszählung der Stimmen also die klare spanische Nummer1. Wir hatten auch einige wirkliche Spezialisten, die sich jeweils vorzugsweise mit Ribera del Duero Weinen Ihre Abende zu versüssen pflegen, an Bord. Ich gehöre leider (noch) nicht dazu. Was nichts über die tatsächliche Qualität der Weine aussagen sollte , nur eben, die Liebe geht manchmal seltsame (Um)Wege, aber wer weiss….., was nicht ist…. Einer der Weine, hat mich jedoch wirklich überzeugt, Hazienda Monasterio Crianza 2002. Anfangs noch verschlossen zeigte er dennoch schon eine sehr schöne Tiefe und machte Lust auf mehr. Und es wurde viel mehr, der Wein öffnete sich zusehends und entlies wundervollste Düfte in einer Kompaktheit die einem fast den einzigen kleinen Fehler diese Weines vergessen liessen, den leider ziemlich grossen Preis (chf.49.-). Den ersten Platz redlich verdient hat , vor allem wenn sein Preis in Betracht gezogen wird, der Vina Arranz Crianza 2002 (chf.19.40), welcher sein Restraubengut auch an Vega Sicilia verkauft . Er machte auch nach der Degu beim fröhlichen Flaschen austrinken viel Freude!! Zum zweiten Platz muss ich hinzufügen, dass es sich um einen Wein von 2001 handelt, und er eventuell dadurch leicht bevorzugt war. Wie die schon oben erwähnten Weine könnte auch der Crianza Marqués de Velilla 2001 (chf.16.90) durchaus einmal zu meiner Bekehrung beitragen…..

Zu restlichen Weinen fällt mir wenig ein, was wiederum auch eine Aussage ist. Schlecht war keiner dieser Vier, aber eben wie schon oben gesagt……….

So und jetzt freue ich mich auf die Wiederholung der Amaronedegustation
Lieber Gruss Beat

Anmerkung: Wir haben alle Weine unmittelbar vor der Degustations geöffnet, was man Zuhause nicht machen sollte. Diese Weine brauchen Luft und Zeit, damit sich richtig zum Genuss werden. Mövenpick empfielt z.b. für den Pesquera 2002: Chambriert bei 16-18 Grad servieren. Tipp: Eine Stunde vorher öffnen, degustieren und dann entscheiden ob der Wein dekantiert werden soll oder nicht. Was ich empfehlen würde, aber ist Geschmacksache.

Gruss Pascal


Platz & Bild-nummer:
Wein:
Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1
Vina Arranz Crianza 2002 Pfeffer, Zimt, dicht, angenehme Säure, harmonisch, langer Abgang, super Preis/Leistung
19.40
17
Selection Schwander
2
Crianza Marqués de Velilla 2001 Vanille, Holz, mineralisch, harmonisch, langer Abgang, super Preis/Leistung
16.90
16
Coop
3
Hazienda Monasterio Crianza 2002 harmonisch, langer Abgang
49.00
15.5
Globus
4
Pesquera Crianza 2002 Typische Tempranillo Nase ansonsten verhalten
32.00
15
casa del vino
5
Crianza Legaris 2002 Typische Tempranillo Nase ansonsten verhalten
27.00
14.5
Coop
6
M2 Crianza 2002 Typische Tempranillo Nase, leicht anymalisch, ansonsten verhalten
28.00
14
casa del vino
7
Crianza Condado de Haza 2001 Typische Tempranillo Nase, sehr verhalten
29.00
14
Coop

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Cabarnet Sauvignon ‘alte Welt’ Rotweine

Mittwoch, 11. Mai 2005
Cabarnet Sauvignon ‘alte Welt’ Rotweine, Degustation vom 11. Mai 2005, Degustaions Team: Albert, Beat, Thomas, Roger, Markus, Leo, Pascal , Tobias
Am Anfang dachte ich, es würde eine einfache und easy Degustation, da Cabernet Sauvignon die wahrscheinlich meist angebaute Rotweintraube ist, und fast jedem 2. Wein beigemischt wird.Ich wurde aber eines besseren belehrt. Schon das auftreiben der Flaschen, war umständlicher als gedacht. Mövenpick-Weine führt gar keinen 100% Cabernet Sauvigion aus Europa und Brancaia gerade mal einen in der normalen Preisklase (unter Sfr. 40.-). Am Ende haben wir es trotzdem geschafft 6 Flaschen Cabernet Sauvignon aufzutreiben, dabei auch ein 50% -iger (der mehrmals in der Fachpresse gelobte Bergerac „Moulin des Dames“ 1999).

Soweit war ja alles noch in Ordnung. In der Degustation stellte sich jedoch heraus, dass von den 6 Weinen einer Zapfen hatte und ein weiterer schon so weit über’s Genussdatum war, dass er gut in eine Portwein-Degu gepasst hätte.

Die restlichen 4 verbliebenen Weine wahren auch mehr eine Ernüchterung als ein Genuss. Das ging vom einfachen Tischwein bis zum akzeptablen mittelklassigen Wein. Fazit: Cabernet Sauvigion wird wahrscheinlich von den Winzer genommen um ihren Wein zu begradigen damit er dem allgemeinen Geschmack entspricht, böse Zungen haben auch von ‚Streckmittel’ gesprochen.

Ich bin gespannt was die ‚neue Welt’ aus dieser Traube hervorbringt.

Platz & Bild-nummer:
Wein: Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1
Cab. Sauv. Costers del Segre 1995
DO Reserva Mas Castell Raimat
24.00
15.5
Coop Weine
2
Domaine Capion 1999 Cabernet Sauvignon
19.00
15
Brancaia
3
Moulin des Dames, Famille de Conti, Bergerac 1999
34.00
14.5
Divo
4
Vin de pays Des Maures
?
?
5
Akronte, Boccdigabbia 1997 oxidiert
40.00
deklassiert
Wein und mehr
6
Principe di Caleone ‘zapfen’
?
deklassiert
?
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