Category Archives: Pinot Noir

Resultat: Blinddegustation Bündner Herrschaft Pinot Noir

buendner-herrschaft-pinot-noir

Platz & Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1Martha und Daniel Gantenbein Pinot Noir 2007 55.00
17.50Kontingent beim Produzent
2Pinot – Barrique 2009, Walenstadtner24.0017bosshartweine.ch
3Georg Fromm Pinot Noir Barrique 200736.0017weingut-fromm.ch
4Christian und Ursula Marugg Pinot Noir Barrique 2007
26.0016marugg-weinbau.ch
5"Der Mattmann" Pinot Noir 200742.0015.5globus.ch
6Walenstadtner "Hier & Jetzt" 200917.2015.5bosshartweine.ch
7Hansruedi Adank 2008 Fläscher Pinot Noir Barrique37.5015.5moevenpick-wein.com

Bündner Herrschaft, Pinot Barrique
so lautete die vielversprechende Einladung zur März – Weinheiten Degustation. Wer Pinot Weine liebt sollte also voll auf seine Kosten kommen. So war es dann auch, vieleicht sogar noch etwas mehr…. Die degustierten Weine offenbahrten sich nämlich als sehr unterschiedliche Charaktere, alle auf sehr hohem, einige auf absolutem Topniveau. Ich für meinen Teil freue mich, ob der immer besseren Qualitäten dieser Rheintaler Weltklasse Weine. Das Burgund muss sich in jeder Beziehung warm anziehen! Trotz mittlerweile stolzer Preise sind diese Schweizer Pinot’s jeden Franken wert.
Eine sehr schöne Überraschung war der kleine “Pirat” zu Beginn der Degu, der Walenstadtner “Hier & Jetzt” 2009. Ein im Tank ohne Holz ausgebauter jugendlicher Wein, mit verschwenderischer Nase. Ein Blumenstrauss von angenehmen Gerüchen die zum sofortigen Genuss ohne Reue einladen.

Ausserdem waren auch noch folgende Weine für die Degustation vorgesehen:
– “Pilgrim” Pinot Barrique, Familie Möhr Niggli
– “Eichholz” Pinot Barrique, Irene Grünenfelder
– Pinot Noir Barrique, Annatina Pelizzatti
Leider haben die Drei auf unsere schriftliche Anfrage hin, bei ihnen Weine für die Degustation kaufen

zu können nicht reagiert……

Nichts desto trotz, hatten wir mit dem schönen “Walenstadtner” Pinot Noir Barrique, dem spannenden sich noch etwas zierenden “Pinot Noir Barrique” von Christian und Ursula Marugg, dem etwas sehr üppigen ” Der Mattmann”, dem finessenreichen “Malanser” Aristokraten von Georg Fromm, dem so vielversprechenden “Fläscher” Pinot Noir von Rezia und Hansruedi Adank und zu guter letzt, dem mittlerweile weltweit gesuchten “Gantenbein“, einen sehr schönen und wie ich meine, auch repräsentativen Querschnitt der “besten Herrschäftler” Vertreter am Start.

Also nichts wie los, suchen, finden, probieren, schwärmen und kaufen!

Viel Spass
Beat Schwengeler

Degustationsnotizen Jean Francois Guyard:

Wie Gott in Frankreich? So glücklich wie Gott in Frankreich kann man auch in einer winzigen Ecke der Schweiz… Nämlich in der Bündner Herrschaft. Dies bewies uns Weinheiten am 17. März 2011 mit einer beschränkten, dafür besonders spannenden Auswahl Bündner Weine. Kein Schnickschnack, keine Alibiübung, sondern einfach ganz tolle Weine, welchen es gelang ein vielseitiges Publikum zu überzeugen. Und zwar nach dem Motto: Mein Lieblingserzeugnis der Verkostung ist nicht unbedingt Deiner aber wir teilen schliesslich die gleiche Freude.

Der erste Wein war, um so zu sagen, eine Piratflasche, da das Weingut sich an angrenzender Nähe der Bündner Herrschaft befindet. Der Blauburgunder Walenstadtner 2009 vom in Berschis, in der Nähe von Sargans, angesiedelte Weingut Bosshart und Grimm gefiel auf den ersten Wein dank seiner Bekömmlichkeit, seinen frischen und delikaten Aromen reifer Heidelbeeren und Johannisbeeren sowie seinem relativ ausgewogenen, beerigen und erfrischenden Gaumen. Ein toller, unkomplizierter Wein für jeden Tag. 16/20.

Der zweite Wein, der Pinot Noir Barrique Walenstadtner 2009, stammte vom gleichen Gebiet, was eigentlich durch die sehr ähnliche Aromatik sowie eine vergleichbare Säure hätte auffallen sollen. Die Farbe des PN Barrique überzeugte dennoch etwas mehr, während sich das ausgewogene Bouquet in einem moderat eleganten, dafür kräftigeren Register ausdrückte. Vollmundiger Gaumen, in dem die verschiedenen Komponenten (Holz, Säure, Frucht) sehr schön eingebaut wirken. Toller Abgang im vivace Stil und mit vielen Blaubeeren. 16.5/20.

Der Fläscher Pinot Noir Barrique 2007 von Christian und Ursula Marugg erwies sich trotz der guten Schlussbewertung (16.5/20) als etwas Rätselhaftes und ich kann sehr gut verstehen, dass gewisse Teilnehmer der Verkostung ihn schätzten. Wenn das Weingut seit Generationen durch die Familie Marugg geführt wird, zeichnet der junge Jürg, Mitglied der Gruppe „Junge Schweiz – Neue Winzer“, seit 2004 für die Weine. Zunächst fällt der Fläscher Pinot Noir Barrique 2007 durch seine spannenden Toastbrotnoten, welche sich hinter einer Menge Wildbeeren verstecken. Die Nase erweist sich im aktuellen Stand nicht nur als ziemlich undurchdringlich und etwas ungestüm, sondern auch als komplex. Nicht zuletzt öffnet sie die Tore zu einem harmonischen, breiten und vollmundigen Gaumen, in welchem enorm viel Frucht den Verkoster nicht gleichgültig hinterlässt. Die Tannine wirken wie feinziseliert, die Säure ist frisch und übernimmt eine grazile Rolle in der Zusammenstellung des Weins, das Holz ist gut eingebunden. Der Abgang dauert an und scheint verführen zu wollen. Dennoch fehlt ein gewisser Wow-Effekt im aktuellen Stadium. Stattdessen fallen eine gewisse Adstringenz und (auf die Dauer) alkoholische Noten im Bouquet auf. Ein Wein, welcher ein grosses Interesse erwecken dürfte.

Die Weine vom genauso grossartigen wie erfolgreichen Mitglied der Mémoire du Vin Suisse besitzen in ihren jungen Jahren eine unverwechselbare Säure. Sie zu erkennen, erweist sich also als eine einfache Übung. Doch dürfte der noch sehr junge Pinot Noir Churer Rheintal „DER Mattmann“ 2007 von Thomas Mattmann einige Leute in Verwirrung bringen. Wenn der Jahrgang nicht gerade als einfach gilt, stimmt alles in diesem Wein. Besonders komplexes Bouquet mit Fleischnoten, Tabak, Rotbeeren in Fülle und Menge, etwas Schwefel, Unterwald, usw. Der Gaumen fliesst wie ein ruhiger Fluss an einem sonnigen Tag: Kräftig, perfekt ausgewogen, wiederum ein unwahrscheinliches Beerenspektrum, druckvolle (ja sogar ziemlich gnadenlose) Tannine,… Und nicht zuletzt imponiert dieser Wein mit der Zeit. Leider ausverkauft aber eine klare Empfehlung für jüngere Jahrgänge. 17/20.

Ich muss es zugeben: Ich bin ein überzeugter Verfechter der Weine von Georg Fromm. Die kompromisslose Art, mit welcher das Mitglied von der MDVS und von Vinotiv seine Weine vinifiziert, erinnert zweifelsohne an die besten Burgunder Winzer. Darum werden sie von Michel Bettane so gelobt, darum werden sie aber in der Schweiz immer wieder missverstanden. Der Malanser Pinot Noir Barrique 2007 gehört eindeutig zum Besten, was für Pinot Noir in der Eidgenossenschaft erzeugt werden. Eine brachiale Kraft und zugleich eine umwerfende Finesse, enorm viel Kultur und nicht weniger Zivilisation; die Buben, welche immer wieder mit ihren Muskeln spielen müssen, werden gnadenlos ins Abseits weggeschwemmt; ob die Aromen nach der Methode der amerikanischen Verkostungsschule oder nach der britischen spielt schliesslich nur eine nebensächliche Rolle, welche die Zusammenstellung des Weins keinerlei beeinflussen kann. Ob mit (einem Hauch) Lakritze, Schwarzbeeren, Johannisbeeren, Rotbeeren, oder was auch immer, beeindruckt das tiefsinnige, komplexe Bouquet durch sein Versprechen für eine hervorragende Zukunft. Im nichts steht ihm der Gaumen nach. Es ist, als ob eine Hülle verführerischer Frische den athletischen, äusserst ausgewogenen und delikaten Körper des Weins umfangen würde. Nicht zuletzt fasziniert die Mehrschichtigkeit des Weins, denn er entwickelt sich wie ein schmackhafter Kuchen: Die Grundlage besitzt eine deliziöse Süsse, während die oberen Schichten enorm viel Frucht besitzen. Unbedingt kaufen! 17.5/20.

In den Berichten von Vinifera-Mundi wurden die Erzeugnisse von Hansruedi Adank schon vorgestellt. Dementsprechend war es eine richtige Freude, einen Wein des Fläscher Winzerehepaars, Hansruedi und Rezia Adank, im Rahmen des Anlasses verkosten zu dürfen. Weder Mitglied der Schatzkammer des Schweizer Weins noch von Vinotiv konzentriert sich das Paar auf Naturtreue Weine, welche die Eigenschaften des Weinberg, aber auch des Gebiets ideal widerspiegeln. Somit drucken sich die Erzeugnisse des Weinguts eine herrlich authentische, sibyllinische Sprache, wie es die Propheten machten.
Der Fläscher Pinot Noir Barrique 2008 ist ein ganz grosser Wein. Zunächst ruft die erste, erstaunliche Nase nach einem gebratenen „Label rouge“ Poulet, auf welchem die Sauce laufend gegossen worden wäre. Später strömen komplexe Aromen von Veilchen, Rotbeeren, Holz, Holzsüsse, die Mineralik fehlt selbstverständlich nicht. Riechen, riechen und wieder riechen! Der Gaumen erweist sich als besonders samtig und spricht für das Können eines grossartigen Winzers, der Abgang vervollständigt die Verführung. Ein Pinot Noir, welcher sich von der häufig exzessiven Üppigkeit klar abgrenzt und, welcher gerade aus diesem Grund einem Publikum ausgewählter Hedonisten gefallen dürfte. Unbedingt kaufen und noch ein paar Jahre warten! 17/20.

Beim letzten Wein waren sich die Verkostungsteilnehmer nicht ganz sicher, was sie denken dürfen. Der Wein braucht sehr viel Luft und würde sich am liebsten in typischen Burgunder Gläser fühlen. Dennoch stört das Bouquet mit etwas vegetabilen Aromen. Ansonsten ein ganz toller Wein. Nur bedauerlich ist die Anzahl Konsumenten, welche ihn für seine Etikette statt für den Inhalt der Flasche kaufen. Denn dieser Wein ist ein Pinot Noir 2007 von Gantenbein. Eine gute, verdiente Bewertung, 17/20, aber keine Einkaufsempfehlung.

Kommentar von Jean Francois Guyard (vinifera-mundi.ch)

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Trentino: TrentoDOC, Teroldego & Grappa

Anlässlich der “Trentino Wine Tour 2011″ wurden Beat und ich zum Presse – Lunch ins Restaurant Metropol in Zürich eingeladen. Schon vor einem Jahr hatten wir das Vergnügen im Grand Hotel Dolder die spannenden Weinerzeugnisse dieser italienischen Region zu degustieren. Die Einlandung nahmen wir deshalb sehr gerne an!

Trentino

Trentino

Zum Apero und zur Vorspeisse kredenzte der Sommelier Nicola Mattana von Bunovini 3 herrliche, aber sehr unterschiedliche TrentoDOC.  Unter TrentoDOC versteht man den nach traditionellem Flaschengärungsverfahren hergestellten Trentiner Schaumwein. Giulio Ferrari arbeitete ab 1906 im Trentino als erster nach dieser Methode. Auch heute steht das Haus Ferrari mengen – aber auch renomméemässig an erster Stelle der Trentiner Sekthersteller.

Mittlerweile ist jedoch die Sektherstellung zu einem tragenden Pfeiler der Weinwirtschaft geworden. Chardonnay, Pinot Blanc und Pinot Noir dienen als Grundwein zur Sektherstellung. Strenge Vorschriften und Kontrollen stellen die Einhaltung der hohen Qualitätsstandarts sicher. Geregelt sind ausser der Zulassung der erwähnten drei Rebsorten, die minimale Lagerzeit (24 Monate, wovon 18 auf der Hefe in der Flasche).

Zum Hauptgang wurden 3 Teroldego Rotweine degustiert. Die autochthone rote Trentiner Rebsorte Teroldego ist neben der Rebsorte Marzemino die Hauptrotweinsorte und  wird erstmals im 15. Jh. urkundlich erwähnt. Eine genetische Verwandtschaft besteht zu Lagrein und dem Marzemino. Das Hauptanbaugebiet liegt in der Piana Rotaliana (auch Campo Rotaliano). Die Weine haben, entgegen dem Trend, einen nicht zu hohen Alkoholgehalt, sind aber doch sehr ausdrucksstark. Mir haben sie sehr gemundet.

Zum Dessert wurden noch 3 Grappa gereicht, welche ich mehr mit meiner Nase erforschte und bei zweien eine angenehme Würznote endeckte (Pili Giovanni Diest Trentino Grappa Gewürztraminer und G. Bertoganolli Dist. Trentino Grappa Koralis) , welche ich auf den Gewürztramminer Trester zurück führe.

Fazit: Das Trentino kann mit seinen wundervollen Weinen ein Essen in Perfektion begleiten.

Gruss Pascal Burckhardt

PS: Das Essen (Kartoffelgnocchi mit  Jakobsmuscheln, Kalbsfilet mit Gemüse-Bouquet und Capaccino Panna Cotta mit Schokoladne-Trüffel-Eis) war auf einem den Weinen ebenbürtigen Niveau.

Wein Nr.Wein:Bezugsquelle:Preis:Notize:
TrentoDOC
1Cesarini Sforza Spumanti TrentoDOC 2006noch kein Weinhändler in der SchweizSfr. 16.00 - 21.0080% Chardonnay, 20% Pinot Noir - 48 Monate auf der Hefe - Feine Hefe Note - 17 PBU Punkte
2Methius Riserva 2005 Trentodoc noch kein Weinhändler in der SchweizSfr. 22.00 - 27.0060% Chardonnay, 40% Pinot Noir - 60 Monate auf der Hefe - Chardonnay mit Hefe Note - 18 PBU Punkte
3Ferrair Fi.lli Llunelli Perle Rose 2005 TrentoDOCGastrovin Sfr.68.0080% Chardonnay, 20% Pinot Noir - 60 Monate auf der Hefe - Feine Hefe Note, rund und elegant - 17.5 PBU Punkte
Teroldego 100%
4Endrizii Az. Vin. Teroldego rotalino D.O.C Superiore 2008Rutishauser AGSfr. 24.80Nase: reife Bananen - 16.5 PBU Punkte
5Donati Marco Az. Agr. Teroldego rotalianao D.O.C Sangue die Drago 2008noch kein Weinhändler in der SchweizSfr. 22.00 - 27.00Nase: reife Bananen - rund 17 PBU Punkte
6Villa Corniole Az. Vin. Teroldego rotaliano D.O.C. 7 Pergole 2004noch kein Weinhändler in der SchweizSfr. 22.00 - 27.00Reife Früchte, komplex, hervorrangender Wein, 18.5 PBU Punkte

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Bündner Herrschaft: Das Burgund der Schweiz

Nur drei Prozent der gesamten Schweizer Rebfläche liegen im Bündner Rheintal. Die haben es aber in sich; die Bündner Herrschaft zählt zu den wärmsten Weinregionen in der deutschsprachigen Schweiz. Rund 300 Winzer pflegen hier mit viel Liebe ca. 20 verschiedene Weinsorten.

Die Haupt Rotweinsorte welche angepflanzt wird ist Pinot Noir, aus welcher auch die Burgunder Weine gemacht werden. Ein Weinfreund hat mir eine Liste einer Burgunder Blindegustation gezeigt; unter den Besten 5 Burgunder waren 2 bekannte Weine aus der Bündner Herrschaft.

Das milde Klima, der Föhn und die kalkreichen Böden behagen den Rebstöcken ausgezeichnet. Die Trauben – allen voran der typische Pinot Noir – gedeihen hier prächtig. Und die Winzer wissen mit den Gaben der Natur umzugehen.

Dank naturnaher Bewirtschaftung und klein gehaltenen Erträgen werden erstklassige Trauben geerntet. Denn nur aus besten Grundlagen entstehen wunderbare Weine.

Ich freue mich auf die bevorstehende Bündner Herrschaft Blindegustation (Rotwein, Pinot Noir) vom Do. 17. März. 2011. Bei Interesse für eine Teilnahme  unter Kontakt bis am 13. März anmelden.

Gruss Pascal Burckhardt

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Expovina Primavera 2010

Ich war mit Beat und Urs, von Weinheiten, an der Expovina Primavera in Zürich um neues in Sachen Wein zu endecken.

Didi Michel an der Expovina Primavera

Didi Michel an der Expovina Primavera

Mich interessierten vor allem der Stand ‘junge Schweiz – neue Winzer’. Wir liessen uns von Didi Michel vom Schipfgut, der zusammen mit Kasper Von Meyenburg auch unseren Riesling x Sylvaner und Pinot Noir keltern, durch das Angebot der ‘Jung’ Winzer degustieren. Die Idee der Winzer ist das jeder 2 Weine von sich präsentiert. Das Angebot war sehr Vielfälltig, so das wir uns beschränken mussten.

Mir persönlich gefielen, von den Weissweinen; der Neftenbacher Sauvignon blanc von Ralf Oberer und der Meilener Räuschling von Alain Schwarzenbach bei den Rotweinen; der Fläscher Pinot noir von Jürg Marugg, Uetiker Pinot noir von Erich Meier und der Schipf Cuvée noire von Didi.

Zu meiner Freude gab es auch eine 100% Malbec, Haenbergler Malbec von Susi Wehrli, der für mich noch etwas jung war.

Die absolute Überraschung war aber ein sehr guter Portwein aus dem Aargau von Mathias Bechtel.

Mir ist aufgefallen das viele ‘neu’ Winzer probieren was neues zu machen, was sicher dem Weinland Schweiz gut tut. Danke und macht weiter so viel schöne Weine. Wir waren fast 2 Stunden am Stand so das nicht mehr viel Zeit blieb:

Dolores Oberholzer mit Mann

Dolores Oberholzer mit Mann

Bei Dolores Oberholzer und Ihrem Mann, von Dovinasol wollte ich degusiten wie es um dem neuen Jahrgang Cepa Cavilan Ribera del Duero DO 2007 steht, der für mich eine sehr gutes Preis/Genuss Verhältnis hat. Der 2007 würde ich noch ein paar Jahre in den Keller liegen lassen. Sehr gut hat mir 2005 Clos Soccarrat, Resreva aus dem Priorat DO gefallen. Ein Super Wein.

Leider war es da schon 21 Uhr und so konnte ich nur noch schnell einen Wein bei Peter Mäder von Lusa Weine probieren: Ein sehr eleganter Wein aus Portugal: Alves de Sousa Reserva Pessoal. Ein schöner Abschluss.

Wir kommen wieder, das nächste mal früher, damit wir mehr Zeit haben neues zu entdecken.

Pascal Burckhardt

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Esprit de Genève 2007, Rotwein, Blinddegustation

Im 2004 haben 14 Genfer Winzer das Weinprojekt ‘Esprit de Genève’ in Angriff genommen. Das Ziel ist Genfer Terroir Weine modern umgesetzt, auch in der Deutschschweiz bekannt zu machen.

Der Charta Hauptpunkt ist der Stil der Weine (50% Gamay und 20% Gamaret oder Garanoir und max. 20% andere Traubensorten, ein  Alkoholgehalt von mindestens 12.5% , tiefe Farbe, gute Struktur und Dichte)esprit-de-geneve-degu

15 Weininteressierte haben 10 der insgesammt 15 Weine des Jahrgangs 2007 blind degustiert. Ein Grossteil der Teilnehmer/innen haben zum ersten mal an einer Degustation teilgenommen und haben streng nach der 20er Bewertungsskala bewertet. Auch hatten wir das erste mal ein individuelles Degustation Tabelle Diagramm zu erstellen, welches auch im Büchlein der ‘Esprit de Genève’ Weine beiliegt. Die Weine werden anhand ihrer Frische, Struktur , Frucht und Röstaromen optisch im Diagramm positioniert. Die Resultate waren sehr unterschiedlich, die Erläuterungen zu den unterschiedlichen Wahrnehmungen zum Teil sehr interessant anzuhören.

Mein persönliches Fazit: Ich fand die Weine sehr spannend und erstaunlich uneinheitlich, obwohl fast alle bis zu 80% aus der gleichen Traubensorten gemacht wurden.

Eine grosse Bandbreite von eher frischen, fruchtigen Weinen bis zu sehr gut strukturierten, von Gerbstoff betonten Weinen. Sicher sehr gute Botschafter für Wein aus dem Kanton Genf, die uns Deutschschweizeren Lust auf mehr machen. Leider findet man die Weine fast nicht bei Deutschschweizer Händlern. Desshalb war es uns nicht  möglich, sämtliche Weinpreise herauszukriegen. Das Verkaufsnetz  in der Deutschschweiz muss noch stark verbessert werden.

Zum Essen wurde ein Merlot und der Noir Desir 2007, beide von Yves Batardon, Domaine de la Mermière kredenzt,  vor allem der Merlot stiess auf grosse Begeisterung.

Bei Yves Batrodon bedanken wir uns herzlich für die uns zur Verfügung gestellten 10 Degustation-Weine.

Grossen Dank  vor allem aber an Fred, der uns die Weine organisiert hatte, dass wunderbare Essen und seine Gastfreundschaft.

Pascal Burckhardt

Esprit-de-geneve-diagramm

Esprit de Genève 2007

No.Name/Produzent/JahrgangBewertungPreis
1André Serex, Les Vallières
Elevé en foudre de chêne: 67% de Gamay. Elevé en fûts de chêne: 25% de Gamaret, 8% de Merlot
14.5SFr. 18.00
2Daniel Tremblet, Cave des Oulaines
50% de Gamay, 20% de Gamaret, 10% de Pinot Noir, 20% de Diolinoir
14SFr. 18.00
3Christian Guyot
Elevé en fûts de chêne: 50% de Gamay, 50% de Gamaret
13.5?
4Pierre et Jean Hutin, Domaine Les Hutins
40% de Gamay, 5% de Ganaroir. Elevé en fûts de chêne: 20% de Gamay, 25% de Gamaret, 10% de Merlot
13.5?
5Yves Batardon, Domaine de la Mermière 2007
60% de Gamay. Elevé en fûts de chêne: 25% de Gamaret, 5% de Garanoir, 10% de Galotta
13SFr. 19.00
6Nicolas Cadoux, Domaine des Graves
10% de Gamay. Elevé en fûts de chêne:40% de Gamay, 45% de Gamaret, 5% de Galotta
13SFr. 18.00
7Bernard Conne, Domaine des Charmes
50% de Gamay. Elevé en fûts de chêne:40% de Gamaret, 10% de Merlot
13SFr. 19.00
8Jacques et Christophe Dupraz, Domaine des Curiades
Elevé en fûts de chêne: 60% de Gamay, 40% de Gamaret
13SFr. 18.00
9Jacques et Claude Bocquet-Thonney, Cave de Sézenove
50% de Gamay, 10% de Garanoir. Elevé en fûts de chêne: 30% de Gamaret, 10% de Syrah
12SFr. 18.00
10Bernard Cruz, Domaine de Beauvent
Elevé en fûts de chêne: 50% de Gamay, 30% de Garanoir, 20% de Gamaret
Weinfehler:BrettonomycesSFr. 18.00
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Hallauer Herbstsonntage

Hallau, das Zentrum des Schaffhauser Blauburgunderlandes lädt zum den Herbstsonntagen am 4. und  11. Oktober.

Entlang der Hauptstrasse und in den urigen Gewölbekellern laden die Winzer  die Besucher zur Degustation ihrer Weinspezialitäten ein, die über die Grenzen hinaus für Ihre Qualität und den besonderen Geschmack geschätzt werden.

Das leibliche Wohl wird durch ortsansässige Vereine vielseitig und kreativ abdeckt, bei dem jeder Geschmack auf seine Kosten kommt.

Auch für die kleineren Besucher werden in der Spielstrasse zahlreiche Attraktionen angeboten, die den Aufenthalt zu einem kurzweiligen Erlebnis werden lässt.

Einblicke in die Geschichte und Traditionen der Gemeinde und des Weinbaus  erhalten sie im Weinbau- oder im Ortsmuseum, die beide ebenfalls geöffnet haben.

Weiter können informative Einblicke in die heutige Weinproduktion bei der Besichtigung der grössten Kellerei im Dorf gewonnen werden.

Ein gute Grund mal eine Sonntagsausflug nach Hallau zu machen.

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Pinot Noir 2007 Westschweiz (Waadt, Drei-Seen-Region, Genf)

Pinot-Westschweiz

No.Name/Produzent/JahrgangBezugsquelleBewertung/20erPreis
1Pinot Noir Domaine de la Croix AOC 2005, 75clwww.felicious.ch16SFr. 37.90
2Pinot Noir Basaltis Ollon 2007, 75clwww.bernardcavevins.ch15.5SFr. 40.00
3Mythologie Pinotissima 2007, Domiand De La Pierre Latinewww.teufelhof.com/15.5SFr. 45.00
4Cru de L'Hôpital, Vully, 2007 , 70clwww.cru-hopital.ch15SFr. 14.00
5Château d'Auvernier 2007, Pinot Noir Barriquewww.chateau-auvernier.ch15SFr. 23.00
6Les Hutins Pinot Noir 1er Cru Barrique 2007www.domaineleshutins.ch/14.5SFr. 25.00
7La Colombe Noire, Réserve 2007, Raymond Paccotwww.lacolombe.ch14SFr. 25.00
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Pinot Noir Barrique Deutschschweiz, Blinddegustation, Rotwein 10.Juli 2008

pinot-noir-ch

Platz & Bild-nummer: Wein: Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Truttiker Barrique 2004
20.00

17.5

www.zahner.biz
2 ZWAA Pinot Noir Barrique 2006
32.00
17
www.baumannweingut.ch
3 Schipf Pinot Noir Barrique Auslese 2004
22.00
16.5
www.schipf.ch
4 Fromm Pinot Noir Barrique 2006
32.00
16
www.fromm-weine.ch
5 Rütihof Pinot noir Barrique 2005
21.50
15.5
www.weingut-ruetihof.ch
6 Pankraz Pinot Noir Barrique 2006
21.80
15.5
www.mövenpick-wein.ch
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Pinot Noir / Spätburgunder / Blauburgunder / Blauburgunder

Pinot Noir / Spätburgunder / Blauburgunder / Blauburgunder alles die Selbe Traubensorte. Gilt alls eine der edelen Traubensorte der Welt für Rotwein. Wird fast überall in der Welt angebaut wo es nicht zu Warm wird. Neben der Schweiz auch in Deutschland, Frankreich (Burgund), Italien, Österreich, USA (Oregon und Kalifornien), Ausstralien, Neuseeland, England, Moldavien.

Am bekanntesten sind die Weine aus dem Burgund. In der Deutschweiz ist aber die Pinot Noir auf einer Fläche von ca. 4600 Hektaren vorallme in der Ostschweiz, Wallis und in den Regionen um den Neuenburger- und Bielersee angebaut und ist damit die meist angebaute Rotweintraube.

Wir möchten uns bei unser Pinot Noir Barrique Blinddegustaton vom 10. Juli 2008 zuerstmal nur auf Ostschweiz beschränken.

Ich persönlich habe in den letzen Jahren immer mehr den Zugang zu diesen Pinot Noir gefunden. Mit 20 fand ich die weine viel zuwenig Ausdrucksstark was sich nun in den rund 20 Jahen entweder geändert hat oder meine Geschmack sich verändert hat. Wahrscheinlich stimmt beides.

Links zum Thema:

Wikipedia

Mondial Du Pinot Noir (die besten Pinot Noir’s der Welt

Chandra Kurt über Pinot Noirs

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Burgunder, Rotweine, Frankreich

burgund

Platz & Bild-nummer: Wein: Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1 Beaune Theurons Louis Jadot 2003
43.00
17
Weinkönig
2 Nuits Saint Georeges Albert Bichot 2002
35.00
16.5
Coop
3 Rully 1er Cru Les Cloux 2005
22.50
16
DIVO
4 Gevrey-Chambertin “Vieilles Vignes” 2001
37.50
15
BRANCAIA
5 Volnay Jean Boillot 2001
38.50
15
Weinkönig
6 Gevrey-Chambertin Cuvée Vieilles Vignes 2004 Petrol
38.50
deklassiert
DIVO
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