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Spargelwein – Blinddegustation mit Foodparing

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Der Einfluss des Barriques auf den Wein

Barriques-Einfluss

DIVO, der Weinclub, hat anlässlich seines 80. Geburtstag zu einer speziellen Degustation eingeladen:

Der Einfluss des Barriques auf den Wein

Zusammen mit Familie De Mour, vertreten durch den Jean-Michel Garcion, Önologe und CEOBarriques-Einfluss der Weingüter Château Haut Breton Larigaudière, La Croizille, Tour Baladoz und Tayet, degustierten wir mehr als 40 Fassmuster von mehreren identischen typischen Bordeau Weinsorten wie, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot. Alle Weine stammen aus den obigen Weingüter aus dem Bordeaux (Margaux und Saint-Emilion).

Beispiel Chateau Tour Balodoz – Lot 4B – Merlot aus 8 verschidenen Barriques, verschiedene Hersteller Boussuet, Franis, Nadalie, Marc Kennel, Vicard, Caduss, Marchive,  aus Frankreich und Quintessence aus den USA. Die Barriques hatten auch veschiedene Toastings.

Barrriques

Das am häu­figs­ten ver­wen­dete Gefäss zur Rei­fung des Weins im Bordeaux ist das Barriques. Ein Barriques im Bordeaux fast 225 Liter. Seine wich­tigste Eigen­schaft ist, dass der Wein in ihm atmen kann. Die Sau­er­stoff­zu­fuhr beschleu­nigt die Poly­me­ri­sa­tion. Dadurch wird der Wein wei­cher, har­mo­ni­scher, komplexer.

Im Wein entsteht dadurch je nach der verwendeten Holzart und der Intensität des Toasting (Die verschieden Toastings  von wenig Toasting ML, über hautsächlich mittel Toasting MT bis mittel Toasting plus MT+) (Fasseinbrand) ein typischer Geschmackston nach Karamell, Kaffee und Toastbrot; der Wein wird dabei sensorisch wesentlich verändert.

Degustation

Jean-Michel Garcion hat uns anhand seiner Eindrücke erklärt wir er den Wein nach den Barriques Proben cuvcetiert um schlussendlich den fertigen Bordeaux Wein zu erhalten. Wir haben zuerst zusammen mit Ihm je 2-4 Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot Fassmuster degustiert und durften dann die restlichen Fassmuster degustieren.

Am Schluss haben wir dann die fertigen Brodeaux Weine von Château Haut Breton Larigaudière, La Croizille, Tour Baladoz und Tayet, zum Teil auch mit Jahrgangs Vertikalen degustiert.

Fazit

Die Idee, Bordeaux Wein, in die Bestandteile zerlegt, zu degustieren war sehr interessant und hoch komplex. Die Zeit war leider zu kurz um so ein komplexes Thema zu erfassen. Der Unterschied von Französischen zu USA Barriques war für mich am Grössten Mir persönlich haben von den Fassproben die des Petit Verdot am besten gefallen und von den degustieren Weinen der  Château Haut Breton 2010 in der Magnum Flasche (1.5 Lt.)

Prost Pascal Burckhardt

Danke an Divo und Jean-Michel Garcion für diese einmalige Gelegenheit Bordeaux in den Einzelteile zu degustieren.

 

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Château de Fieuzal 2008 cru classé Pessac-Léognan ac, Bordeaux

chateau fieuzal 2008

Bordeaux ist das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet der Welt und auch ein bekanntes Synonym für teuere bis sehr teuere Weine. Bordeaux ist aber nicht gleich Bordeaux. Es gibt wohl keine Weingegend die so viele verschiede Weinarten produziert wie das Bordeaux. Ich machte ein Selbstversuch und bestellte ein Bordeaux cur classé für unter CHF 50: Château de Fieuzal 2008 cru classé Pessac-Léognan ac, Bordeaux. Taugt er als Festtagswein?

Die meisten Weine aus dem Bordeaux bestehen aus Cuvee, also aus mehr als einer Traubensorte. Die Haupt Traubensorten sind für Rotweine: Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Auf die Weissweine und die Süssweine (Sauterns) welche auch sehr gut, berühmt und zum Teil auch sehr teuer sind möchte ich hier nicht eingehen, würde den Rahmen meines Selbstversuch sprengen.

Château de Fieuzal 2008 besteht aus folgenden Traubensorten:

60% Cabernet Sauvignon
30% Merlot
05% Cabernet Franc
05% Petit Verdot

und ist so ein guter Vertreter, was ein ‘typischer’ Bordeaux aus macht. In der Betreibung steht folgendes:

Die Trauben der über 30 Jahre alten Reben werden von Hand gelesen und streng selektioniert. Die Vergärung findet in temperaturkontrollierten Edelstahltanks statt. Anschliessend reift der Jungwein während 16 bis 24 Monaten in bis zu 50% neuen französischen Barriqus.

Der Wein ist von seiner Machart eher auf  Langlebigkeit getrimmt. So wird seine Genuss ‘jetzt bis 2030’ angegeben. Hier versteckt sich auch ein Problem im Bordeaux. Soll man den Wein zum sofort trinken machen oder einen langlebigen Wein, der aber die ersten 10/15  Jahre ungeniessbar ist. Château de Fieuzal 2008 ist für mich momentan in einer zwischen Phase. Ich habe Ihn schon mal im 2013 probiert und da war er Fruchtphase und war schon sehr zugänglich und machte schon unheimlich spass. Er wirkt jetzt nicht so zugänglich; die Tannine sind im Vordergrund und das Holz ist noch zu dominant.  Dies wird sich aber ändern. Die Tannine werde weicher und das Holz wird in den Hintergrund rücken.

Ein weiter wichtiger Punkt ist auch die Lage und die Klassifizierung des Weinguts im Bordeaux.  Es gibt verschiede Lagen und auch verschiede Klassifizierung die auch etwas über das Renommee und Weinart aussagen und so ein grossen Einfluss auf den Preis haben. Über Fieuzal steht:

Die Rebberge von 18 ha Fläche befinden sich auf einer der höchsten Erhebungen des Médocs, dort, wo die Kiesbänke tiefgründig und wasserdurchlässig sind. Die Reben weisen ein Durchschnittsalter von 22 Jahren auf. Jean-Marc Landureau, der Besitzer von Château d’Escurac hat mit sehr viel Aufwand den Weinkeller modernisiert.

Fazit: Ein schöner Bordeaux und ein super Festtagswein. Ich würde ihn noch etwas im Keller liegen lassen, für die Ungeduldigen empfehle ich ihn unbedingt mindestens 2 Stunde vorher, zu dekantieren. Passt zu einem deftigen Festtagsschmaus.

Ein gutes Preis/Lust Verhältnis

Nase: Röstaromen, Johannisbeeren.
Gaumen: leichte Restsüsse, sehr breit, leicht maskulin, langer Abgang.

Preis CHF 42

17 Punkte

Bezugsquelle: Jeggliweine.ch

Prost Pascal

Der Wein wurde von Jeggliwein gestiftet.

PS: Parker hat ihm 92 Punkte (ca. 17,5) gegeben

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Champagner für alle!

Champagne Bollinger AOC Special Cuvée BrutUm es vorweg zu nehmen; ich bin kein grosser Fan von Schaumweine, aber erstens gibt es ab und mal was zu Feiern und viele Frauen aus meinem Bekannten Kreis lieben Prosecco, Sekt, Cremant, Champagner & Co. Und ich muss zugeben das Schaumwein der beste Universal Essensbegleiter ist. Passt zu fast allem.

So bestellte ich mir ein grosser Klassiker: Champagner Bollinger AOC Special Cuvée. Klassiches Champagner Cuvée (60 Pinot noir, 25% Chardonnay und 15% Pinot Meunier)

Ich bin begeistert: Schöne Perlage, schöne Nase, Brioche Duft mit Blumen und Grapefruit Finale im Gaumen, schöne Länge. Passt zu fast jedem Essen.

Fazit: Ein grosser Klassiker der Spass macht.

Champagner Bollinger AOC Special Cuvée

CHF 45.50

17.5 Punkte

Bezugsquelle: Jeggliweine.ch

Prost Pascal

Der Champanger wurde von Jeggliwein gestiftet.

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Anything But Chardonnay; ein Selbstversuch.

Meursault AOC 2012 von Joesh Drouhin

Am Anfang meiner Wein Leidenschaft trank ich zu 90% schwere Rotweine und wenn es mal eine ‚Weisser’ sein musste, dann einen Chardonnay aus Kalifornien, der war dem Rotwein am ähnlichsten mit einer Üppigkeit wie Sophia Loren’s Dekolleté.

Mit der Zeit wurde mein Weingeschmack etwas feiner, sowohl beim Rotwein wie beim Weisswein und es galt das ABC des Weisswein trinken (Anything But Chardonnay).

Vor 2 Jahren war ich in Terlan, Südtirol bei einem Winzer welcher auch Chardonnay zum verkosten hatte und so habe ich, mehr als Höflichkeit ,wiedermal einen Chardonnay probiert und war angenehm überrascht, er war schlank filigran leicht mineralisch.

Um etwas Ursachenforschung zu betreiben wollte ich an die Quelle des Chardonnay ins Burgund. Ich bestellte mir einen Meursault AOC 2012 von Joesh Drouhin, Beaun

Der Meursault kommt auf leisen Sohlen, sehr schlank und filigran, ein Wein den man Zeit lassen sollte. Die Aromatik, in der Nase, will erforscht werden. Schöne Zitrusfrucht, eine Harmonie im Gaumen, fast ein bisschen zu perfekt, zu harmonisch, fast keine Kanten.

Fazit: Sehr eleganter und harmonischer Wein. Mir fehlen etwas die Kanten.

Meursault AOC 2012 von Joesh Drouhin, Beaun, CHF 49.50

17 Punkte

Bezugsquelle: Jeggliweine.ch

Prost Pascal

Der Wein wurde von Jeggliwein gestiftet.

 

 

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FREY CHAMPAGNER IMPORT Degustation

Frey-Champagner-Import

Letzen Donnerstag war ich zu einer Champagner Degustation zusammen mit 13 Personen von Daniel Frey eingeladen.

Die Idee von Daniel Frey

Seine letzte Reise in die Champagne war ganz dem Ziel gewidmet, neue Produzenten, konventionelle, aber auch biologische, bio-dynamische und nachhaltige, kennen zu gelernt. Zurück zu Hause ist nun das Ziel, die neuen Champagner zu evaluieren und allenfalls damit unser Sortiment zu erweitern. Die Evaluation ist natürlich nicht abgeschlossen, so spielt beispielsweise eine wichtige Rolle, wie die Champagner altern und sich dabei entwickeln.

WIE WURDE DEGUSTIERT UND AUSGEWERTET

Die Champagner-Flaschen wurden verdeckt in 3er Gruppen zügig von 14 Degustatorinnen und Degustatoren durchprobiert. Danach wurden alle Champagner aufgedeckt und es durfte getrunken werden, was Freude macht.

Bewertet wurden die Proben pauschal auf einer Skala von eins (schlechteste) bis zehn (beste), wobei die Resultate vor der Auswertung auf die volle Breite normalisiert worden sind. Ausgewertet wurden nebst der Pauschalbewertung der verbleibende Füllstand in den Flaschen sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis.

WELCHE CHAMPAGNER WURDEN GETESTET

Es wurden sechs neue Produzenten mit insgesamt 17 neuen Champagnern getestet.

RESULTATE

 

Abgesehen von einem Champagner, der Zapfen hatte, liegen die durchschnittlichen Punktzahlen (Orange) zwischen 2.8 und 6.5 Punkten.
Die Preise variieren von CHF 14.45 bis CHF 83.60 und die Preis-Leistung (Blau) lag im Schnitt bei 2.8.
Getrunken wurden einige Flaschen vollständig und von anderen 4dl (degustationsbedingt, Grün).

Sicherlich nicht repräsentativ, aber dennoch interessant die Resultate wie folgt:

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Kategorie „Beliebsteste“ (Orange):

  1. Erstaunlich (Aldi): Jacques Lorent Grande Réserve (mit einem Mittelwert von 6.8 Punkten)
  2. Gaston Révolte Cuvée Spéciale (6.7)
  3. Jean Diot Cuvée Extase deg. Dez ’12 (6.5)
  4. Eric Rodez Cuvée des Crayères (6.4)
  5. Gaston Révolte Brut Tradition (mit 5.9)
  6. Dann der erste grosse kommerzielle: Bollinger Special Cuvée (5.7)
  7. Jean Michel Brut Carte Blanche (5.6)
  8. Tanneux-Mahy Grande Réserve (gleich wie vorheriger mit 5.6)
  9. Jean Michel Extra-Brut Carte Blanche (5.5)
  10. Jean Diot Cuvée Extase deg. Mar ’14 (gleich wie vorheriger mit 5.5)
  11. Der erste Rosé: Tanneux-Mahy Rosé de Saignée (5.4)
  12. Vincent Bliard Brut Préstige (5.3)
  13. Thomas Kim Desruet Brut Sélection (5.0)
  14. Tanneux-Mahy Cuvée Préstige (gleich wie vorheriger mit 5.0)
  15. Gaston Révolte Cuvée du 3ème Milenaire (4.9)
  16. Dann der zweite grosse Moët & Chandon Impériale (4.9)

 

Kategorie „Best Price“ (Blau):

  1. Und absoluter Hammer (günstigster & bester): Jacques Lorent Grande Réserve (mit einer Preis/Leistung von 10 Punkten)
  2. Eric Rodez Cuvée des Crayères (9.6)
  3. Tanneux-Mahy Grande Réserve (9.2)
  4. Jean Michel Brut Carte Blanche (8.9)
  5. Tanneux-Mahy Rosé de Saignée (8.1)
  6. Jean Michel Extra-Brut Carte Blanche (8.0)
  7. Gaston Révolte Cuvée Spéciale (7.8)
  8. Tanneux-Mahy Carte Blanche (7.7)
  9. Gaston Révolte Brut Tradition (7.5)
  10. Tanneux-Mahy Cuvée Préstige (7.2)
  11. Erster kommerzieller: Moët & Chandon Impériale (7.1)

 

Kategorie „Drunk“ (getrunkene Menge, Grün):

  1. Thomas Kim Desruet Brut Sélection & Jean Diot Cuvée Extase deg. Mar ’14 & Jean Diot Cuvée Extase deg. Dez ’12 (mit 7.5dl)
  2. Jean Michel Extra-Brut Carte Blanche & Joseph Desruet Nature & Jacques Lorent Grande Réserve (7.0dl)
  3. Tanneux-Mahy Grande Réserve & Eric Rodez Cuvée des Crayères (6.5dl)
  4. Gaston Révolte Cuvée Spéciale & Brut Tradition (6.0dl)
  5. Tanneux-Mahy Cuvée Fût de Chêne & Cuvée Préstige & Rosé & Gaston Révolte Cuvée du 3ème Milenaire & Jean Diot Rosé de Saignée (5.5dl)
  6. Tanneux-Mahy Rosé de Saignée (4.5dl)

Mein persönliches Fazit:

Für mich, der fast nie Champagner trinkt, war das eine schwierige Degustation, da für mich viel nicht  in einer Balance waren; in der Nase waren für mich zu wenig Hefe und viel überreifer Apfel, im Gaumen zu viel oder gar keine Säure, das gleiche mit der Perlage (zu viel oder zu fast keine). So dass für mich die Handels Champagner, welche für den echten Champagner-Fan wohl eher zu langweilig sind, die waren welche mir am besten gefielen.

Ein Teil der Champagner kann man jetzt oder in Zukunft bei FREY CHAMPAGNE IMPORT kaufen.

Vielen Dank an Daniel Frey für die Champagner und an Janine Tanner, Weinladen am Idaplatz für die Gastfreundschaft und Roger Bauman, Rebwein für die Einladung.

Prost Pascal Burckhardt

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Wein – Eine Wissenschaft für sich

Von ihrer Heimat in Anatolien und im Kaukasus zog die Weinrebe einst aus, um im Laufe der Jahrhunderte die ganze Welt zu erobern. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts schien ihre Reise plötzlich zu Ende zu sein: Aus Amerika eingeführte Schädlinge wie die Reblaus oder Krankheiten wie echter und falscher Mehltau drohten, die kostbaren Pflanzen völlig zu vernichten. Wissenschaftler retteten die europäischen Weinsorten damals – und so spielt die Chemie seither ihre feste Rolle im Weinbau. Alles scheint erlaubt: Chemikalien bekämpfen Schädlinge, sichern die jährliche Ernte und damit die bis dato unsichere Existenz der Winzer, aber sie bedrohen auch die empfindlichen Ökosysteme.
Anfang des 21. Jahrhunderts ist es nun an der Zeit, den Pakt zwischen Wein und Chemie vor dem Hintergrund eines veränderten Umweltbewusstseins zu überdenken. So wird die Stimme der Natur wieder wichtiger im Weinbau, Umweltbedingungen und lokale Gegebenheiten werden verstärkt erforscht. Die Dokumentation stellt moderne Önologen und Winzer aus Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz vor und erforscht die Möglichkeiten eines verantwortungsvollen, nachhaltigen Weinbaus, der die jahrhundertealte Beziehung zwischen Mensch, Rebe und Wein auf natürliche Weise wieder aufleben lässt.

(Frankreich, 2011, 52mn)
ARTE F

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Resultat: Blinddegustation Chablis

Als ich auf der Suche nach Chablis Weinen durch die Weingeschäfte streifte, viel mir auf, dass dieser Typ Wein offensichtlich ganz schön aus der Mode gekommen ist. Meistens werden Erzeugnisse nur eines Weingutes mit je einem Chablis AOC und einem Chablis Premier Cru angeboten. Gezwungenermassen beschränkten wir uns auf diese zwei Qualitätsstufen. Die Preisspanne lag zwischen Sfr.11.- und Sfr.32.-. Grand Cru’s kosten so um die Sfr. 50.- aufwärts.

Mein Kurzfazit: Die degustierten Chablis sind nur für Liebhaber traditioneller Weissweine zu empfehlen. Das Preis/Genuss Verhältnis ist leider eher ungünstig. Der Wein von Denner ist nicht schlechter als die zum Teil massiv teureren Konkurrenten, somit die günstigen Sfr.11,25 mehr als wert!.

Prost Pascal Burckhardt

 

Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1Chablis Premier Cru 2008 Domaine Vrignaud31.50
16Mövenpick Wein, Schweiz
2Chablis Premier Cru 2009 Samuel Billaud26.8015Brancia, Zürich
3Chablis AOC 2010 Domiane Marguerite Charillon11.2516Denner, Schweiz
4Chablis AOC 2008 'Le Classique' Pascal Bouchard19.9014.5Kummer Weine, Zürich
5Chablis AOC 2009 'Terroir de Courigis' Patrick Piuze22.9013.5Globus, Schweiz
6Chablis Premiere Cru 2008 'Les Vaillon' Domaine Long-Depaquit29.8017Coop, Schweiz

 

 

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Chablis, Weisswein, Frankreich – Blinddegustation vom 15. September 2011

Chablis ist keine Weintraube wie viele meinen, sondern eine Gemeinde des französischenn Departement Yonne. Es ist das nördlichste Weinbaugebiet des Burgunds, in dem fast ausschliesslich Chardonnay angebaut wird.

 

Der erste Chardonnay den ich trank, war ein fruchtiger Chablis, trocken und mit einer erfrischenden Säure. Ich war sehr angetan. Nicht zu vergleichen mit den überholzten, fetten Übersee Chardonnay welche uns in den 90er Jahren überflutetet haben und den Ruf Chardonnay eher in “Verruf” brachten.

 

Ich freue mich auf die Blinddegustaton vom 15.9.11 / 20:00 im Weinkeller Stüssihofstatt 11. 8001 Zürich (Anmeldung bis 13.9.11, Platzzahl beschränkt) auf fruchtige, trockene Chardonnay’s mit einer erfrischenden Säure.

Gruss Pascal Burckhardt

 

Mehr Infos zu Chablis:

http://de.wikipedia.org/wiki/Chablis

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Resultat: Blinddegustation Syrah Frankreich vs. Schweiz

Die sanften Riesen

Syrah (auch Shiraz) wird fast auf der ganzen Welt angebaut und meist mit anderen Rotweinsorten verschnitten (Cuvee). Zum Beispiel im Bandol, Chateauneuf du Pape, Gigondas (Südfrankreich), mit Mourvedre, Grenache, Cinsault, plus diversen anderen Rebsorten. In Zypern (siehe Zypern Degu) mit der autochthonen Rebsorte Marathefiko. Die Syrah “Cuveeliste” liese sich so um den ganzen Erdball weiterführen. Der Grund, wieso Syrah oft in Cuvees ausgebaut wird, liegt in dessen hohen Tanningehalt, der die Weine zwar haltbar, aber eindimensionell werden lässt. Durch gute Assemblagen werden zum Teil sehr schöne und komplexe Weine komponiert.

Syrah wird daher eher selten reinsortig vinifiziert. Das Rhonethal gilt als das Mutterland der Syrah Traube. Wir haben desshalb, aus dem französischen und dem Schweizer Teil, je 3 Weine degustiert. Grobfazit: Am reinsortigen Syrah scheiden sich die Weingeister. Diese Weine sind in der Fruchtphase sehr “fruchtig” (Wir hatten einen relativ jungen Wein in der Runde, dessen Tannine noch etwas aggressiv waren). Den einen gefällt gerade dies. Wenn sich dann die Tannine abbauen (nach 3-4 Jahre), wirken die Weine wiederum fast zu “lieblich”. Obwohl kräftig gebaut (durch die Tannine), kommen solche Weine für ein Teil der Degustanten, etwas langweilig daher. Daher mein Titel: Die sanften Riesen.

Pascal Burckhardt

Das Resultat:

Platz & Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1Cornas AOC Coteaux Tardieu-Laurent 2007  67.00
17.50Mövenpick Weine
2Crozes-Hermitage AOC « Les Fées Brunes » Domaine J.-L. Colombo 2007 75cl  25.0017Coop
3Syrah Les Serpentines 2009 Valais AOC
Gérald Besse
33.0017Brancaia, Zürich
4Valais AOC  Maître de Chais «Syrah »  Provins 2007 75cl      
25.9016Coop
5Crozes Hermitage AOC Alain Graillot 2008    28.5016Mövenpick Weine
6Syrah Valais AOC « L'Odalisque » 2007 Thierry Constantin    36.0015.5Mövenpick Weine