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Cantina Blass, die «Unkonventionellen» aus dem Tessin

Der junge, moderne Weinbaubetrieb will sich stetig weiterentwickeln und mit jedem neuen Jahrgang dazulernen. Darum lassen sich die aktiven Inhaber von guten Ideen inspirieren, probieren Neues aus und gehen gerne eigene Wege. Sie beginnen deshalb mit einer neuen, ganz eigenen Linie. Bei den «wilden» Weiss- und Rotweinkreationen 2019 wurde vieles unkonventionell gemacht - sozusagen ein wildes Jahr. Dies beginnt bei der sehr aufwändigen und anspruchsvollen Bewirtschaftung nach Bio-Richtlinien, bis hin, dass keiner dieser Weine bisher Schwefel gesehen hat. Auch die Weinbereitung mit Biohefe, die Anwendung einer Macération carbonique (Beaujolais), sowie die Vergärung und der Ausbau in der Amphore sind nicht 0815. Die Weine wurden zudem streng nach Lagen ausgebaut und loten das Potential der verschiedenen Parzellen nun voll aus.
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Macht Kirsch wieder attraktiv!

Die Reise im Stammhaus führte durch verschiedene Räumlichkeiten aus verschiedenen Epochen wie Renaissance, Barock, Biedermeier, Jugendstil und Moderne. Das Jahrgangskirsch-Haus verfügt über die historisch wertvollste Jahrgangskirschsammlung der Welt. Jahrgänge von 2008 – 1887, rare sortenreine Kirschbrände, Holzfass gereifte Kirschbrände, Wildkirschbrände und eine Sammlung mit den Auszeichnungen "Edelbrand des Jahres" aus verschiedenen Wettbewerben waren vertreten.
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Durize, eine echt helvetische Ethno Sorte

Durize, auch bekannt als «le Vieux Rouge de Fully» ist eine alte, autochthone Walliser Rotweinrebsorte, die um Fully herum wächst. Diese eher komplizierte Traubensorte wird noch heute auf weniger als einer Hektare angebaut. Sie verrieselt gerne, reift sehr spät und hat ein enormes Lagerpotential von etwa 10 Jahren. Die Vorteile sind, die Trauben faulen nicht und je älter die Rebstöcke, umso besser die Qualität der Trauben. Deshalb ist diese Spezialität ein echtes Nischenprodukt! Wie viele andere Reben des Wallis stammt auch der Durize aus dem Aostatal.
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Hauksson Weine, Aargau - degustieren im Lifestream

«Social Distancing» ist jetzt in aller Munde. Doch der Begriff der «Sozialen Distanz» irritiert und ist irreführend. Natürlich müssen wir uns nicht sozial distanzieren. Wir sollten uns nur körperlich und räumlich distanzieren. Es gilt möglichst zu Hause zu bleiben. Zwei Meter Mindestabstand bei physischen Begegnungen ist die Regel. Für viele Menschen bedeutet diese verordnete physische Distanz aber automatisch auch weniger soziale Kontakte, weniger Nähe und damit eben doch auch soziale Distanz.
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Adrians Weingut und sein Blanc Naturel (Schweizer Orange Wein)

Durch diese spezielle und oxidative Vinifikation erhält der Blanc Naturel seine leuchtendgelbe Farbe mit orangen Nuancen und seine ungewöhnliche Charakteristik. Dieser Orangewein ist zart, fruchtig und entfaltet einen feinen Lindenblütenduft, auch Zitrusfrüchte und Akazien sind zu spüren. Kräuter, Würze und nussige Noten ergänzen dunklere Fruchtaromen nach Orangen, Grapefruit, gedörrten Feigen, Zitronenzesten, getrockneten Aprikosen und Zwetschgen
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Salon der Vin Vaudois

Das Hauptthema waren die Premier Grand Crus aus dem zweitgrössten Weinkanton der Schweiz. Dieser besticht durch spektakuläre Reblagen am Genfersee, stolze Weinschlösser, alte Rotweinspezialitäten und einem terroirgeprägten Chasselas, welcher durch seine Alterungsfähigkeit verblüfft. Genau diese gereiften Premier Grand Crus lockten mich dann auch an diesen Anlass und an das wie immer von Thomas Vaterlaus hervorragend geleitete Seminar.
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5. St. Galler Weinspitzen

Die St. Galler Weine stammten aus einem grossen Kanton, aber oft aus kleinen Rebbau- Gemeinden. An den sonnigen Steillagen des Rheintals und des Sarganserlandes pflegen innovative Familienbetriebe neben der Hauptsorte Pinot Noir verschiedene Spezialitäten. Zweithäufigste rote Traubensorte ist Merlot. Bei den weissen Sorten dominierten neben Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) vor allem Chardonnay und Sauvignon Blanc. Auffallend dabei waren die verblüffende Vielfalt und die national und international konkurrenzfähige Qualität ihrer Weine.
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Waadtländer Grands Crus

„Clos, Domaines & Château“ ist das Markenzeichen einiger der schönsten Weingüter im Waadtland. Sie haben sich zusammengeschlossen, um die Weine aus ihren Reblagen unter einem einzigen, an seiner rotsilbernen Banderole erkennbaren Qualitätslabel im Markt zu positionieren. Verbunden sind sie mit einer Charta und einem Reglement, welches strengere Qualitätsauflagen kennt als die gesetzlichen Vorschriften für die kontrollierte Ursprungsbezeichnung AOC.
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Winzerportrait: Peter Stucki, ein Weltverbesserer?

Dass der eigenwillige Peter Stucki alles anders macht als alle anderen war mir bereits auf dem Weg nach Teufen bei Freienstein im Zürcher Unterland klar. Der kleine Familienbetrieb mit 3 Hektaren Reben wird nach den Grundlagen der Permakultur und der Biodynamik geführt und trägt seine Handschrift
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Schipfgut in Herrliberg

Ich habe die deutsche Redewendung einfach umgekehrt. Für mich bedeutet dies, dass seit einem Jahr ein neuer, innovativer Betriebsleiter auf dem Weingut Schipf in Herrliberg seine Arbeit macht. Er heisst Jonas David Ettlin.