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Pinot R(h)ein – Vertikale 2006-2013 – grosses Pinot Kino!

Pinot R(h)ein, ein Projekt von 4 engagierten Weingüter aus dem Bündner Rheintal. Genauer gesagt sind das Weingut Hansruedi Adank, St. Luzi, Fläsch Hanspeter Lampert, Weingut Heidelberg, Maienfeld, Ueli und Jürg Liesch, Weingut Treib, Malans und das Weingut Cicero, Zizers mit Uwe Schneider (das Weingut Cicero ist bis zum Jahrgang 2014 Teil des Projekt). Das erklärte Ziel ist das Terroir des Jungen Rhein mit einem ausserordentliches Cuvée aus den besten Pinot Noir Barriques in R(h)einkultur zu einem Wein pro Jahr zur vereinen.

Pinot R(h)ein - Die Winzer

Die Idee und die Geschichte

Am Anfang standen befreundete Winzer und ihre gemeinsam geteilte Leidenschaft für Beruf, Terroir und ihre Weine. Und es verband sie die Faszination für die Tiefgründigkeit und Finesse des Pinot Noirs.

Gemeinsam degustierten sie, diskutierten sie und brachten sich auf neue Ideen. Und irgendwann stand die Frage im Raum: Wie wäre wohl ein Wein, der aus den besten ihrer Pinots zu einem reinen und langlebigen Wein assembliert würde?

Die Regeln

Die Grundlage des Pinot R(h)eins bildet je ein Ausnahme-Barrique aus jedem Weingut. Die Winzerfreunde setzen sich selbst strenge Richtlinien:

  • Der Ertrag liegt bei nur 3.5 dl pro Quadratmeter und orientiert sich dabei an den besten Weinen aus dem Burgund.
  • Die Assemblage wird für 12 Monate in ein- oder zweijährigen Barriques gelagert.
  • Die Barriques enthalten ausser dem notwendigen Schwefel nichts als Pinot Noir.
  • Das Resultat ist Vielfalt und Vielschichtigkeit. Eine langlebige Assemblage, die vielleicht besser ist, ganz bestimmt aber anders als alle ihre Einzelteile.

Pinot R(h)ein - Pinot Noir

 

Das Resultat

Am Montag den 6.6.2016 luden die 4 Winzer zu einer Vertikalen der Jahrgänge 2006 – 2013 ein. Die Winzer erklärten die klimatischen Bedingungen der jeweiligen Jahrgänge, was sich klar im Wein widerspiegelt:

2006, der Ewige

Der erste gemeinsame Jahrgang. Der Wein ist noch voll da, trotz der 10 Jahre.

Das Jahr: kalter Winter, wechselhafter Frühling, trockener Juni und Juli, regnerischer August, schöner Herbst.

Degustationsnotizen: Reife bis überreife Beeren, ausgewogene Holzaromen. Weicher und harmonisch im Gaumen, schön gereiften Gerbstoffen. Trotz tiefer Säure sehr erfrischend.

2007, der Schlichte

Das Jahr: sehr frühe Blüte, wechselhafte und lange Vegetationszeit mit idealer Aromabildung.

Degustationsnotizen:  Rote Beeren, etwas Cassis mit leichter würzige Noten von Nelken und Minze. Immer noch sehr frisch und ansprechend. Ausgewogenes, noch leicht kerniges Tannin. Langer, voller Abgang. Schlicht und schön.

2008, the body

Das Jahr: milder Winter, trockener Frühling, goldener Oktober, lange Reifephase.

Degustationsnotizen: Schwarze Kirschen würzigen Aromen. Spannend im Gaumen mit schönen, frischen, kernigen Gerbstoffen. Die lange Reifephase erkennt man an der komplexen Struktur im Gaumen. Für mich der im Moment am schönsten zu drinkende Pinot R(h)ein. Grosse Pinot Kino!

2009, der Harmonische

Das Jahr: sehr warm, frühe Ernte, sehr gesundes Traubengut.

Degustationsnotizen: Spannende, komplexe Nase mit leichten Reifenoten (Schnüffel-Nase). Reife Früchte, leicht an Konfitüre erinnernd. Breiter, runder Auftakt. Sehr dichte, warme, weiche Struktur. Sehr füllig und langanhaltend mit einer weichen Säure. Könnte auch ein Pinot aus einer wärmer Gegend sein. Man merkt ganz klar die Sonne im Wein.

2010, der Schlanke

Das Jahr: drei extreme winterliche Kältewellen, Warten auf den Föhn, späte und lang andauernde Ernte.

Degustationsnotizen: Frische Erdbeeren und florale Noten. Im Gaumen voller Subtilitäten und Finessen. Konzentriert, dicht, mit der richtigen Prise Würzigkeit ausgestattet. Er kommt schlank aber elegant daher. Sehr schöner Pinot

2011, der Siegerwein am Grand Prix du Vin Suisse

Das Jahr: lange Schönwetterperiode im Herbst, sehr gute Traubenqualität.

Degustationsnotizen: Himbeeren, Vanille, kalter Rauch, Minze. Ausgewogener Gaumen, gute Frucht, feines Tannin, kräftige süsse Struktur, langer frischer Abgang.

2012, der Offene

Das Jahr: durchzogenes Wetter im Herbst, kurze Föhnphase vor der Ernte, reifes Traubengut.

Degustationsnotizen: Feine, offene Nase mit reifen Früchten, etwas Kirsche und Erdbeeren.  Würzigkeit, feingliedriges Tannin, geschmeidig, rund. Gut eingebaute Säure, viel Frische, angenehmer Abgang.

2013, der Dunkle

Das Jahr: oft wechselhaft, kleiner Ertrag durch Verrieselung ausgezeichnete Qualität, was sich mit einer ganz dunkle Farbe im Glas widerspiegelt.

Degustationsnotizen: Johannisbeeren, Erdbeeren, und Kräuter. Ausgewogener, fein konzentrierter und eleganter Gaumen. Dichte, Langer Abgang.

Mein Fazit

Nach der Degustation der 8 Jahrgänge kann ich sagen, dass die Idee der 4 Weingüter sehr gut umgesetzt ist. Die Idee wird gelebt und man spürt die Leidenschaft der Winzer und Pinot R(h)ein ist kein reines Marketing Gebilde, sondern sie zeigen auf einem sehr hohen Niveau was Pinot Noir sein kann. Jeder Jahrgang war anders, das Spiel der verschiedenen Aromen macht sie so spannend. Die Qualität der Weine ist hoch und es macht spass die Weine zu trinken.

Die Weine kann man für CHF 52 (2013) resp. CHF 57 (2010, 2009, 2008, 2007 oder 2006) einzeln oder die ersten 6 Jahrgänge zusammen (2006 – 2011) für CHF 350 direkt bei Pinot R(h)ein kaufen.

Prost Pascal

Danke an die Winzer Hansrudi, Hanspeter, Ueli, Jürg, Uwe für die schönen Weine und Dominic und Benno von Herzog & Vonbach für die Einladung und die Organisation

 

 

 

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Mémoire & Friends 2011

140 Schweizer Spitzenproduzenten präsentieren ihre besten Weine

Sonderschau: Die Fünfte Weinschweiz, Kongresshaus Zürich, Claridenstrasse 5, 8002 Zürich, Montag, 29. August 2011, 14.00–20.00 Uhr

 Vor einem Jahr überschlugen sich die Superlative in der Presse bereits im Vorfeld der zweiten Ausgabe von MÉMOIRE & FRIENDS: Der Tages-Anzeiger sprach von einer «einmaligen nationalen Schau», der Züritipp von den «Winzer-All-Stars», die NZZ am Sonntag von einem «Schaulaufen in Zürich», Vinum vom «Top-Act der Schweizer Weinszene».

Entsprechend gross war der Erfolg: Rund 1800 Weinprofis und -amateure strömten aus allen Landesteilen herbei, um sich vom hohen Niveau des Schweizer Weins zu überzeugen. Ein begeisterter Besucher schrieb: «Dieser ausführliche Querschnitt durch das schweizerische Weinschaffen war höchst interessant und der Abschluss mit dem Alphorn-Duo und den offerierten kalten Tellern überraschend, äusserst sympathisch und schmackhaft. Es war eine rundum gelungene Sache!»

 Wir hoffen natürlich sehr, dass auch die dritte Ausgabe von Mémoire & Friends wieder ein voller Erfolg wird. Schnuppern Sie bereits einmal in der Ausstellerliste und stellen Sie Ihr persönliches Besuchsprogramm zusammen.

Eintritt mit Anmeldung gratis, sonst Fr. 20.– pro Person

Anmeldung für Besucher »

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Resultat: Blinddegustation Bündner Herrschaft Pinot Noir

buendner-herrschaft-pinot-noir

Platz & Bild:Wein: Preis: SfrBewertung
20er
Bezugsquelle:
1Martha und Daniel Gantenbein Pinot Noir 2007 55.00
17.50Kontingent beim Produzent
2Pinot – Barrique 2009, Walenstadtner24.0017bosshartweine.ch
3Georg Fromm Pinot Noir Barrique 200736.0017weingut-fromm.ch
4Christian und Ursula Marugg Pinot Noir Barrique 2007
26.0016marugg-weinbau.ch
5"Der Mattmann" Pinot Noir 200742.0015.5globus.ch
6Walenstadtner "Hier & Jetzt" 200917.2015.5bosshartweine.ch
7Hansruedi Adank 2008 Fläscher Pinot Noir Barrique37.5015.5moevenpick-wein.com

Bündner Herrschaft, Pinot Barrique
so lautete die vielversprechende Einladung zur März – Weinheiten Degustation. Wer Pinot Weine liebt sollte also voll auf seine Kosten kommen. So war es dann auch, vieleicht sogar noch etwas mehr…. Die degustierten Weine offenbahrten sich nämlich als sehr unterschiedliche Charaktere, alle auf sehr hohem, einige auf absolutem Topniveau. Ich für meinen Teil freue mich, ob der immer besseren Qualitäten dieser Rheintaler Weltklasse Weine. Das Burgund muss sich in jeder Beziehung warm anziehen! Trotz mittlerweile stolzer Preise sind diese Schweizer Pinot’s jeden Franken wert.
Eine sehr schöne Überraschung war der kleine “Pirat” zu Beginn der Degu, der Walenstadtner “Hier & Jetzt” 2009. Ein im Tank ohne Holz ausgebauter jugendlicher Wein, mit verschwenderischer Nase. Ein Blumenstrauss von angenehmen Gerüchen die zum sofortigen Genuss ohne Reue einladen.

Ausserdem waren auch noch folgende Weine für die Degustation vorgesehen:
– “Pilgrim” Pinot Barrique, Familie Möhr Niggli
– “Eichholz” Pinot Barrique, Irene Grünenfelder
– Pinot Noir Barrique, Annatina Pelizzatti
Leider haben die Drei auf unsere schriftliche Anfrage hin, bei ihnen Weine für die Degustation kaufen zu können nicht reagiert……

Nichts desto trotz, hatten wir mit dem schönen “Walenstadtner” Pinot Noir Barrique, dem spannenden sich noch etwas zierenden “Pinot Noir Barrique” von Christian und Ursula Marugg, dem etwas sehr üppigen ” Der Mattmann”, dem finessenreichen “Malanser” Aristokraten von Georg Fromm, dem so vielversprechenden “Fläscher” Pinot Noir von Rezia und Hansruedi Adank und zu guter letzt, dem mittlerweile weltweit gesuchten “Gantenbein“, einen sehr schönen und wie ich meine, auch repräsentativen Querschnitt der “besten Herrschäftler” Vertreter am Start.

Also nichts wie los, suchen, finden, probieren, schwärmen und kaufen!

Viel Spass
Beat Schwengeler

Degustationsnotizen Jean Francois Guyard:

Wie Gott in Frankreich? So glücklich wie Gott in Frankreich kann man auch in einer winzigen Ecke der Schweiz… Nämlich in der Bündner Herrschaft. Dies bewies uns Weinheiten am 17. März 2011 mit einer beschränkten, dafür besonders spannenden Auswahl Bündner Weine. Kein Schnickschnack, keine Alibiübung, sondern einfach ganz tolle Weine, welchen es gelang ein vielseitiges Publikum zu überzeugen. Und zwar nach dem Motto: Mein Lieblingserzeugnis der Verkostung ist nicht unbedingt Deiner aber wir teilen schliesslich die gleiche Freude.

Der erste Wein war, um so zu sagen, eine Piratflasche, da das Weingut sich an angrenzender Nähe der Bündner Herrschaft befindet. Der Blauburgunder Walenstadtner 2009 vom in Berschis, in der Nähe von Sargans, angesiedelte Weingut Bosshart und Grimm gefiel auf den ersten Wein dank seiner Bekömmlichkeit, seinen frischen und delikaten Aromen reifer Heidelbeeren und Johannisbeeren sowie seinem relativ ausgewogenen, beerigen und erfrischenden Gaumen. Ein toller, unkomplizierter Wein für jeden Tag. 16/20.

Der zweite Wein, der Pinot Noir Barrique Walenstadtner 2009, stammte vom gleichen Gebiet, was eigentlich durch die sehr ähnliche Aromatik sowie eine vergleichbare Säure hätte auffallen sollen. Die Farbe des PN Barrique überzeugte dennoch etwas mehr, während sich das ausgewogene Bouquet in einem moderat eleganten, dafür kräftigeren Register ausdrückte. Vollmundiger Gaumen, in dem die verschiedenen Komponenten (Holz, Säure, Frucht) sehr schön eingebaut wirken. Toller Abgang im vivace Stil und mit vielen Blaubeeren. 16.5/20.

Der Fläscher Pinot Noir Barrique 2007 von Christian und Ursula Marugg erwies sich trotz der guten Schlussbewertung (16.5/20) als etwas Rätselhaftes und ich kann sehr gut verstehen, dass gewisse Teilnehmer der Verkostung ihn schätzten. Wenn das Weingut seit Generationen durch die Familie Marugg geführt wird, zeichnet der junge Jürg, Mitglied der Gruppe „Junge Schweiz – Neue Winzer“, seit 2004 für die Weine. Zunächst fällt der Fläscher Pinot Noir Barrique 2007 durch seine spannenden Toastbrotnoten, welche sich hinter einer Menge Wildbeeren verstecken. Die Nase erweist sich im aktuellen Stand nicht nur als ziemlich undurchdringlich und etwas ungestüm, sondern auch als komplex. Nicht zuletzt öffnet sie die Tore zu einem harmonischen, breiten und vollmundigen Gaumen, in welchem enorm viel Frucht den Verkoster nicht gleichgültig hinterlässt. Die Tannine wirken wie feinziseliert, die Säure ist frisch und übernimmt eine grazile Rolle in der Zusammenstellung des Weins, das Holz ist gut eingebunden. Der Abgang dauert an und scheint verführen zu wollen. Dennoch fehlt ein gewisser Wow-Effekt im aktuellen Stadium. Stattdessen fallen eine gewisse Adstringenz und (auf die Dauer) alkoholische Noten im Bouquet auf. Ein Wein, welcher ein grosses Interesse erwecken dürfte.

Die Weine vom genauso grossartigen wie erfolgreichen Mitglied der Mémoire du Vin Suisse besitzen in ihren jungen Jahren eine unverwechselbare Säure. Sie zu erkennen, erweist sich also als eine einfache Übung. Doch dürfte der noch sehr junge Pinot Noir Churer Rheintal „DER Mattmann“ 2007 von Thomas Mattmann einige Leute in Verwirrung bringen. Wenn der Jahrgang nicht gerade als einfach gilt, stimmt alles in diesem Wein. Besonders komplexes Bouquet mit Fleischnoten, Tabak, Rotbeeren in Fülle und Menge, etwas Schwefel, Unterwald, usw. Der Gaumen fliesst wie ein ruhiger Fluss an einem sonnigen Tag: Kräftig, perfekt ausgewogen, wiederum ein unwahrscheinliches Beerenspektrum, druckvolle (ja sogar ziemlich gnadenlose) Tannine,… Und nicht zuletzt imponiert dieser Wein mit der Zeit. Leider ausverkauft aber eine klare Empfehlung für jüngere Jahrgänge. 17/20.

Ich muss es zugeben: Ich bin ein überzeugter Verfechter der Weine von Georg Fromm. Die kompromisslose Art, mit welcher das Mitglied von der MDVS und von Vinotiv seine Weine vinifiziert, erinnert zweifelsohne an die besten Burgunder Winzer. Darum werden sie von Michel Bettane so gelobt, darum werden sie aber in der Schweiz immer wieder missverstanden. Der Malanser Pinot Noir Barrique 2007 gehört eindeutig zum Besten, was für Pinot Noir in der Eidgenossenschaft erzeugt werden. Eine brachiale Kraft und zugleich eine umwerfende Finesse, enorm viel Kultur und nicht weniger Zivilisation; die Buben, welche immer wieder mit ihren Muskeln spielen müssen, werden gnadenlos ins Abseits weggeschwemmt; ob die Aromen nach der Methode der amerikanischen Verkostungsschule oder nach der britischen spielt schliesslich nur eine nebensächliche Rolle, welche die Zusammenstellung des Weins keinerlei beeinflussen kann. Ob mit (einem Hauch) Lakritze, Schwarzbeeren, Johannisbeeren, Rotbeeren, oder was auch immer, beeindruckt das tiefsinnige, komplexe Bouquet durch sein Versprechen für eine hervorragende Zukunft. Im nichts steht ihm der Gaumen nach. Es ist, als ob eine Hülle verführerischer Frische den athletischen, äusserst ausgewogenen und delikaten Körper des Weins umfangen würde. Nicht zuletzt fasziniert die Mehrschichtigkeit des Weins, denn er entwickelt sich wie ein schmackhafter Kuchen: Die Grundlage besitzt eine deliziöse Süsse, während die oberen Schichten enorm viel Frucht besitzen. Unbedingt kaufen! 17.5/20.

In den Berichten von Vinifera-Mundi wurden die Erzeugnisse von Hansruedi Adank schon vorgestellt. Dementsprechend war es eine richtige Freude, einen Wein des Fläscher Winzerehepaars, Hansruedi und Rezia Adank, im Rahmen des Anlasses verkosten zu dürfen. Weder Mitglied der Schatzkammer des Schweizer Weins noch von Vinotiv konzentriert sich das Paar auf Naturtreue Weine, welche die Eigenschaften des Weinberg, aber auch des Gebiets ideal widerspiegeln. Somit drucken sich die Erzeugnisse des Weinguts eine herrlich authentische, sibyllinische Sprache, wie es die Propheten machten.
Der Fläscher Pinot Noir Barrique 2008 ist ein ganz grosser Wein. Zunächst ruft die erste, erstaunliche Nase nach einem gebratenen „Label rouge“ Poulet, auf welchem die Sauce laufend gegossen worden wäre. Später strömen komplexe Aromen von Veilchen, Rotbeeren, Holz, Holzsüsse, die Mineralik fehlt selbstverständlich nicht. Riechen, riechen und wieder riechen! Der Gaumen erweist sich als besonders samtig und spricht für das Können eines grossartigen Winzers, der Abgang vervollständigt die Verführung. Ein Pinot Noir, welcher sich von der häufig exzessiven Üppigkeit klar abgrenzt und, welcher gerade aus diesem Grund einem Publikum ausgewählter Hedonisten gefallen dürfte. Unbedingt kaufen und noch ein paar Jahre warten! 17/20.

Beim letzten Wein waren sich die Verkostungsteilnehmer nicht ganz sicher, was sie denken dürfen. Der Wein braucht sehr viel Luft und würde sich am liebsten in typischen Burgunder Gläser fühlen. Dennoch stört das Bouquet mit etwas vegetabilen Aromen. Ansonsten ein ganz toller Wein. Nur bedauerlich ist die Anzahl Konsumenten, welche ihn für seine Etikette statt für den Inhalt der Flasche kaufen. Denn dieser Wein ist ein Pinot Noir 2007 von Gantenbein. Eine gute, verdiente Bewertung, 17/20, aber keine Einkaufsempfehlung.

Kommentar von Jean Francois Guyard (vinifera-mundi.ch)

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Welche Schweizer Region bevorzugen sie für Wein?

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Anlass: Mémoire des Vins Suisses 31.3.2011 in Bad Ragaz

Die Schatzkammer des Mémoire Präsentation von Schweizer Spitzenweinen der vergangenen zehn Jahrgänge Grand Resort Bad Ragaz, Kursaal, 7310 Bad Ragaz Donnerstag, 31. März 2011, 15.00–19.00 Uhr Die renommierte Vereinigung für den Schweizer Wein Mémoire des Vins Suisses öffnet einmal pro Jahr ihre Schatzkammer von memorablen Weinen. Darin lagert eine lückenlose Sammlung teilweise längst ausverkaufter Jahrgänge von heute bereits 45 hochklassigen Weinen aus der ganzen Schweiz.

Ziel der exklusiven Degustationen ist es, das unterschätzte Alterungspotenzial und damit die Nobilität von grossen Schweizer Weinen aufzuzeigen. Lassen Sie sich diese seltene Gelegenheit nicht entgehen.

Eintritt mit Anmeldung gratis, sonst Fr. 20.– pro Person

Online-Anmeldung »

Präsentation von Schweizer Spitzenweinen der vergangenen zehn Jahrgänge

 

Wallis

St. Jodern Kellerei www.jodernkellerei.ch
Anne-Catherine & Denis Mercier
Provins www.provins.ch
Domaine Cornulus www.cornulus.ch
Domaine du Mont d’Or www.montdor-wine.ch
Simon Maye & Fils www.simonmaye.ch
Marie-Thérèse Chappaz www.chappaz.ch
Cave Gérald & Patricia Besse www.besse.ch

Waadt

Terroir du Crosex Grillé www.bernardcavevins.ch
Château Maison Blanche www.maison-blanche.ch
Pierre Monachon
Domaine Blaise Duboux www.blaiseduboux.ch
Domaine Louis Bovard www.domainebovard.com
Henri & Vincent Chollet www.mermetus.ch
Domaine Henri Cruchon www.henricruchon.com
Domaine la Colombe www.lacolombe.ch
Charles Rolaz, Hammel SA www.hammel.ch

Genf

Domaine des Balisiers www.balisiers.ch
Domaine Grand’Cour
Domaine Les Hutins www.domaineleshutins.ch

Drei-Seen-Region

Domaine de Chambleau www.chambleau.ch
Caves du Château d’Auvernier www.chateau-auvernier.ch
Domaine de La Maison Carrée www.lamaisoncarree.ch
Cru de l’Hôpital www.cru-hopital.ch
Steiner Schernelz Village www.schernelz-village.ch

Deutschschweiz

Weingut zum Sternen www.weingut-sternen.ch
Schwarzenbach Weinbau www.reblaube.ch
Weingut Pircher www.weingut-pircher.ch
Gasthaus & Weingut Bad Osterfingen www.badosterfingen.ch
Baumann Weingut www.baumannweingut.ch
Schlossgut Bachtobel www.bachtobel.ch
Christian Hermann Weinbau www.hermann.ch
Weinbau Peter und Rosi Hermann www.weinbau-hermann.ch
Weingut Donatsch www.donatsch-malans.ch
Weingut Georg Fromm www.weingut-fromm.ch
Peter Wegelin www.malanser-weine.ch
Thomas Mattmann www.ciceroweinbau.ch
Weinbau von Tscharner www.reichenau.ch

Tessin

Gialdi Vini SA www.gialdi.ch
Azienda Mondò www.aziendamondo.ch
Daniel Huber www.hubervini.ch
Adriano Kaufmann
Christian Zündel www.zuendel.ch
Cantina Kopp von der Crone Visini
Agriloro SA www.agriloro.ch
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Bündner Herrschaft: Das Burgund der Schweiz

Nur drei Prozent der gesamten Schweizer Rebfläche liegen im Bündner Rheintal. Die haben es aber in sich; die Bündner Herrschaft zählt zu den wärmsten Weinregionen in der deutschsprachigen Schweiz. Rund 300 Winzer pflegen hier mit viel Liebe ca. 20 verschiedene Weinsorten.

Die Haupt Rotweinsorte welche angepflanzt wird ist Pinot Noir, aus welcher auch die Burgunder Weine gemacht werden. Ein Weinfreund hat mir eine Liste einer Burgunder Blindegustation gezeigt; unter den Besten 5 Burgunder waren 2 bekannte Weine aus der Bündner Herrschaft.

Das milde Klima, der Föhn und die kalkreichen Böden behagen den Rebstöcken ausgezeichnet. Die Trauben – allen voran der typische Pinot Noir – gedeihen hier prächtig. Und die Winzer wissen mit den Gaben der Natur umzugehen. Dank naturnaher Bewirtschaftung und klein gehaltenen Erträgen werden erstklassige Trauben geerntet. Denn nur aus besten Grundlagen entstehen wunderbare Weine.

Ich freue mich auf die bevorstehende Bündner Herrschaft Blindegustation (Rotwein, Pinot Noir) vom Do. 17. März. 2011. Bei Interesse für eine Teilnahme  unter Kontakt bis am 13. März anmelden.

Gruss Pascal Burckhardt

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Expovina Primavera 2010

Didi Michel an der Expovina Primavera

Ich war mit Beat und Urs, von Weinheiten, an der Expovina Primavera in Zürich um neues in Sachen Wein zu endecken.

Didi Michel an der Expovina Primavera

Didi Michel an der Expovina Primavera

Mich interessierten vor allem der Stand ‘junge Schweiz – neue Winzer’. Wir liessen uns von Didi Michel vom Schipfgut, der zusammen mit Kasper Von Meyenburg auch unseren Riesling x Sylvaner und Pinot Noir keltern, durch das Angebot der ‘Jung’ Winzer degustieren. Die Idee der Winzer ist das jeder 2 Weine von sich präsentiert. Das Angebot war sehr Vielfälltig, so das wir uns beschränken mussten.

Mir persönlich gefielen, von den Weissweinen; der Neftenbacher Sauvignon blanc von Ralf Oberer und der Meilener Räuschling von Alain Schwarzenbach bei den Rotweinen; der Fläscher Pinot noir von Jürg Marugg, Uetiker Pinot noir von Erich Meier und der Schipf Cuvée noire von Didi.

Zu meiner Freude gab es auch eine 100% Malbec, Haenbergler Malbec von Susi Wehrli, der für mich noch etwas jung war.

Die absolute Überraschung war aber ein sehr guter Portwein aus dem Aargau von Mathias Bechtel.

Mir ist aufgefallen das viele ‘neu’ Winzer probieren was neues zu machen, was sicher dem Weinland Schweiz gut tut. Danke und macht weiter so viel schöne Weine. Wir waren fast 2 Stunden am Stand so das nicht mehr viel Zeit blieb:

Dolores Oberholzer mit Mann

Dolores Oberholzer mit Mann

Bei Dolores Oberholzer und Ihrem Mann, von Dovinasol wollte ich degusiten wie es um dem neuen Jahrgang Cepa Cavilan Ribera del Duero DO 2007 steht, der für mich eine sehr gutes Preis/Genuss Verhältnis hat. Der 2007 würde ich noch ein paar Jahre in den Keller liegen lassen. Sehr gut hat mir 2005 Clos Soccarrat, Resreva aus dem Priorat DO gefallen. Ein Super Wein.

Leider war es da schon 21 Uhr und so konnte ich nur noch schnell einen Wein bei Peter Mäder von Lusa Weine probieren: Ein sehr eleganter Wein aus Portugal: Alves de Sousa Reserva Pessoal. Ein schöner Abschluss.

Wir kommen wieder, das nächste mal früher, damit wir mehr Zeit haben neues zu entdecken.

Pascal Burckhardt

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Pinot Noir / Spätburgunder / Blauburgunder / Blauburgunder

Pinot Noir / Spätburgunder / Blauburgunder / Blauburgunder alles die Selbe Traubensorte. Gilt alls eine der edelen Traubensorte der Welt für Rotwein. Wird fast überall in der Welt angebaut wo es nicht zu Warm wird. Neben der Schweiz auch in Deutschland, Frankreich (Burgund), Italien, Österreich, USA (Oregon und Kalifornien), Ausstralien, Neuseeland, England, Moldavien.

Am bekanntesten sind die Weine aus dem Burgund. In der Deutschweiz ist aber die Pinot Noir auf einer Fläche von ca. 4600 Hektaren vorallme in der Ostschweiz, Wallis und in den Regionen um den Neuenburger- und Bielersee angebaut und ist damit die meist angebaute Rotweintraube.

Wir möchten uns bei unser Pinot Noir Barrique Blinddegustaton vom 10. Juli 2008 zuerstmal nur auf Ostschweiz beschränken.

Ich persönlich habe in den letzen Jahren immer mehr den Zugang zu diesen Pinot Noir gefunden. Mit 20 fand ich die weine viel zuwenig Ausdrucksstark was sich nun in den rund 20 Jahen entweder geändert hat oder meine Geschmack sich verändert hat. Wahrscheinlich stimmt beides.

Links zum Thema:

Wikipedia

Mondial Du Pinot Noir (die besten Pinot Noir’s der Welt

Chandra Kurt über Pinot Noirs