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Turbulente Weine der Familie Candrian, Mas Cantrio, DOQ Priorat, Razzmatazz

razzmatazz = turbulent

Im Frühling vor einem Jahr war ich mit meiner Familie in den Ferien in Barcelona. Barcelona ist eine pulsierende Stadt mit einem regen Nachtleben. Der Musikclub Razzmatazz ist eine Institution in Barclona, auch für Live Musik. Meine Töchter und ich hatten ein tolles Live Konzert von Dub Fx im Razzmatazz erlebt. Anscheinend hat das Razzmatazz nicht nur bei mir einen bleibend Eindruck hinterlassen, denn  vor einem Monat bin ich wieder auf Razzmatazz gestossen, diesmal in Zusammenhang mit Wein und Schweizern. Das Projekt Mas Cantrio, DOQ Priorat, der Gebrüder Aron, Martin und ihrem Vater Hans hat mich sehr begeistert.

Ein Film des RTR (mit deutschem Untertitel) zeigt das ganze Projekt sehr schön:

 

Im Jahr 2005 wagte sich die Familie Candrian aus Sagogn nach Spanien, um Ihren eigenen Wein zu produzieren.

Eigentlich begann alles schon viel früher. Im Jahr 2000 besuchte Martin Candrian zum ersten Mal die Weinregion Priorat und war auf Anhieb begeistert von den uralten Rebstöcken auf den schwarzen Schiefersteinböden. Es war Liebe auf den ersten Blick. In den folgenden Jahren bereiste Martin mehrmals das Priorat. Er war immer wieder von Neuem fasziniert und konnte gute neue Freunde aus der lokalen Weinszene gewinnen.
Auf einer seiner Weinreisen in das Priorat nahm Martin seinen Bruder Aron und Vater Hannes mit, die auf Anhieb fasziniert waren von der Region, den Leuten und ihren ausgezeichneten Weinen. So beschlossen sie, sich ihren eigenen Weinberg zu suchen. Dies war jedoch nicht einfach und die mittlerweile boomende Weinregion Priorat hat dies noch erschwert.
Im Jahre 2005 hat es dann geklappt und sie haben ein 7 Hektar grosses Grundstück, in Spanien Finca genannt, mit 3 Hektaren Reben gefunden. Nun sah dies alles nicht so paradiesisch aus wie man sich das so vorstellt, eine harte Zeit stand vor den Candrians, die Weinreben waren nicht alle nach ihren Vorstellungen gepflanzt. So haben sie 2/3 des Rebbergs rausgerissen und neu bepflanzt. Das Haus wurde renoviert und so manches weitere wurde auf dem Grundstück bearbeitet und optimiert.

Die erste Ernte: 2009 
Mit den neu gepflanzten Reben und den bestehenden 25 Jahre alten Garnacha-Rebstöcken konnte die Familie Candrian dann 2009 ihre erste Ernte einfahren. Die Reben hatten einen sonnenverwöhnten Sommer hinter sich und lieferten eine ausgezeichnete Traubenqualität.
„Authentisch, einzigartig und naturbelassen soll unser Wein sein.“ sagt Martin Candrian. „In unserem Wein sollen die Mineralität der Schiefersteinböden, die Rebsorte und das Jahr optimal zum Ausdruck kommen!“
Wie benennt man seine ersten Wein? Nach 10 anstrengenden, chaotischen und turbulenten Jahren wurde er danach benannt: razzmatazz (Bedeutung: turbulent).

Die folgenden Jahrgänge
Nach dem erfolgreichen Jahrgang 2009, wussten die Bündner einmal mehr was ihr Weg ist. Doch ist es so, dass auch im Priorat jedes Jahr neue Bedingungen herrschen bezüglich Vegetationsverlauf und des Traubenzustandes und der Qualität. Diese Jahresunterschiede und die Jahrgangstypizitäten sollen dann zusammen mit ihren Vorstellungen jedes Jahr die Stilistik ihres razzmatazz prägen. Nach ein paar razzmatazz-Ernten waren auch Erfahrungen gesammelt und so auch die Möglichkeit, ihren Wein nach ihren Idealvorstellungen zu kreieren. Das heisst, im Wein sollen reife Fruchtaromen dominieren, Eleganz und Finesse, begleitet von den typischen mineralischen Noten, die den Wein zusätzlich frischer wirken lassen. Die Eichenholznoten sollen sauber und gut integriert sein, ohne aufdringlich zu wirken. Das Tannin reif und von seidiger Textur. Trotzdem sind die Jahrgangsunterschiede deutlich zu erkennen und machen den razzmatazz so jedes Jahr zu einem spannenden Unikat.            

Hier meine Eindrücke von den dem Razzmatazz 2012 und 2013:

Razzmatazz 2012, Mas Cantiro, DOQ Priorat

Produkion: 7533 75cl Flaschen, 120 Doppel Magnum, 10 15 Liter Nebukadneza

Cuveé: 50% Garnacha, 30% Carinena, 20% Syrah

Im Glas: kräftiges Rubinrot

In der Nase: Reife Kirschen, dunklen Waldbeeren und leichte würzige florale und mineralischen Noten. Sehr vielschichtig.razzmatazz-mas-cantrio-2012-2013

Im Gaumen: frisch, zupackend, stoffig. Tannine gut eingebunden, angenehme Säure. Langer Abgang.

Fazit: Ein Wein der Spass macht zum einem kräftigen Essen oder Hartkäse. Ein Wein zum karafieren

Punkte: 17 Punkte

Razzmatazz 2013, Mas Cantiro, DOQ Priorat

Produkion: 6691 75cl Flaschen, 120 Doppel Magnum, 10 15 Liter Nebukadneza

Cuveé: 50% Garnacha, 25% Carinena, 25% Syrah

Im Glas: kräftiges Rubinrot

In der Nase:  Kirschen, dunklen Waldbeeren und leichte würzige florale und mineralischen Noten. Sehr vielschichtig.

Im Gaumen: frisch, zupackend, stoffig. Tannine gut eingebunden, angenehme Säure. Langer Abgang.

Fazit: Noch etwas jung, Ein Wein der Spass machen wird. Unbedingt karafieren oder noch ein Jahr im Keller lagern.

Punkte: 16.5 Punkte

Bezugsquelle direkt bei  Mas Cantrio

Preis CHF 35

Hinweis: Jedes Jahr präsentiert die Familie Candrian ihre Weine  allen Interessierten, so auch dieses Jahr, am Samtag, 28. Mai, von 13 bis 20 Uhr in Sagogn

Prost Pascal

 

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Bobal, Caprasia, Bodegas Vegalfaro 2013

Dia del vino, bobal

Bobal ‘Ein Aschenputtel mausert sich zum Star’, unter diesem Motto startete am Montag 22. Februar 2016, anlässlich der ‘Dia Del Vino’ in Zürich, ein Bobal Seminar mit David Schwarzwälder.

Ich muss gestehen, ich hatte bis dato noch nie bewusst eine Bobal Wein im Glas. Das ist eigentlich verwunderlich, bei der Tatsache das Bobal die 3. meist angebaute Rotweinsorte Spaniens ist. David Schwarzwälder hat uns elegant durch das Bobal Weinen, DOP Utiel-Requena Seminar geführt.

Das DOP Utiel-Requena liegt im Hochland von Valencia. 2015 wurden im Gebiet 190 Mio Kg gelesen, abgefüllt dann etwa 30 Mio Flaschen, 35. 000 ha sind als DOP-Gebiet deklariert. Das meiste wird als Fasswein verkauft. Die Märkte sind Frankreich, China, Russland, dann natürlich auch andere europäische Märkte, die Rosado und Glühweinbasisweine kaufen. Beim Literpreis für lose Ware hängt das natürlich stark von der Qualität ab. Will man Fassware mit DOP Appellation beispielsweise oder Rosado-Freilaufmost, dann geht der Literpreis auch mal bis auf 1,20 €uro hoch. Billige Bobal Rotwein fangen schon bei 65 Cents/Liter an, je nach Jahr und Güte.

Noch sind hochwertige Rotweine, die nur aus der Bobal gekeltert werden, eine Seltenheit. Wer jedoch glaubt, dass es dem Anbaugebiet an interessanten Flaschenweinerzeugern mangelt, liegt falsch. Gerade Utiel-Requena hat in den vergangenen 15 Jahren einen starken Zuwachs an neuen Betrieben zu verzeichnen. In der Regel setzen die neuen Erzeuger auf Cuvées mit Tempranillo, Cabernet Sauvignon oder der klassischen Garnacha. 

Wir konnten 13 Bobal Wein, von verschieden Winzer degustieren, ein Bobal Cava und 12 Rotweine. Persönlich haben mir welche mit 100% Bobal am besten gefallen. Die prägnante Säure und  moderaten Alkaholgehalte von 12.5% im Schnitt, mit einem mittleren Taningerüst bringt, dank Ertrags Regulierung sehr spannende Weine hervor. Sehr intensive dunkle Farbe. Die Zähne und die Lippen zeugen nach dem Genuss davon. In der Nase reifen Kirchen und Beeren mit einer würzigen Note.

BobCaprasia, Bodegas Vegalfaro 2013al, Caprasia, Bodegas Vegalfaro  2013

Der Caprasia, Bodegas Vegalfaro, 2013 war mein Favorit.  Die Bodegas Vegalfaro liegt im innere der Provinz Valencia hält die wichtigsten Weinberge dieser Weinregion. Aufgrund der Vielfalt der Böden, ihre unterschiedlichen Ausrichtungen und seine Höhe über dem Meeresspiegel zwischen 600 und 900 Meter, findet die Bobal Rebe hier ihren idealen Lebensraum; Lehm-Kalkboden mit Kies gemischt mit sandiger Lehm Boden.

Kaltmazeration vor der Gärung bei niedriger Temperatur. Biologischer Säureabbau im Fass nach 14 Monaten in einem leicht geröstet (MT) Barrique (Französisch-ungarisch-rumänisch). Danach teilweise für 5 Monate 150 Liter Amphoren (um die Tannine zu schleifen, wurde mir gesagt)

  • Im Glas; Intensive kirschrote Farbe
  • In der Nase riecht er nach reifen Früchten (Kirche und rote Beeren), mit weichen Röstnoten (Schokolade).
  • Am Gaumen ist er frisch, mit süßen Tanninen, gute Säure. Guter Trinkfluss.
  • Fazit: Ein Wein der Freunde macht. Ein super Preis/Genuss Verhältnis bei einem Preis von CHF 11.80

Ich habe ihn mit 17 Punkte bewertet.

Zu kaufen bei TopCC

4 weiter Bobal Weine, welche mir gefallen haben:

  • Bobal Finca Casa La Borracha, Bodegas Hispano+Suizas, 2013, CHF 25.80, zu kaufen bei Obrist SA
  • Adnos, Covinas, Coop.V. 2012, CHF ??.??, irgendwann bei Boucherville AG, Zürich
  • Artemayour Finca La Beata, Domino De La Vega, SL, 2012, CHF 29.50, zu kaufen bei Villanueva Weinimport, Zürich
  • Nodus Tinto de Autor, Bodegas Nodus, 2012, CHF 19.50, zu kaufen bei Canapee, Zürich

Prost Pascal Burckhardt

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D.O. Ribeiro – Die verwunschene Weisswein Weltspitze?

Das D.O.Ribeiro ist eines der ältesten D.O. in Spanien und doch kennt fast niemand diese Weine in der Schweiz. Dies liegt einerseits an der Grösse des relative kleinen Gebiets und anderseits wurden bis anhin 95% der Weine in Spanien getrunken.

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Eine paar Weinimporteure und Wein-Journalisten wurden von der D.O. Ribeiro im Juni eingeladen das Land und die Winzer besser kennen zu lernen und so die Weine auch bei uns bekannt zu machen und den Export zu fördern.

 

Die Gegend

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Das Weinbaugebiet in der nordwestlichen Region von Gallicien liegt nahe der portugiesischen Grenze und ca. 2700 Hektar eher überschaubar. Die Hügelige Gegend eingebettet in den Rio Mino und den Nebenflüssen Avia, Arnoia und Barbanfion hat etwas verwunschenes, wie aus eine anderen Zeit. Die Reben reichen bis zum Fluss, der an manchen stellen so Breit ist wie ein See.

Die Weine

Weissweine mit 90% Anbaufläche spielt die Hauptrolle, welche aus den Hauptsorte Treixadura und den Nebensorten Albarino, Godello, Albilla, Loureira, Macabeo und der ungeliebten Palamino. Die Palamino ist wohl ein Erbe von früheren Zeiten und die D.O. Riberio verantworlichen möchten am liebsten das die Sherry Traube verschweindet. So wurde die Palamino Traube zum Running Gag der Weinreise. Wir haben nie einen Rebstock gesehen obwohl es noch sehr viel Palamino Reben gibt.

Rotwein spiel mit 10% noch eine Nebenrolle. Die Sorten sind Souscon, Brancellao, Menica, Caino und Ferron.

 

D.O. Ribeiro

 

weinheiten-do-ribeiro-pablo-vidalAm ersten Abend wurden wir vom technischen Direktor der D.O. Ribeiro, Pablo Vidal zu einem Überblick der Weine ins Restaurant O’Birran in Ribadavia, eingeladen. Pablo ist ein stolzer und leidenschaftlicher Verfechter der D.O. Ribeiro und hat uns die Weinvielfalt mit einem 10 Gang Menü der Gallicen Küche näher gebracht. Die Weine wurden von uns Blind verkostet, so das wir mehr die Typiziät der Weine kennenlernten.

 

Ein Typischer Wein der D.O.Ribeiro besteht aus einem Cuvée von ca. 85% Treixadura und die restlichen Prozente werden von mit 1-5 Trauben von Albarino, Godello, Albilla, Loureira, und Macabeo bestritten. Die Weine werden spontan vergoren und im Stahltank ausgebaut. Für den Lokalen verkauf muss der Wein möglichst jung sein. Mir haben bei den etwas charaktervollen Weinen auch sehr gut die ‚älteren’ Weine gefallen.

 

Die D.O. Ribeiro hat den Anspruch zur Weisswein Weltspitze zu gehören. Ich kann dem nur bedingt zustimmen. Klar es gibt sehr gute kleinere Produzenten, welche wirklich Weltklasse Weine machen, aber die grossen Produzenten, welche meist genossenschaftlich organisiert sind oder von über 300 Produzenten ihre Trauben beziehen, machen eher auf Masse als auf Klasse. Was wohl auch schwierig ist mit der grossen Anzahl von Traubenproduzenten.

 

Grosse Produzenten – Mehr Masse als Klasse

weinheiten-do-ribeiro-finca-vinaoViña Costeira, Bezugsquelle: Covin

  • 600 Hektar,
  • 4.5 Mio. Flaschen Jahresproduktion

 

 

 

 

weinheiten-do-ribeiro-bodega-alanis-2Kellerei Bodega Alanis

  • 200 Hektar
  • 350 Produzenten
  • 3.5 Mio. Flaschen Jahresproduktion

 

 

 

 

Mittlere Produzenzen – Gute Weine

weinheiten-do-ribeiro-terra-do-castelo-5Kellerei Terra do Castelo

  • 150 Hektar
  • 104 Produzenten
  • Ramon J. Expineira ist ein sehr engagierter Önologe

 

 

 

Kleine Produzenten – Gute bis sehr gute Weine

 

Weinheiten-DO-Rbeiro-june-2015-1Kellerei Ramon do Casar, Bezugsquelle:

  • 55’000 Flaschen
  • 8 Hektar
  • 2 Weine
  • seit 2013, sehr moderne Bodega am Fluss.

 

 

weinheiten-do-ribeiro-casal-de-armanKellerei Casal de Arman, Bezugsquelle: Millevins, Bern

  • Weingut, Hotel und Restaurant

 

 

 

 

 

 

Weinheiten-DO-Ribeiro-june-2015-5Kellerei Finca Viñoa, Bezugsquelle: Millevins, Bern

  • 12 Hektar
  • 60’000 Flaschen

 

 

 

 

Kellerei Goto Gomariz , Bezugsquelle: Rebwein, Zürich – Online

 

Kleine Produzenten – Weltklasse

 

Kellerei Luis A. Rodriquez Vasquez, Bezugsquelle: Rebwein, Zürich – Online

 

Reisetips D.O. Ribeiro

 

Flug

Nach Santiago de Composterla Direktflug mit Swiss / Iberia (ca. 2.5 Stunden)

 Hotel

weinheiten-do-ribeiro-san-clodioLeiro: Kloster San Clodio, Hotel in einem Kloster umgeben von Weinreben

 

 

 

 

 

 

Restaurant:

Die Küche von Calliecen ist schon eine Reise wert.

Ribadavia: O Birran, mitten in der Altstadt gelegen, sehr gute Küche

Leiro: La Capinteria, sehr originelles Restaurant mit schönem Garten am Fluss, gutes Weinsortiment, auch von älteren Jahrgängen.

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Weintipp: 4 Kilos (mehr, nicht weniger ;-) 2011, Bodega 4 Kilos vinicola S.L., Mallorca

4 Kilo weniger auf der Waage hätte ich gern, aber hier geht es um 4 Kilos Wein. Ja das ist ein Name eines Weins aus Mallorca. Nicht irgend ein Wein aus Mallorca, sondern fast schon DER WEIN von Mallorca. Der Name stammt von der ursprünglichen Investition in die Bodega die umgerechnet in die alte Währung, 4 Millionen (=Kilo) Pesetas betrug.

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Die  beiden Macher  von 4 Kilos sind keine Unbekannten;  Kultwinzer Francesc Grimalt, der mit dem Spitzenwein Anima Negra (AN und AN2) schon anfangs der 90er Jahre Mallorca auf den Radar der Weinwelt zurückbrachte. und Sergio Caballero Filmemacher und Organisator von Sònar in Barcelona, einem der bekanntesten Elektronik-Musik-Festivals Europas. Gemeinsam haben sie im August 2006 die Bodega 4 Kilos gegründetes. Das Unternehmen hat mit seinen unkonventionellen Methoden auf Anhieb mit sensationellem Weinen Erfolg und somit auf die Liste der anspruchsvollen Weinliebhaber und Sommeliers gebracht.

Die Voraussetzung waren für mich schon mal gut, auf der einen Seite die Weine von Mallorca die ich seit Jahren wegen ihrer Würzigkeit liebe und als als Liebhaber von eletronischer Musik das Sonar Festival ein ‘Must’ ist.

Ich probierte den 4 Kilos 2011, Bodega 4 Kilos vinicola S.L., Mallorca; Wow, was für ein Wein; die Farbe wie Schattenmorlellen (dunkles Kirschrot). In der Nase besitzt  er ein kraftvolles Aroma nach reifem Obst, mit Röstnoten und Mokka. Nach längerem Schnüffeln kommet eine eicht ätherische Note dazu. Am Gaumen ist er kraftvoll, würzig, mit schön eingebunden Tannine. Der Wein ist haupsächlich aus der sonst eher einfachen Traube Callet 85% gemacht und hat eine unererhörte Präsenz mit grosser Eleganz.

Der Wein ist für Liebhaber von Mittelmeerweine (Südliche Cote du Rhone, Bandol und Priorat) und gehört für mich zu den ganz Grossen Weinen Spaniens. Passt auch zu der Küche der Region und ist ein perfekter Begleiter zu schwarzen Schokolade (>70% Schokolade), wo die meisten Rotweine nicht mithalten könnnen.

Kaufempfehlung. 18  PBU Punkte.

Zu kaufen bei Jeggli Weine

Liebe Grüsse & Prost
Pascal Burckhardt

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Auf der Suche nach Pedit Verdot Weinen an der Expovina Primavera, Zürich

An eine Weinmesse geht man, um entweder den Weinhändler des Vertrauens wiederzusehen und dessen neue Weine zu verkosten, oder um generell neue Weine zu entdecken. Möglicherweise hat man hat auch eine Mission, so wie Beat und ich:

 

Die Mission: 100% reinsortiger Pedit Verdot aus der ganzen Welt.

 

Ich und wahrscheinlich viele Bordeaux Liebhaber haben sich schon gefragt, wie die 1 bis 3 Prozent Petit Verdot wohl schmecken, welche vielen Bordeauxs beigesetzt sind. Diese Frage beschäftigt mich schon länger und ich suche auch schon länger. Einige habe ich schon entdeckt.Ziel ist es, 6 zu finden um eine Blinddegustation zu veranstalten.

 

Die bis jetzt entdeckten reinsortigen Petit Verdot sind allsamt von toller Qualität, eine wahre Freude

 

Primavera, 29. März – 4. April 2012 im Puls 5, Giessereihalle, Zürich-West

 

Wie es bei einer Mission oder Entdeckungsreise so üblich ist, kommt man nicht direkt zum Ziel, wenn denn überhaupt.

 

Joos Weinbau, Trimmis:

 

Der erste Stand an dem wir eine Degustationshalt einlegten war bei Joos Weinbau, Trimmis Die degustierten Pinot Noir waren: der Beerli 2011 (Sfr.14.-) und die Auslese 2011 (SFr.17.-) , beide erst vor 2 Wochen auf die Flasche gezogen, zeigen das schöne Potenzial des 2011 Jahrganges. Gute und ehrliche Weine mit einem sehr guten Preis/Genuss Verhältnis Fazit: Es muss ja nicht immer ein Herrschäftler sein.

 

Junge Schweiz – neue Winzer:

 

Am Stand der “Junge Schweiz – neue Winzer” zeigte uns Rolf Oberer die verschiedenen Ausbaustiele der Pinot Noir der Jungwinzer. Es ist schon erstaunlich, wie vielfältig der Pinot ausgebaut wird. Es macht Freude zu sehen was alles möglich ist. Fast jeder wird so seinen Lieblings Pinot finden können. Mir gefiel Rolf Oberers Pinot am besten (SFr.34.-) Vielschichtige Nase, eleganter Körper.. Ich kann den Wein sehr empfehlen: Kaufen!

 

Israel und Wein:

 

Längerer Stop in Israel, am Stand von Schmelings, Weine aus Israel. Meine ersten Weine aus dem gelobten Land!
Barkan Reserve Merlot (SFr.24.90) und Yarden Syrah (SFr.39.80) sind zwar keine Schnäppchen, aber beide haben mich überzeugt.

 

 

 

Tempranillo aus dem Wallis Schweiz

 

Ich wusste bis anhin nicht, dass Tempranillo in der Schweiz angebaut wurde. Cedric Flaction (Flaction Vins, St-Pierre-de-Clages) hat mit seinem La Grafion 2009, Merlot und Tempranillo (SFr.45.-) und La Grafion – Grande Reserve 2006, Merlot und Tempranillo (SFr.95.-) nachhaltig überzeugt. Der 2006 im Stil einer Grand Reserva aus dem Rioja, mit leicht oxidativen Tönen. Eine echte Entdeckung die aber auch ihren Preis hat. Gefallen haben sein Gamay (SFr.17.00), Merlot (SFr.33.00), Pinot Noir de Sierre (SFr.32.00) und Syrah (SFr.31.00). Cedric ist eine streitbarer Walliser, könnte mit Herrn Constantin vom FC Sion verwandt sein. Er mag seinen Gamay am liebsten.

 

Südafrika – Schokolade als Wein

 

Kurzer Stopp bei Kapweine, um uns nach Petit Verdot zu erkundigen, da wir einen Tipp bekommen haben. Leider Fehlanzeige. Wir probierten den Marketing Wein “The Choclate Block” zu SFr.39.00). Ein Blend (Cabernet Sauvingnon, Syrah, Grenache, Cinsault und Viognier (Weiss). Sehr fruchtbetont und kräftig. Er erinnerte mich an einen Chateauneuf du Pape. Benötigt noch ein paar Jahre im Keller. Dann noch einen 100% Cabernet Franc: Rainbow’s End 2010 (SFr.29.00) welcher sehr eigenständig aber noch jung wirkte.

 

Dolores Oberholzer unsere Rettung: Petit Verdot

 

Bei Dolores Oberholzer (Dovinosol, . Hallwylstrasse 408004 Zürich, leider keine Webseite), wollten wir die neuen Jahrgänge von uns schon bekannten Weinen probieren: Cepa Cavilan 2009, Ribera del Duero (SFr.20.50), super Preis/Genuss Verhältnis, Clos Socarrat Reserva 2006 (SFr.36.50) eine Granate, schwer und kraftvoll. Auch sie fragten wir nach einem Petit Verdot: Ja klar hat sie einen! 2005 Arrayan Petit Verdot (SFr. 22.50) aus dem Montes de Tolede. Eine Wucht und trotz des 2005 Jahrgangs, wirkt der Wein noch sehr jung. Mehr möchte ich noch nicht verraten, da wir nun schon den 4. Pedit Verdot haben. Fehlen nur noch 2.

 

Abschluss in Portugal

 

Zum Schluss besuchten wir noch Peter Mäder von Lusa Weine. Condado das Vinhas tinto, DOC Alentejo 2010 (SFr. 14.40) fruchtbetont und kräftig, super Preis/Genuss Verhältnis und zum Abschluss Herdade Grande Reserva DOC Moura 2008 (SFr 42.50). Ein ganz grosser Wein aus Portugal.

 

Aufgrund unserer Mission, einen tannibeladenen Petit Verdot zu finden, haben wir uns auf Rotweine beschränkt. Natürlich werden an der Espovina Primavera auch sehr feine Weissweine zur Degustation gereicht.

 

Aufruf: Wir bitten um sachdienliche Hinweise bezüglich reinsortiger Pedit Verdot Weine.

 

Prost Pascal Burckhardt

 

PS: Die Primavera geht noch bis zum 4. April.

 

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Dia Del Vino – “Die Terroirkünstler Spaniens – Grandes Pagos de España”

Degustation 20. Februar Kongresshaus Zürich

“Grandes Pagos de España” ist eine Vereinigung von Weingütern aus ganz Spanien, ähnlich der “Mémoire des Vins Suisses”. Die Vereinigung hat sich den Erhalt und die Pflege von “Pago” Weinen auf ihre Fahnen geschrieben. Pago Weine sind eigentliche Lagenweine die das jeweilige Terroirs und die klimatischen Gegenheiten des Anbaugebietes wiederspiegeln sollten.
Zur Degustation kamen 24(!) Weine. Eine Menge die ich bis jetzt noch nie zu bewältigen hatte. Innerhalb von ca. 70 Minuten wurden im Seminarraum des Kongresshauses Zürich, besagte 24 Weine zur Degustation gereicht.
Der Anlass wurde von David Schwarwälder speditiv und kompetent geleitet. Eine rasante Angelegenheit. Der “Vorteil” einer solchen Express-Degu, man degustiert ziemlich gnadenlos. Der erste Eindruck täuscht einem bekanntlich selten.
Die Palette der vorgestellten Weine reichte vom relativ günstigen Angebot, bis zu eher teuren Weinen. Es ist in Anbetracht des Tempos und der Anzahl der degustierten Weine durchaus möglich, dass der eine oder andere Wein von mir „zu hart“ oder auch zu „lieb“ bewertet wurde.
Von Weinen, die als spanisches „Premium“ Exportprodukt an eine Degustation nach Zürich geschickt werden, erwartete ich keine Discountpreise. Da muss neben dem Produzenten richtigerweise auch der Importeur, der auch ein Risiko trägt, seinen gerechten Obolus erhalten. Bei Preisen über 50 Franken werde ich jeweils aber kritischer. Ab dieser Preisregion aufwärts tummeln sich leider zunehmend „Marketing-Genies“, deren Hauptinteresse vor allem der Gewinnmaximierung gilt. Das Gehabe von „Weinsachverständigen“ (Journalisten, Händlern, Chinesen, Russen, usw.) um Weine die 100 Franken aufwärts kosten finde ich zum Teil ziemlich bemühend. Auf diese Weise verkommt Wein zum Prestigeobjekt ohne Anspruch auf eine angebrachte Wertschätzung.
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen; ich bin der Meinung, dass ein exzellenter Wein keinesfalls über 50.- Franken kosten muss!

TypMarke/ProduzentNotizenBewertungPreis (wenn eruierbar)
CavaCeller Batlle 2002tolle Nase und Perlage16SFr. -
CavaReserva Particular 2002"furztrocken"15SFr. -
WeissweinFinca Montealto 2009Rosenduft, Gaumen nicht so toll…
14.5SFr. -
SherryValdespinotolle Nase, vielschichtig im Gaumen, günstiger Preis, Kauf - Tipp
16.5SFr. 25.-
RotweinDehesa del Carrizal 2006 typische leicht grüne CS Nase, eher ein- facher Wein
15SFr. -
RotweinEméritvs 2005schöne Nase (Petit Verdot) tolle Balance. Preislich ein Grenzfall….
17SFr. 70.-
RotweinGran Calzadilla 2006schöne Nase, Abgang etwas dünn
15.5SFr. 58.-
RotweinHipperia 2006üppiges Bouquet, tolle klassische Bordeaux Assemblage (CS,M,PV,CF), im Gaumen sehr schöne Balance. Toller Wein! Preis/Leistung ist Top!
17SFr. 35.-
RotweinFinca Sandoval 2007tiefdunkle jugendliche Farbe, gut, mittlerer Abgang16SFr. 39.-
RotweinEscena 2006 leicht Caramel im Gaumen, für das Gebotene zu teuer15.5SFr. 60.-
RotweinEnrique Mendoza
Reserva Santa Rosa 2006
Nase besser, Gaumen passt irgendwie nicht ….
15.5SFr. 36.-
RotweinFinca Terrerazo 2005Sherryton (?), Nase besser16SFr. 40.-
RotweinFinca Valpiedra 2007...leicht “kässiger” Geruch?nicht's aufgeschriebenSFr. 33.-
RotweinGran Vino de Pago
de Arinzano 2004
perfekte Nase, reif, jetzt trinken!17SFr. 89.-
RotweinDoix 2009eindrücklichstes Nasenerlebnis aller degustierten Weine. Nektar! Noch nicht trinken! Leider über 100Franken....
18SFr.115.-
RotweinSecasrilla 2007jugendliche Farbe, würzige Nase, ok
16SFr. 50.-
RotweinCervoles 2006Preis/Leistung, sehr gut16.5SFr. 30.-
RotweinCaus Lubis 2001oxydiert, wer’s mag….für mich nicht bewertbar!SFr. 60.-
RotweinArt Luna Beberide 2009 eher einfacher Wein15.5SFr. -
RotweinPago Negralada 2009sehr gut, nicht ganz billig17.5SFr. 89.-
RotweinMauro 2009Gastrowein, zu teuer für die gebotene Qualität
15SFr. 36.-
RotweinMaria 2009guter, teuerer Wein16.5SFr. 79.-
RotweinAalto PS 2008nicht mein Fall...., wurde von Mitdegustatoren besser be- wertet
15,5SFr. 44.-
RotweinSan Roman 2007wer mag….nicht's aufgeschriebenSFr. 40.-

Leider waren gegen Ende der Degustationreihe einige “schwächere” Weine dabei, die aufgrund einiger hervorragender “Vorgänger” sehr schwierig zu degustieren waren. Da es sich bei den “Pago” Weinproduzenten um gleichberechtigte Mitglieder einer Vereinigung handelt ist es natürlich schwierig eine Reihenfolge entsprechnd der Weinqualität zu finden. Ein kleiner Kritikpunkt einer ansonsten schönen und sehr gut moderierten Degustation!

Beat Schwengeler

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Dia Del Vino – Rioja im Spiegel der Zeit – Die Moderne versus Gran Reserva

Rioja war für mich in den 80er Jahren die ‘Einstiegsdroge’ zum Rotwein, nachdem ich vorher nur die damals relativ sauren Weine der Schweiz, durch meine Grossmutter, kannte. Conde de Valdemar war damals mein Lieblingswein.

Die Zeiten ändern sich, die Schweizer Weine sind nicht mehr sauer und gehören zu meinen Lieblingsweinen. Mein Wein Fokus hat sich in Spanien mehr in die nördlich Mittelmeer Region (Priorat, Montsant und Mallorca) verschoben.

Die erste Weinliebe vergisst man aber nicht und so war es für mich sehr interessant mir einen kleinen Überblick über den Stand der Dinge im Rioja zu machen. Die Region Rioja ist nach Mendoza (Argentinien), Bordeaux die drittgrösste Wein Region mit 46’000 Hektar Rebland.

Der Anlass war von David Schwarzwälder moderiert, welcher souverän und mit vielen Informationen, rund um Rioja, durch den Anlass führte.

Der moderne Rioja hat 5 Merkmale, 1. 100% Tempranillo, 2. lange Maischengärung, 3. kurz Zeit im Barrique, 4. französische Barrique und – 5. nur neue Barrique. Die Weine haben mehr Säure und sind schneller trinkbar.

Der traditionelle Rioja ist ja arm an Säure , die fehlende Säure wird mit der Graciano Traube ausgeglichen, und wenn es an Tanninen fehlt kommt noch die Garnacha Traube zum Zug. Genau das was mir früher an den traditionellen Rioja’s gefallen hat, gefällt mir jetzt weniger. Geblieben ist die opulente Nase, mit reifen Früchten, Kräutern (Maggi Kraut) bis zu ätherischen Düften. Zum Teil leicht oxidierend im Gaumen, sehr rund und voll. 

Es gab 4 Durchgänge: 1. 2008, 2. 2007, 3. 2004 (der super Jahrgang), 4. 2005 vs 2001

Hier meine Bewertungen:

Wein:Trauben / Ausbau:Preis:Bemerkung:Punkte:Bezugsquelle:
Pujanza 2008, Bodegas Pujanza100% T / 13 M32.00Modern & Frisch16.5Boucherville
Grano a Grano 2008, Abel Mendoza Monge100% T / 18 M64.00Frisch & Stark18Dani Matter Weine
Lan D12 2007, Bodegas Lan100% / 10 M24.00bestes Preis / Lust verhältnis17.5Obrist
Loa 2007, Bodegas Loa100% / 24 M-sehr spannend modern17.5noch nicht in der CH erhätlich
Izadi Expresion 2007, Bodegas Izadi100% / 18 M70.00sehr torcken16.5Riegger
Valenciso 2004, Bodega Valenciso100% / 14 M30.00super Preis / Lust verhätnis17.5Alexander Weine
La Vicalanda 2004, Bodegas Bilbainas 100% / 24 M GR60.00ätherisch Kräuternase17Scherrer & Bühler
Miguel Merino 2004, Bodega Miguel Merino95% T, 5% Gr / 41 M GR35.00leicht oxident16.5Vinosur
Castillo de Ygay 2004, Marques de Murrieta93% T, 7% Ma / 39 GR59.00Ätherische Kräuternase16.5Emil Nüesch AG
Remirez de Ganuza 2005, Remirez de Ganuz90% T, 10% GR / 22 M65.00eine Wucht19.5Casa Del Vino
Senorio de Pecina 2001, Hermanos Pecina
95% T, 2% Gr, 3% Ga / 48 M GRnEeine klassiche Offenbarung19Vinos Hispanos

Erklärung: T = Temparanillo, Gr = Graciano, Ga = Garnacha, , Ma = Marzuelo , M = Monate, GR = Grand Reserva,

Prost Pascal Burckhardt

PS: Der  Remirez De Ganuza Gran Reserva 2004, hat von Parker als 3. spanischer Wein 100 Parker-Punkte erhalten.

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Wein Anlässe im Februar

Edle Tropfen aus dem Veneto

Nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Fragen den anwesenden 26 Top-Winzern direkt vor Ort zu stellen. Montag 13. Februar 2012. Kongresshaus, Zürich

Organsiert von  U.Vi.Ve. – Unione Consorzi Vini Veneti Doc und Vinum: Anmeldung 

Dia del Vino (Weine aus Spanien)

Die Importeure der Weine aus Spanien zeigen ihre Weine am 20. Februar 2012 im Kongresshaus, Zürich. Organsiert von der Spanischen Botschaft in Bern: Anmeldung

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Bericht von Dia Del Vino 2011, Teil 2: Alte Reben – neue Weine

Der 2. Teil der geführten Degustation von  David Schwarwälde, widmete sich ausschliesslich dem Hauptgrund meines Besuches beim “Spanischen Weintag 2011” im Kongresshaus. Dessen Motto war: ‘Alte Reben – neue Weine’, Spanische Rotweine ohne Tempranillo abseits der gängigen Weinbaugebiete Rioja, Ribera del Duero.

So wurden Weine aus: D.O. Caltayud, D.O. Monsant, D.O.Yecla, D.O. CA. Priorat, D.O. Cigales, D.O. Toro, V.T. Castilla Y León, D.O. Bierzo und zum Abschluss ein weisser Süsswein aus dem D.O.Navarra vorgestellt. Es wurden lediglich 2 “Tempranillo” Weine vorgestellt, welche aber nicht im typischen Rioja Stil ausgebaut wurden.

Mein Fazit: In Spanien gibt es Topweine jenseits der bei uns bekannten Gebiete Rioja und Ribera del Duero, leider zum Teil nicht ganz günstig. Ich habe für mich neue Weine, Traubensorten und Weingebiete endeckt die Lust auf mehr machen. Fragt doch euren Weinhändler mal nach spanischen Alternativen zum althergebrachten ?

Wein Nr.Wein:Bezugsquelle:Preis:Notize:
1Baltasar 'Esencia' superior in Holzkistli San Alejandro, Calatayud DO 2005Nauer WeineSfr. 65.00Dichter, eleganter Wein - 100% Garnacha - 17.5 PBU Punkte
2Les Sorts
Vinyes Velles 2005, Montsant DO
Rieger WeineSfr. 24.30Volles Aroma - Garnacha, Cariñena, Cabernet Sauvignon, Syrah - 18 PBU Punkte, Super PGV
3Viña al Lado de la Casa, Yecla
Bodega Castaño, Yecla
2006
BouchervilleSfr. 26.50Monastrell, Cabernet Sauvignon, Syrah, Tintorera (Alicante Bouschet)- 17.50 PBU Punkte
4Cims de Porrera Clàssic Caranyana 2006, DOC
Cooperativa de Porrera
Baur Au Lac WeinSfr. 76.00Cariñena vieja, Ein Wein zum Essen - 18 PBU Punkte
5La Legua Capricho DO Cigales 2006Alexander WeineSfr. 49.50100% Tempranillo, Kirsche, dunkle Beeren, Tabak
- 17.50 PBU Punkte
6Frontaura Reserva D.O. Toro 2005 Bodega del Palacio de los Frontaura y VictoriWeinhandel GeiselbrechtSfr. 62.00100% Tinta de Toro (Tempranillo), Röstaromen - 17.50 PBU Punkte (für mich etwas overoakt)
7Cumal 2006 Domino Dostares S.L, Castilla Y LeónVinosur WeinimportSfr. 37.50Prieto Picudo, 17 PBU Punkte
8Ucedo 2005, Bodeas Y Vinedos Gancedo, D.O Bierzo
Pamis Vins, SarlSfr. 52.20Mencía 100% - Voller und komplexer Wein, 18.50 PBU Punkte
9Altos de Losada 2007, Bierzo DOGerstl WeinselektionSfr. 39.00100% Mencia, floralen Noten - 18 PBU Punkte
10Mengoba Mencía de Espanillo 2007
Bodegas y Viñedos Mengoba, D.O Bierzo
Weiss zum ErlenachSfr. 28.00100% Mencia, leicht mineralisch und komplex - 18 PBU Punkte. Gutes PGV
11Montecristo 'vino dulce natural' 11.5 % vol (Weiss, Süsswein), D.O. NavarraHaecky Drink & WeinSfr. 21.90Frisch, fruchtig, vorwiegend nach Citrusfrüchte - 16 PBU Punkte

Gruss Pascal Burckhardt