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Weintipp: Münzenrieder Petit Cuvee Barrique 2006/7

Gestern war Beat zu Besuch.Ein Pinot Noir Fan, wie ich. Ein guter Grund eine  Magnum Münzenrieder Petit Cuvee Barrique 2006  zum Hackbraten zu trinken. Wir haben die Flasche zu viert genossen, leider war sie zu schnell leer. Ein Österreicher welcher von der schweizer Nase ‘Edi The Nose’ Edi Graf cuvetiert wurde. Der Wein ist eine Wucht!

Super Preis / Lust Verhältnis

Münzenrieder Petit Cuvee Barrique 2006, 55% Pinot Noir / 37% Blaufränkisch / 8% Cabernet Sauvignon) eine spannende Mischung.

Nase: Dunkle Beeren, leichte Kaffeenote und würzige Kräuternote. 

Gaumen:  Sehr weiche und elegante Struktur, feines Fruchtspiel mit leichter kühlen Frische. Im Abgang harmonisch, rund und schön breit.

Das alles ab einen unglaublichen Aktionspreis ab Sfr. 13.50 für die 0.75l Flasche. 17.5 PBU-Punkte Kaufempfehlung

Zu kaufen bei InVinoVita, Stäfa

Prost Pascal Burckhardt

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Blaufränkisch , Österreich, Rotwein, Blinddegustation

Eine aristokratische Degustation

Wenn Karl der Grosse tatsächlich der Begründer des Grossmünsters war, hat er darauf vielleicht damals sogar mit Blaufränkisch angestossen. Denn in seiner Zeit erfolgte die erste Sortenklassifikation.
Danach wurden wertvolle Gewächse als «fränkisch» bezeichnet.

Die «adlige» Traube wird heutzutage vor allem in der Hochburg des österreichischen Rotweins, dem Mittelburgenland, angebaut. Anzutreffen ist die Traube aber auch im ehemals zum österreichischen Kaiserreich gehörenden Ungarn. So fand denn auch ein Kékfrankos – so die ungarische Bezeichnung. Aufnahme in unserer Degustation. Mit 15 Punkten positionierte sich der Blaufränkisch 2002 von Pfneiszl im Mittelfeld.

Unbestrittener Favorit des Abends war der Blaufränkisch Reserve 2003 vom Rotweingut Lang mit 17 Punkten. Mit seiner ausgewogenen, kräftigen Art und seiner Tabak/Vanille-Röstnote vermochte er übereinstimmend zu überzeugen.

Vom selben Weingut stammte allerdings gleichzeitig der am schlechtesten benotete Blaufränkisch Classic 2004, der insbesondere wegen seiner unangenehmen Nase durchfiel und überdies als flach empfunden wurde.

Dahinter reihte sich ein grosses Mittelfeld, aus dem noch der Blaufränkisch Selection 2003 von Reumann hervorstach. In diesem Wein kommt das typisch fruchtige der Traube sehr gut zum Ausdruck. Potenzial weist der Blaufränkisch 2003 auf, den Paul Kerschbaum auf dem Ried Hochäcker anbaut.

Alles in allem hat der Blaufränkisch – mit Ausnahme des Testsiegers – wohl an diesem Abend keine grosse neue Fangemeinde dazugewinnen können. Immerhin schaffte es aber der Blaufränkisch 2001 von Heinrich, der in der Österreich-Degustation vom Herbst 2004 von allen Weinen am schlechtesten abgeschnitten hatte, diesmal ins Mittelfeld. Und nach einer Amarone- und vor einer Bandol-Degustation hatte es der nach wie vor nicht weit verbreitete Blaufränkisch auch nicht eben einfach.

Corin

Platz & Bild-nummer:
Wein:
Notitz:
Preis: Sfr
Bewertung
20er
Bezugsquelle:
1
Blaufränkisch Reserve 2003, Rotweingut Lang
32.50
17
www.a-ch.ch
2
Reumann, Blaufränkisch Selection 2003
24.00
16
BRANCAIA
3
Schiefer Reihburg (rot) 2003 Blaufränkisch
65.00
15.5
Selection Schwander
4
Paul Kerschbaum, Ried Hochäcker (rot) 2003, Blaufränkisch
19.00
15
Selection Schwander
5
Pfneiszl Blaufränkisch, Ungarn (Pirat), 2002
22.00
15
www.joabor.ch
6
Heinrich 2001, Blaufränkisch
20.00
14.5
Weinkönig
7
Blaufränkisch Classic 2004, Rotweingut Lang
15.90
11.5
www.a-ch.ch