Die Wirtschafts- und Handelsabteilung der Spanischen Botschaft in Bern hat am 24. Februar zur 20. Ausgabe des legendären Dia del Vino & Delikatessen ins The Dolder Grand Zürich eingeladen. Es ist die grösste Schweizer Fachmesse für spanische Weine. 32 namhafte Schweizer Importeure präsentierten als Vertreter von mehr als 295 Bodegas über 680 Qualitätsweine.

Es wurde mit harten Bandagen gekämpft und Napa ging mit seinen Weinen (nach General Manager Steffen Kümpfel viiiiiieeeel deutlicher als angenommen) als Sieger aus dem Rennen hervor. Was natürlich, bei einem Stand von Napa Valley Ø Punkte 946.85 und total 18937 Punkten zu Toskana Ø Punke 945.55 und total 18911 Punkten relativ ist!!! Das Ganze verstand sich mit Ehrgeiz, Spass am Wein und einer gesunden Prise Humor.

Das Hauptthema waren die Premier Grand Crus aus dem zweitgrössten Weinkanton der Schweiz. Dieser besticht durch spektakuläre Reblagen am Genfersee, stolze Weinschlösser, alte Rotweinspezialitäten und einem terroirgeprägten Chasselas, welcher durch seine Alterungsfähigkeit verblüfft. Genau diese gereiften Premier Grand Crus lockten mich dann auch an diesen Anlass und an das wie immer von Thomas Vaterlaus hervorragend geleitete Seminar.

Die St. Galler Weine stammten aus einem grossen Kanton, aber oft aus kleinen Rebbau- Gemeinden. An den sonnigen Steillagen des Rheintals und des Sarganserlandes pflegen innovative Familienbetriebe neben der Hauptsorte Pinot Noir verschiedene Spezialitäten. Zweithäufigste rote Traubensorte ist Merlot. Bei den weissen Sorten dominierten neben Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) vor allem Chardonnay und Sauvignon Blanc. Auffallend dabei waren die verblüffende Vielfalt und die national und international konkurrenzfähige Qualität ihrer Weine.

Dass die Südtiroler Spitzenwinzer in den südlichen Ausläufern der Alpen in einem sehr privilegierten Terroir arbeiten zeigt ein Blick in den führenden italienischen Weinführer Gambero Rosso. Keine andere Weinregion in Italien erhält im Verhältnis zur Rebfläche so viele Höchstbewertungen («Tre Bicchieri»). Kein Wunder, denn die Südtiroler Crus vereinen alpine Eleganz mit einer Prise mediterranem Charme.

Eine 12-köpfige Jury, zu der unter anderem Marc Almert (Sommelier Weltmeister AIS 2019), Ivan Barbic (Master of Wine) sowie Benjamin Herzog und Dominik Vombach von der Falstaff-Chefredaktion gehörten, hat in Zürich aus 230 eingereichten Rioja-Crus die 100 besten Gewächse ausgewählt. Selektioniert wurden jeweils zehn Weine in zehn Kategorien, von Weissweinen mit und ohne Holz über Rosés bis zu den klassischen Crianzas, Reservas und Gran Reservas.

„Clos, Domaines & Château“ ist das Markenzeichen einiger der schönsten Weingüter im Waadtland. Sie haben sich zusammengeschlossen, um die Weine aus ihren Reblagen unter einem einzigen, an seiner rotsilbernen Banderole erkennbaren Qualitätslabel im Markt zu positionieren. Verbunden sind sie mit einer Charta und einem Reglement, welches strengere Qualitätsauflagen kennt als die gesetzlichen Vorschriften für die kontrollierte Ursprungsbezeichnung AOC.